Auschwitz und Corona, welche Tickets am besten kaufen?

Miatha

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Moin :)

Dank eines netten Angebots der EVA-Akademie, darf ich mit meinem Freund (ebenso Eisenbahner) - stand heute - an einem Bildungsseminar in Auschwitz teilnehmen.
Nun haben wir ja das nette C-Wort, dass uns seit einem Jahr nervt, aber auch die Frage welche Fahrkarten wir am besten kaufen in der Hinsicht, dass eventuell das Seminar noch abgesagt wird.

Folgendes ist die Ursprungskombi:
- DB M Fern bis Deutsche Grenze (Passau)
- SparSchiene ÖBB bis Wien
- SparSchiene Europa ÖBB Wien bis Kattowitz
- Einzelfahrten Kattowitz-Auschwitz
Wäre die günstigste Kombination, jedoch die ÖBB Fahrkarten nicht stornierbar... Daher zögere ich hier noch beim Kauf.

Wie verhält sich das mit dem Internationalen Freifahrtheft, wann beantrage ich dass (und ggf. den FIP - ich hab ihn, mein Partner noch nicht), und woher weiß ich, wieviele Felder ich benötige?

Variante 3 wäre dann FIP+Ermäßigte Fahrkarten direkt kaufen...

Hat hier jemand den ultimativen Tip für uns?

lg
Claudia
 

maulendesmammut

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Einfach mal als Idee, da sich der Gesamtpreis derzeit nicht ohne Weiteres verifizieren lässt:

Wenn es eher ums Geld und weniger um die Zeit geht, könnte es sich lohnen, via Furth im Wald zu fahren. (Alex bis Pilsen oder Prag, CD bis Ostrava, dort weiter mit Regionalzügen.)

Innerhalb von Tschechien liegt der Preis dann bei zwei Erwachsenen bei rund 40 € pro Strecke (mit FIP-Ausweis ggf. noch die 50% Rabatt, da kenne ich den aktuellen Stand nicht). Die Fahrkarten können in Tschechien bis 15 Minuten vor der Abfahrt storniert werden. Wählt man eine Verbindung mit Zugbindung, kann der Preis weiter sinken.
 

Miatha

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Huhu
Folgende Preise derzeit:
Passau-Wien 34,90€/Person (Sparpreis)
Wien-Katowice 21,90€/Person (Sparpreis)
Katowice-Auschwitz 2,50€/Person

Der Preis ist nebensächlich, da die Fahrtkosten nach dem Seminar erstattet werden.

Wir starten in Miltenberg, via Aschaffenburg/Würzburg. Die Reiseauskunft spuckte uns die Wien-Route aus.. 🤷‍♀️
 

maulendesmammut

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Wenn der Preis ohnehin keine Rolle spielt, erhältst du in jedem Reisezentrum entsprechende Fahrkarten zum Normal bzw. FIP-Tarif voll erstattbar und lediglich auf die Strecke, aber nicht auf den Zug festgelegt. Wenn keine Reservierungspflichtigen Züge genutzt werden, können die Tickets auch noch kurz vor der Abfahrt gebucht werden.

Beim Freifahrscheinheft entsteht eine Steuerpflicht, die mit dem Einkommen verrechnet wird, womit es sehr wahrscheinlich keine Erstattung geben wird.
 

Miatha

Frischling
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Dankeschön!
Genutzt wird zwar ICE/EC, aber Reservierungspflicht hat’s nur in Polen.. Wenn ich die reiseauskunft betrachte, könnte ich z.B. jetzt noch für morgen früh buchen 😀
 

Martin

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Wenn Dritte die Fahrtkosten zu tragen haben, darf man übrigens keine Fahrvergünstigungen nutzen...
 

Miatha

Frischling
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Wenn Dritte die Fahrtkosten zu tragen haben, darf man übrigens keine Fahrvergünstigungen nutzen...

Um mal Licht ins dunkel zu bringen: Wir wollen auf ein Bildungsseminar Ende April in Auschwitz, dieses wird von der EVG getragen, bzw. der EVA-Akademie angeboten. Diese bitten sogar darum, dass auf "Personal- und/oder Freifahrten" zurück gegriffen wird.

Da eben durch Corona nicht absehbar ist, ob es wirklich stattfindet, zögern wir natürlcih dabei, Sparpreise zubuchen... Weil diese sind dann ja meist nicht stornierbar.
 

Knallkopf

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Wahrscheinlich braucht ihr während der Fahrt mehr Coronatests als Fahrkarten ! Ich würde mir sowas in diesem Jahr gar nicht antun , lieber noch mal ein , zwei Jahre warten ! Es muß nicht alles immer gleich und sofort !
 

Miatha

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Wahrscheinlich braucht ihr während der Fahrt mehr Coronatests als Fahrkarten ! Ich würde mir sowas in diesem Jahr gar nicht antun , lieber noch mal ein , zwei Jahre warten ! Es muß nicht alles immer gleich und sofort !
Danke für deine Einschätzung und Meinung. Aber ob und wieviel Tests wir benötigen, überlassen wir gerne anderen.
Ebenso wie du es gerne uns überlassen kannst, ob und wann wir dieses wahrnehmen. Vielleicht wird es ja auch kurzfristig auf die Balearen verlegt, die seit kurzem nicht mehr als Risikogebiet gelten, wer weiß das schon.. :D
 

maulendesmammut

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Ich persönlich würde den Hinweis von @Knallkopf nicht zu schnell beiseite schieben, denn jeder Grenzübertritt kann während Corona zu einem potenziellen Problem werden.

Da es auch Verbindungen gibt, die nur die Deutsch-Polnische Grenze überqueren, sollte man diese auch in Erwägung ziehen - auch wenn sie vielleicht etwas umständlicher sind oder länger dauern.
 

Knallkopf

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Also in Richtung Österreich und retour wird am Grenzbahnhof kontrolliert , bei Übertritt , im Zug . Selber erlebt . Und mancherorts dürfen diese Test nicht älter als 12 Stunden sein .
 

Miatha

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Grundsätzlich ist uns die Lage bewusst, auch der Seminaranbieter beobacht die Lage. Im Moment glaube ich selbst noch nicht daran, dass es stattfinden wird.
Vermute stark, dass sollte die Lage sich nicht ändern, also wie bisher bei Rückkehr eine Quarantäne notwendig sein, es noch zur Absage kommen wird.

Danke für den Testhinweis @Knallkopf, wobei ich dass mit den 12h happig (von den Behörden) finde.
 

Schienenputzer

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Wenn Dritte die Fahrtkosten zu tragen haben, darf man übrigens keine Fahrvergünstigungen nutzen...
wie kommst Du darauf?

Bei politischer Bildung, das sollte ja hier der Fall sein, sind die Seminar- wie auch die Fahrt- und Unterkunftskosten durch den Teilnehmer im Grundsatz selbst zu tragen.
Fast alle Bildungseinrichtungen der jeweiligen Gewerkschaften übernehmen jedoch einen großteil der Kosten, im gegenzug ist jede Form der Kostenreduktion die auf legale Art (Rabatte oder Eigenkostenübernahme) erfolgt zulässig und wird auch erbeten.

Rechtlich ist jedoch nur der Teil der Fahrtkosten Abrechnungszulässig welche der Teilnehmer letzt endlich auch selber zu tragen hätte.
Das heist; jegliche Form der Kostenreduzierung auf Grund von Rabatten oder wie hier persönliche Freifahrten ist von der Kostenübernehmenden Stelle soweit diese überhaupt die Reise-/Fartkosten übernimmt abzuziehen.

Hallo @Miatha,

am besten Du kontaktierst in diesem Fall den Bildungsträger, den dieser sollte Dir am besten sagen können wie Du es machen kannst.

Ich persönlich würde da auf das FIP zurückgreifen, soweit es noch zeitlich (Antragsfristen beachten) möglich ist und ich die Fahrten noch nicht anders verplant hätte.
Auf die schnelle habe ich nur dieses gefunden: https://www.evg-online.org/fileadmin/Sozialpolitik/2020/Artikel_Auslandsfreifahrt.pdf


Gruß Roland
 

Miatha

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Hallo Roland,
Hallo @alle,

nach einem Rechenspiel und den Hinweisen hier, werden wir unssofern das Seminar stattfindet, die Tickets unmittelbar davor mit dem FIP-Ausweis kaufen.
Ist ein Unterschied von 3€ zu den Sparpreisen. Jeweils von Passau-Katowitz, den letzten Abschnitt müssen wir eh vor Ort lösen.

ich danke euch für eure Hilfe!
Gruß Claudia
 

Schienenputzer

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das hinwerfen einer Ril-Nr.ist natürlich sehr hilfreich.

Ich gehe davon aus das Du damit Abschnitt 4 (6) meinst.

Und genau da greift jedoch der Fakt das die Seminar- wie auch die Fahrt- und Unterkunftskosten durch den Teilnehmer selbst zu tragen sind, das ist halt so gesetzlich geregelt!

Die teilweise erstattung bestimmter Kosten bei politischer Bildung gilt als eine freiwillige Leistung von Gewerkschaften und Verbänden, den der Bildungsträger selbst darf keine Kosten übernehmen, und daher greift der von Dir benannter Passus überhaupt nicht.

Das die Bildungsträger teils im Besitz von Gewerkschaften sind spielt hier keine Rolle, es vereinfacht jedoch für die Teilnehmer meist das Antrags- und Abrechnungsprozedere.
 


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