AK: Wunschliste Funktionsumfang am Ablaufberg

Martin H.

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Ist in München Nord genauso.
Und das schon 2002, da war ich das erste Mal da.
 

maschwa

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Aber wenn man doch das Rad teuer neu erfinden will um Argumente für automatische Kupplungen zu verkaufen? Scheint ja dann doch schwerer zu sein diese durchzusetzen....

MfG maschwa
 

Simulant

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Nachdem der Herr Oecherbahner trotz mehrfacher Aufforderung noch immer keine Zahlen zur erwartenden Zeitersparnis, und erst recht keine Daten zur Zeit- und Kostenberechnung macht, nehme ich ihm die Arbeit mal ab:

Nehmen wir an, zwei P bauen eine Kupplung in 4 Stunden um. Da ein Wagen über zwei Kupplungen verfügt, brauchen die 2 P dafür 8 Stunden, anders gesagt einen ganzen Arbeitstag. Einen Wagen umrüsten bedarf also 2 Manntage.

Alleine in Deutschland existieren ca. 140.000 (regelspurige) Güterwagen, wir brauchen für den Umbau 280.000 Manntage. Im UIC-Bereich handelt es sich um ca. 640.000 Güterwagen, die etwa 27.000 Loks lassen wir mal großzügig weg. Wir sind also schon bei 1.280.000 Manntagen. Selbst wenn wir 10.000 Mann rund um die Uhr annehmen so wären diese 1280 Tage oder 3,5 Jahre damit beschäftigt. Nehmen wir real mal zwei Schichten an (Früh + Spät) so kommen wir gar auf auf 5,2 Jahre. Regelmäßige Wartung und anfallenden Reparaturen mal ganz außen vor.

Und das nur für die Kupplung! Bauen wir noch Teile für die Bremsüberwachung oder andere Detektoren an, und machen wir das ganze automatisch vernetzt, (Stromversorgung muss auch sichergestellt sein), reichen die 2 Manntage pro Wagen bei weitem nicht mehr aus!

Nichts gegen die AK, die AK ist eine tolle Sache und wird den Betrieb wesentlich vereinfachen! Aber die Einführung, noch dazu die UIC-weite Einführung ...

(Zugrundelegende Zahlen grob per einfacher Google-Suche, jedoch ohne Verifizierung, ermittelt)
 

oecherbahn

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Sorry, dann darfst du auch nicht erwarten, dass andere dir helfen deine Arbeit zu machen. Der größte Teil von uns beschäftigt sich noch mit der realen Bahn und ihren Problemen! Gratis ist auch nichts, also sollte man investieren und wenn es wie in diesem Fall die Beantwortung einer Frage ist! Sollte kein Interesse an Arbeit deinerseits bestehen, dann erspare uns bitte die Fragen, die eigentlich deine Arbeit wären....

MfG maschwa
 

Simulant

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Zwischen den Zeilen ist darin auch zu lesen "wir können das machen, aber wir haben keine Ahnung wie wir das in einem verträglichen Zeitraum zu verträglichen Kosten hinkriegen sollen."

Die Studie kannte ich zwar nicht, aber doch erstaunlich wie studierte Leute mit viel Papier und Ausdauer zum gleichen Ergebnis kommen, wie ein einfacher Lokführer in wenigen Stunden mit ein wenig Nachdenken und ein wenig Nachrechnen. Und dass der einfache Lokführer dafür weniger Papier gebraucht hat.

Schade ums Papier.
 

oecherbahn

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Find ich grundsätzlich gut wenn sich Leute an der Basis dieselben Gedanken machen und zu ähnlichen Ergebnissen kommen. Das stärkt das Vertrauen in die Belastbarkeit der Aussagen. Nur zur Info: Ich war an beiden Dokumenten nicht beteiligt.

Dass es die AK nicht Geschenkt gibt oder sich durch laufende Einnahmen ohne weiteres gleich selbst trägt ist allen klar, es braucht eine große Investitionsentscheidung.
Was aber durchaus hilft, und die Wahsrcheinlichkeit dass die Entscheider in Politik und Konzernen das Geld freigeben ist das generieren zusätzlicher Ideen, welche auf der AK basieren und zusätzlichen Nutzen versprechen. Ob die nachher wirklich so umgesetzt werden (können) ist erst einmal zweitrangig.
An der Basis mag das sich anhören, als ob man den 2. Schritt vor dem ersten macht, ich glaube daher rührt auch die Frustration vieler hier, aber letztendlich hilft das alles, um Investitionen für die AK zu generieren.
 
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Asgard

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Lass es doch mal gut sein. Diese hochfliegenden Wunschträume mögen auf dem Papier, Flipchart oder der Powerpointpräsentation gut aussehen. Und doch ist es realitätsfremdes Wunschdenken aus der Schlipsetage, das unnötig Geld verbrennt das anderswo sinnvoller angelegt wäre.
Im realen Betrieb werden zumindest die hier Aktiven die DAK niemals im Regelbetrieb erleben. Es wird ausprobiert, getestet, mit Vorschusslorbeeren bedacht und dann sang- und klanglos beerdigt. Wie so viele tolle Ideen der letzten Jahrezehnte. Ist eine ebenso überflüssige Idee wie der voll digitalisierte Rangierbetrieb.

Es gibt zwei Prinzipien bei der Bahn: es muss mögliches Störungsfrei funktionieren und selbst ein DAU muss es bedienen können.
 

Waschbaer

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Beobachte den Rangierbahnhof München-Nord, dieser ist als digitales Pilotprojekt der Deutschen Bahn deklariert. Zur Zeit steht er wohl noch unter Wasser.
 

Martin H.

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Steht er?
Ich wohne nur paar Kilometer weg und hier steht eigentlich nix unter Wasser. 🤔
 
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War nicht der Stellwerksraum mit der Elektronik vollgelaufen ? Die Meldung hatten wir sogar in der RIM-Infothek. Gut ist ein paar Tage her. Ich gebe es zu.

Gruß aus der Kurpfalz
 

Martin H.

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Das kann gut sein, aber der ganze Bahnhof ist bestimmt nicht abgesoffen.
Das temporäre Ergebnis ist natürlich das gleiche.
 
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oecherbahn

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Lass es doch mal gut sein. Diese hochfliegenden Wunschträume mögen auf dem Papier, Flipchart oder der Powerpointpräsentation gut aussehen. Und doch ist es realitätsfremdes Wunschdenken aus der Schlipsetage, das unnötig Geld verbrennt das anderswo sinnvoller angelegt wäre.
Im realen Betrieb werden zumindest die hier Aktiven die DAK niemals im Regelbetrieb erleben. Es wird ausprobiert, getestet, mit Vorschusslorbeeren bedacht und dann sang- und klanglos beerdigt.
Ich hoffe dass allen klar ist dass man den Einzelwagenverkehr (der als einziger die politsich gewollten Ziele einer verkehrsverklagerung schaffen könnte) dann gleich mit beerdigen kann, wie man es weitestgehend z.B. in Frankreich getan hat.
Das Rangierpersonal hat heutzutage ein Durchschnittsalter von ich glaube so um die 50. Für den Einzelwagenverkehr ist bald einfach kein Personal in vertretbarer Anzahl zu vertretbaren Kosten verfügbar.
 

maschwa

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Vertretbar = billig? Na dann muss ich dir leider Recht geben

MfG maschwa
 

Asgard

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Dann soll unser Vorstand verdammt nochmal Geld in die Hand nehmen und das Fußvolk anständig bezahlen. Für hunderte Tochterunternehmen mit alle ihren Schlipsen und BWLern die außer bedrucktem Papier und heißer Luft rein gar nichts produzieren ist komischerweise kein Gehalt zu hoch. Aber wehe die, die den Laden am laufen halten wollen auch mal einen anständigen Zuschlag- dann bricht wieder die Welt zusammen.

Die DB ist selbst Schuld wenn es nirgends mehr qualifizierten Nachwuchs gibt.
 

Gerd Belo

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Ich hoffe dass allen klar ist dass man den Einzelwagenverkehr (der als einziger die politsich gewollten Ziele einer verkehrsverklagerung schaffen könnte) dann gleich mit beerdigen kann, wie man es weitestgehend z.B. in Frankreich getan hat.
Der Einzelwagenverkehr ist politisch gewollt schon seit etlichen Jahren tot. Er wirft kein Gewinn ab, ist deshalb für die Privatisierung uninteressant. Die DB zu verpflichten, genau diesen aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die lukrativen Verkehre zu privatisieren ist der Anstoß gewesen, den Ladungsverkehr sterben zu lassen. (siehe MORA C)

Da hilft auch keine automatische Kupplung, wenn, dann könnte nur ein System helfen, das dem KUNDEN ähnliche Vorteile wie der LKW-Transport bietet. Also eine Kombination von LKW/Eisenbahntransport. Das wiederum gibt es nicht aus einer Hand, weil die Kombination nicht genug Gewinn abwirft, der zudem noch verteilt werden müsste. Wobei die dafür erforderlichen Komponenten alle existieren.

Letztendlich müsste die Gesellschaftsordnung geändert werden, aber das dürfte über deinen Möglichkeiten liegen.
 

Simulant

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Wie jetzt wirklich schon mehrfach beschrieben, bringt die AK zeitlich nicht wirklich viel Gewinn. Ein guter Rangierer kuppelt und schlaucht in 15 bis 20 Sekunden, eher weniger. Der Papierkram wird heute schon computergestützt gut optimiert, Wagenliste und Bremszettel kommen schon recht detailreich daher. Die AK wird den Einzelwagenverkehr nicht verbessern, geschweige denn retten!
Die wirklichen Zeitfresser, und auch das wurde nun wirklich schon von dir (Oecherbahner) oft genug ignoriert, die wirklichen Zeitfresser liegen ganz woanders! (Keine Lok, kein Personal, keine freien Trassen, Umschlagzeiten am Start, Umschlagzeiten unterwegs, Umschlagzeiten am Ziel, keine Infrastruktur)
 

Simulant

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Oder anders gerechnet: "mit dem LKW liefern wir unsere Waren zwischen 7 und 10 Stunden, abhängig vom Verkehr. Mit der Bahn brauchen wir dafür 36 Stunden."

"Hey, die Bahn schafft das dank digitaler Kupplung jetzt in 35 Stunden? Lass und den LKW-Verkehr nochmals überdenken!"

Merkst du (Oecherbahner) den Fehler?
 

oecherbahn

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Also ich kümmere mich ja hauptsächlich um Probleme, zu deren Lösung ich beitragen kann.
Ich bin weder Verkehrspolitiker (stichwort volle Schienen) noch Revoluzzer ("Letztendlich müsste die Gesellschaftsordnung geändert werden").

Ich bin kein Verkehrsplaner, aber was ich von denen gehört habe spielt die AK bei der Kapazität durchaus mit rein, weil eine EP-Light oder ECP-Bremse mehr Bremshundersttel bringt, ein schnelleres Lösen, und somit das "Mitschwimmen" im Personenverkehr erleichtert. Das ist ja auch der Grund warum man überhaupt davon redet, die AK mit Steuergeldern zu fördern: Neu- und Ausbau der Schieneninfrastruktur ist eine öffentliche Aufgabe. Wenn man nachweisen kann, dass man durch die AK weniger ausbauen braucht, dann hat man auch ein Argument für öffentliche Förderung. Dass die AK sich nach einer Anschubfinanzierung und weitgehendenfür eine weitgehende Einführung finanziell selbst trägt ist ja eher unstrittig.
Was die Schnelligkeit der Entkupplung anbetrifft - ja das stimmt, das dauert nicht besonders lange, aber der Rangierer muss ja auch erst dort hin gehen. Mit der AK einführung will man langfristig die Bremsprobe und wagentechnische Untersuchung mit automatisieren, und das alles geht nicht ohne die AK. Wenn man gleich nach dem Aufdrücken losfahren kann ändert das schon vieles.
 

maulendesmammut

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Warum gehen Bremsprobe und WU nicht ohne AK? Mit der Nachrüstung einer Steuerleitung ist das überhaupt kein Problem. Auch ep-Bremsen sind im Güterverkehr schon heute problemlos möglich. Der wichtigste Grund für die geringe Verbreitung sind die Kosten dafür. Der Railjet macht es im Personenverkehr vor.

Und was das "mitschwimmen" im Verkehr betrifft, da hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass der Güterverkehr zu langsam sei, um zwischen dem Personenverkehr mitzulaufen. Das ist schlicht falsch, der Güterverkehr wird regelmäßig durch den Personenverkehr ausgebremst (okay, vielleicht nicht unbedingt in Brandenburg...). Der Nahverkehr hat mit seinen vielen Halten häufig eine Durchschnittsgeschwindigkeit unter 60 km/h. Ein Güterzug fährt in der Regel konstant mit 90 bis 120 km/h und wird vom - immer häufiger im Halbstundentakt verkehrenden - Nahverkehr ausgebremst.

Die Leistung moderner Lokomotiven ermöglicht heutzutage selbst nach Überholung durch den Fernverkehr ein schnelles beschleunigen und damit eine dichte Zugfolge auch bei Überholungen. Hier scheitert es aber wieder an anderen Dingen, wie lange Blockabstände und fehlende LZB-Ausrüstung in Überholgleisen (was im Teilblockmodus Infrastrukturbedingt zu langen Zugfolgezeiten führt) oder auch geringe Weichengeschwindigkeit - es frisst eben enorm Zeit, mit 40 statt 80 in die Überholung zu fahren.
 
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