Ausschreibungen Region Nord (S.-H., Niedersachsen, Bremen, Hamburg)

KnutR

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https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:446866-2020:TEXT:DE:HTML 2020/S 185-446866
*****************************************

II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
SPNV-Dienstleistungen RB 56 Bad Bentheim – Nordhorn – Neuenhaus

II.1.4)Kurze Beschreibung:
Vergabe eines Verkehrsvertrages für die Erbringung von SPNV-Dienstleistungen auf der Linie RB 56 Bad Bentheim – Nordhorn – Neuenhaus
für den Zeitraum von Dez. 2021 bis Dez. 2036 im Umfang von jährlich ca. 326 000 Zugkilometern. Die heute auf dieser Linie verkehrenden
Fahrzeuge sind aufgrund der bestehenden Wiedereinsatzgarantie weiterhin verpflichtend für den Betrieb einzusetzen.


II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Vgl. Abschnitt II.1.4). Die Verkehrsleistungen umfassen etwa 326 000 Zugkilometer/Jahr.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 180
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Verringerung oder Erhöhung des Umfangs der fahrplanmäßigen Verkehrsleistungen sowie Verringerung oder Erhöhung der jeweils zu erbringenden Platzkapazitäten. Veränderungen der Linienführung. Änderung der Art und Weise und des Umfangs des Einsatzes von Sicherheits- und Servicepersonal.
Veränderung der sonstigen Leistungen des Auftragnehmers insbesondere im Bereich der Fahrgastinformation und des Vertriebs. Erbringung von weiteren Betriebsleistungen im Abschnitt Neuenhaus — Emlichheim — Coevorden (NL) für den Fall einer möglichem Reaktivierung. Nähere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

[...]

IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren

IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 186-453255

IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/10/2020
Ortszeit: 12:00

IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/05/2021
 

KnutR

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II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
Zukünftiger Einsatz von Brennstoffzellenfahrzeugen mit Wasserstoffantrieb im Teilnetz Weser-Elbe

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Vergabe von gemeinwirtschaftlichen Verkehrsdienstleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Teilnetz Weser-Elbe (SPNV-Linie „RB 33 Cuxhaven – Bremerhaven – Bremervörde – Stade“) im Umfang von jährlich etwa 1,22 Mio. Zugkilometern für eine Laufzeit von 4 Jahren vom Fahrplanwechsel im Dezember 2021 bis zum Fahrplanwechsel in Dezember 2025 in Zusammenhang mit dem geplanten Einsatz von Brennstoffzellenfahrzeugen (Wasserstoffantrieb) in diesem Teilnetz ab dem Jahr 2022.

II.2.7)Voraussichtlicher Vertragsbeginn und Laufzeit des Vertrags
Beginn: 12/12/2021
Laufzeit in Monaten: 48

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart

Direkte Vergabe an einen internen Betreiber (Art. 5.2 von 1370/2007)

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Zusätzliche Angaben:

Es handelt sich um eine Vorinformation im Sinne von Art. 7 Abs. 2 Verordnung (EG) 1370/2007. Die in Abschnitt II.2.4) genannten gemeinwirtschaftlichen Verkehrsdienstleistungen sollen ohne Durchführung eines wettbewerblichen Verfahrens vergeben werden. Die öffentlichen Auftraggeber haben noch nicht entschieden, ob sie den bestehenden Verkehrsvertrag für das Teilnetz „Weser-Elbe“ mit der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) GmbH nach § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GWB um 4 Jahre bis Dezember 2025 verlängern und wegen des zukünftigen Einsatzes von Brennstoffzellenfahrzeugen ändern (Variante 1) oder einen internen Betreiber nach Art. 5 Abs. 2 der VO (EG) Nr. 1370/2007 mit den in Abschnitt II.2.4) genannten gemeinwirtschaftlichen Verkehrsdienstleistungen beauftragen (Variante 2).
Die Verfahrensart „Direktvergabe an einen internen Betreiber (Art. 5.2 von 1370/2007)" unter Position IV.1) wurde nur ausgewählt, weil das hiesige Formular die Nennung mehrerer möglicher Begründungen für den Verzicht auf ein wettbewerbliches Verfahren nicht zulässt.
Der Zeitraum von Dezember 2021 bis Dezember 2025 soll genutzt werden, um die notwendigen Erfahrungen und Daten zu den Kosten des künftigen Einsatzes von Brennstoffzellenfahrzeugen zu erlangen. Eine wettbewerbliche Vergabe kann aktuell nicht erfolgen, weil für den geplanten künftigen Einsatz von Brennstoffzellenfahrzeugen mit Wasserstofftechnik aufgrund fehlender Erfahrungen und Daten keine hinreichenden Kalkulationsgrundlagen bereitgestellt werden könnten. Aufgrund der fehlenden Erfahrungen und Daten wäre zu erwarten, dass Bieter in einem wettbewerblichen Vergabeverfahren in erheblichem Maße fehlerhafte Annahmen treffen und deutlich erhöhte Kosten sowie Risikopuffer zur Absicherung bestehender Unsicherheiten kalkulieren würden. Dies würde dazu führen, dass ein wettbewerbliches Vergabeverfahren absehbar keine Kostenvorteile für die Auftraggeber bringt. Im Gegenteil wäre dadurch mit erheblichen Zusatzkosten für die Auftraggeber zu rechnen.
Für die Vergabe zuständige Behörden sind die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (siehe oben I.1)) sowie die Freie Hansestadt Bremen, die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Contrescarpe 72, 28195 Bremen.
 

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https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:614045-2020:TEXT:DE:HTML 2020/S 247-614045
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II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
S-Bahn Hannover Übergangsvertrag

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der hieisigen Bekanntmachung ist die Erteilung eines Auftrags über die Erbringung von Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkeher (SPNV) auf dem Netz der S-Bahn Hannover im Übergangszeitraum zwischen Auslaufen des bisherigen Verkehrsvertrages im Dezember 2020 und Betriebsaufnahme durch den im Rahmen eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens ermittelten Nachfolgebetreibers im Juni 2022. Der Auftrag wurde im Wege einer Notmaßnahme gemäß Art. 5 Abs. 5 der VO (EG) 1370/2007 für die Dauer von 18 Monaten erteilt.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Die Verkehrsleistungen umfassen ca. 9 440 000 Zugkm/Jahr. Sie bestehen aus folgenden Linien:
— S 1 Haste — Weetzen – Hannover Hbf – Wunstorf- Haste — Stadthagen – Minden,
— S 2 Haste — Weetzen — Hannover Hbf — Wunstorf — Neustadt – Nienburg,
— S 3 Hildesheim Hbf — Sehnde — Lehrte — Hannover Hbf,
— S 4 Hildesheim Hbf – Sarstedt – Hannover Hbf- Langenhagen — Bennemühlen,
— S 5 Paderborn Hbf – Hameln – Weetzen — Hannover Hbf – Langenhagen — Hannover Flughafen,
— S 6 Celle — Burgdorf — (Lehrter Kurve) — Hannover Hbf,
— S 7 Celle — Burgdorf — Lehrte — Hannover Hbf,
— S 8 Hannover-Messe/Laatzen – Hannover Hbf – Hannover Flughafen (nur zu ausgewählten Messen),
— S 21 Hannover Hbf – Weetzen – Barsinghausen (Express-Linie),
— S 51 Seelze — Hannover Hbf – Weetzen – Hameln (Express-Linie).
Der bisherige Verkehrsvertrag mit der DB Regio endete am 12.Dezember 2020. Die Betriebsaufnahme des im Wettbewerb vergebenen Nachfolgeauftrages erfolgt erst zum Juni 2022. Ohne die Beauftragung der DB Regio mit den Übergangsleistungen wäre es zu einer Unterbrechung der Verkehrsdienste bekommen. Da nur die DB Regio über die nach Art und Zahl für die Leistungserbringung erforderlichen Fahrzeuge verfügt und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Zeit kein anderes Verkehrsunernehmen im Rahmen eines vergabeverfahrens nach den Regelungen des GWB und der VgV ausgewählt werden könnte, haben sich die Auftragegber zur Beauftragung dieser Verkehrsleistungen im Wege einer Notmaßnahmen entschieden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis

II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Abbestelloptionen für ausgewählte Linien sowie Rechte zur Bestellung zusätzlicher Kapazitäten nach erfolgter Abbestellung; Rechte zur Bestellung von Veranstaltungsverkehren.

[...]

Abschnitt V: Auftragsvergabe
Bezeichnung des Auftrags:

Wettbewerbliche Vergabe der Schienenpersonennahverkehrsleistungen der S-Bahn Hannover.
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja

V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:

11/12/2020

V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote:1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: DB Regio AG Region Nord
Postanschrift: Rundestraße 11
Ort: Hannover
NUTS-Code: DE929 Region Hannover
Postleitzahl: 30161
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
 

KnutR

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Akkunetz Schleswig-Holstein soll an Osthannoversche Eisenbahn, RDC Autozug Sylt und Nordbahn Eisenbahngesellschaft gehen:


Drei Verkehrsunternehmen sollen im Akkunetz fahren​


Angebote im SPNV-Vergabeverfahren ausgewertet – Zwei neue und ein bekanntes Verkehrsunternehmen sollen beauftragt werden – Ausschüsse stimmen Vergabe zu


Überraschender Ausgang im Vergabeverfahren zum Akkunetz: Gleich drei verschiedene Eisenbahnverkehrsunternehmen sollen beauftragt werden. Die Osthannoversche Eisenbahnen Aktiengesellschaft (OHE), die RDC AUTOZUG Sylt GmbH und die NBE nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG haben die wirtschaftlichsten Angebote abgegeben und sollen künftig die Akkuzüge in Schleswig-Holstein betreiben. Nach dem Wirtschaftsausschuss hat heute auch der Finanzausschuss des Landtages der Vergabeempfehlung des Nahverkehrsverbundes für Schleswig-Holstein (NAH.SH GmbH) zugestimmt.
 
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Schade, ich hätte es DB Regio gewünscht, wenn die die Ausschreibung bekommen hätten...
Mal sehen wie es wird...

Was mich mal interessieren würde ist wie soll das mit den Akkutriebwagen laufen? Wenn alles planmäßig läuft sollen die z.B. auf der Strecke Lübeck - Kiel in Kiel und Lübeck jeweils geladen werden... alles klar kann man machen, aber was ist wenn z.B. kurz vor Plön die schöne Fahrt zu Ende ist wegen Stellwerksstörung, BÜ-Störung o.ä. ?

Gerade wenn's mal länger dauert, geht dann zuerst die Heizung und danach das Licht aus wenn sich die Akkus langsam entladen?
Werden jetzt überall an der Strecke an strategischen Punkten (Signale, BÜ's o.ä. 32 oder 63A CEE Steckdosen installiert damit es im Zug zumindest warm und hell bleibt?

Oder ist im Zug etwa heimlich eine Webasto Dieselheizung installiert?;)
 


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