Ausschreibungen Region Ost [Berl./ Brbg, M-V, Sachsen, Sachsen-Anh., Thüringen]

KnutR

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https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:428663-2019:TEXT:DE:HTML 2019/S 176-428663
**********************************************

II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
SPNV-Leistungen Heidekrautbahn

II.1.4)Kurze Beschreibung:
Die zu vergebenden Leistungen betreffen das fahrplanmäßige Angebot für folgende Linie:
RB27 Berlin-Gesundbrunnen – Berlin-Karow – Basdorf – Groß Schönebeck/Schmachtenhagen.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Die Beschaffung des öffentlichen Dienstleistungsauftrages erfolgt im Wege eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens
nach Art. 5 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1370/2007 i. V. m. § 131 Abs. 1 Satz 1 GWB in Form eines Offenen Verfahrens nach § 119 Abs. 3 GWB, § 15 VgV.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 13/12/2020
Ende: 09/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben
Die Leistungen umfassen ca. 0,76 Mio. Zugkm p. a. Die voraussichtliche Laufzeit beträgt 3 Fahrplanjahre ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020.

[...]

IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 105-255863

IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/11/2019
Ortszeit: 12:00

IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2020

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 18/11/2019
Ortszeit: 12:01
 

KnutR

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https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:460318-2019:TEXT:DE:HTML 2019/S 189-460318
****************************************

II.1.4)Kurze Beschreibung:
Erbringung von fahrplanmäßigen SPNV-Leistungen im VVO-Dieselnetz auf den Eisenbahnstrecken, RB33 Dresden-Neustadt – Königsbrück,
RB34 Dresden Hbf – Kamenz, RB71 Pirna – Neustadt/Sa. – Sebnitz, RB72 Heidenau – Altenberg und RE19 Dresden Hbf – Heidenau – Altenberg
ab dem 1.10.2019 im Umfang von jährlich rund 1,81 Mio. Zugkilometern (Zugkm) bis zum 14.12.2019 und 1,86 Mio. Zugkm ab
dem 15.12.2019 über alle Strecken bis zum 30.9.2021.

IV.1.1)Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten aufgeführten Fälle)
  • Dringende Gründe im Zusammenhang mit für den öffentlichen Auftraggeber unvorhersehbaren Ereignissen, die den strengen Bedingungen der Richtlinie genügen
Erläuterung:
Die vergabegegenständlichen Leistungen sind bis zum 24.7.2019 von der Städtebahn Sachsen GmbH (SBS) im Auftrag des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberelbe (ZVOE) erbracht worden. In der Nacht vom 24.7.2019 zum 25.7.2019 stellte die SBS aus innerbe-trieblichen Gründen den Fahrbetrieb ein und erbrachte die vertraglichen Leistungen nicht mehr. Der ZVOE forderte die SBS am 25.7.2019 auf, die vereinbarten Leistungen sofort wieder zu erbringen. Die SBS erbrachte weiterhin nicht die vereinbarten Leistungen. Aufgrund der Betriebseinstellung über mehr als 72 Stunden kündigte der ZVOE am 28.7.2019 den Vertrag mit der SBS aus wichtigem Grund fristlos. Der ZVOE war aufgrund dieser Umstände gezwungen, zur Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen des Schienenpersonennahverkehrs schnellstmöglich ein anderes Unternehmen für die Erbringung der vergabegegenständlichen Leistungen zu beauftragen. Die Beauftragung ist im Wege der „Notvergabe“ gemäß Art. 5 Abs. 5 VO 1370/2007 erfolgt.

V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
27/09/2019

V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Transdev Regio Ost GmbH
Leipzig
Deutschland
NUTS-Code: DED5
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
 

KnutR

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Entscheidungen bei den Direktvergaben der Netze "Ostseeküste Ost" und "Ostseeküste West", Quelle https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Presse?id=154781


ODEG fährt bis 2021 zwischen Rostock-Stralsund/Züssow, DB Regio bedient Strecke Rostock-Hamburg

Nr.286/19 | 30.10.2019 | EM | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung
Das Oberlandesgericht (OLG) Rostock hat heute (30.10.2019) entschieden, dass die landeseigene Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) den Regionalbahnverkehr zwischen Rostock, Rügen und Züssow für zwei Jahre ohne Ausschreibung an die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) vergeben darf.

Die VMV wollte im April 2019 den Auftrag für die Linien RE9 Rostock – Sassnitz/Binz und RE10 Rostock – Züssow per Überbrückungsvertrag der ODEG erteilen. Dagegen war der bisherige Betreiber, die DB Regio AG, juristisch vorgegangen mit dem Ziel, dass sie mit der Fortführung der Verkehre beauftragt wird.

„Im Ergebnis der Verhandlung hat das OLG Rostock die Rechtsauffassung des Landes bestätigt. Der Auftrag darf direkt an die ODEG gegeben werden, damit der Verkehr auf der Strecke ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann“, fasst Landesverkehrsminister Christian Pegel das Urteil zusammen und fügt hinzu: „Die Richter vermochten sich auch nicht der Auffassung der DB Regio anzuschließen, wonach die ODEG zur Übernahme des Verkehrs nicht in der Lage sei.“

Die VMV werde nun den Zweijahresauftrag für die Bahnverkehre zwischen Rostock, Stralsund und Sassnitz sowie in Richtung Züssow mit der ODEG umsetzen wie geplant. Christian Pegel betonte: „Es bleibt dabei: Für die Kundinnen und Kunden auf unserer Bahnlinie zwischen Rostock, Stralsund und Sassnitz bzw. Züssow ändert sich nichts – wir fahren weiter!“

Der Fahrplan für die Linien RE9 und RE10 für das kommende Fahrplanjahr steht bereits in den digitalen Medien zum Abruf bereit. Alle Fahrkarten behalten ihre Gültigkeit.

DB Regio bedient weiterhin Rostock-Hamburg

Bereits gestern (29. Oktober 2019) hat die VMV der DB Regio AG den Auftrag für die Fortführung des Regionalbahnverkehrs zwischen Rostock, Schwerin und Hamburg ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 erteilt.

Der seit Dezember 2007 bestehende Verkehrsvertrag auch für diese Teilstrecke „West“ im Teilnetz Ostseeküste läuft im Dezember 2019 aus. Ein reguläre Ausschreibung und Vergabe zu diesem Termin war u.a. aufgrund von zu lange bestehenden Unklarheiten bei der Zuweisung von Geld durch den Bund und geänderten Planungen im Fernverkehr nicht möglich. „Hier bestand erst Ende 2018 Planungssicherheit – zu spät für eine fristgerechte Ausschreibung zum Dezember 2019.

Für einen Übergangszeitraum von zwei Jahren beauftragte das Land daher per Überbrückungsvertrag ohne Ausschreibung den bisherigen Betreiber mit der Fortführung der Linie RE1. Ein entsprechendes Angebot hatte die DB Regio AG dem Land unterbreitet. Die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg haben dieser Beauftragung zugestimmt“, so Christian Pegel.

Das Vergaberecht sieht für den Nahverkehr grundsätzlich die Vergabe im Wettbewerb vor. Nur im Ausnahmefall kommt eine Direktvergabe in Betracht, wenn ansonsten die Unterbrechung des Verkehrs droht. Diese Situation bestand für die RE1 Rostock – Schwerin – Hamburg.
 

maschwa

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Sind aber einige vernünftige Ansätze bei... lustig fand ich folgende Aussage in dem Artikel:

In dem Vergabeverfahren sollen die Bieter erklären, dass sie das Werkstattpersonal freiwillig übernehmen und zu diesem Thema keine Rüge bei der Vergabekammer des Landes Berlin einreichen.

Freiwilliger Zwang?! Zwar sinnvoll aber komisch formuliert!

Auch Datenschutztechnisch bin ich etwas irritiert:

Die Videotechnik in den S-Bahn-Wagen sollte für weitere Funktionen aufgerüstet werden - zum Beispiel für die Erfassung freier Sitzplätze, die Zählung der Fahrgäste und zur Aggressionserkennung.

Zum einen wundert mich die Art der aufgezählten Möglichkeiten, sind doch insbesondere die Grünen und Linken gegen jede Überwachung als Eingriff in die freiheitlichen Grundwerte. Zum anderen frage ich mich, was die Folgen der 'Aggressionserkennung' sein sollen. Dazu benötigt man Personal für den Eingriff nach Erkennen. Oder baut man Schleudersitze ein? Abschreckung ist nur gering, wenn man gerade in Berlin die Vorfälle in U- und S- Bahnstationen sieht. Allein für die Strafverfolgung ist zu wenig, denn dann ist es zu spät.

Scheinbar hat man allerdings auch aus Fehlern anderer Verbünde gelernt! Und es ist ja nicht ausgeschlossen, dass die DB weiterhin die S-Bahn betreibt. Allein das Zeitfenster für sie Menge an Fahrzeugen scheint mir wieder mal recht knapp...

MfG maschwa
 

KnutR

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**************************************************

II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
SPNV-Leistungen auf der Linie Waren (Müritz) – Malchow

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Erbringung von Verkehrsleistungen zur Beförderung der Allgemeinheit im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) einschließlich dazugehöriger Nebenleistungen auf den Eisenbahninfrastrukturen der RegioInfra GmbH & Co. KG, DB Netz AG und der DB Station&Service AG. Vergabe der Leistungen auf der Linie RB15 Waren (Müritz) – Malchow zur Betriebsaufnahme ab dem Jahresfahrplan 2022 mit ca. 98 000 Zugkm p. a. in Dieseltraktion.

II.2.7)Voraussichtlicher Vertragsbeginn und Laufzeit des Vertrags
Beginn: 11/12/2021
Laufzeit in Monaten: 72

###############################################################################################

https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:593528-2019:TEXT:DE:HTML 2019/S 241-593528
**************************************************

II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
SPNV-Leistungen auf der Linie Neustrelitz – Mirow

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Erbringung von Verkehrsleistungen zur Beförderung der Allgemeinheit im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) einschließlich dazugehöriger Nebenleistungen auf den Eisenbahninfrastrukturen der Unternehmen RegioInfra GmbH & Co. KG, DB Netz AG und der DB Station&Service AG. Vergabe der Leistungen auf der Linie RB16 Neustrelitz – Mirow zur Betriebsaufnahme ab dem Jahresfahrplan 2022 mit ca. 79 000 Zugkm p. a. in Dieseltraktion.

II.2.7)Voraussichtlicher Vertragsbeginn und Laufzeit des Vertrags
Beginn: 11/12/2021
Laufzeit in Monaten: 72
 

BLOaner

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Beide Verträge nur mit 6 Jahren Laufzeit? :017:
 

KnutR

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Beide Strecken wären ohne den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte schon längst von der Landkarte verschwunden.
In den letzten Jahren hat man immer nur für 1 oder 2 Jahre vergeben. Da sind 6 Jahre schonmal eine Verdreifachung und prinzipiell
zu begrüßen.

Man darf auch nicht vergessen, dass sich das Land mittlerweile komplett zurückgezogen hat und die Unkosten jetzt vom Landkreis getragen werden.
 

KnutR

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  • Neue Direktverbindungen innerhalb der Lausitz
  • Halbstundentakt zwischen Cottbus und Senftenberg
  • Höhere Qualitätsstandards bei den Fahrzeugen

Nach Abschluss des europaweiten Vergabeverfahrens hat die VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH im Auftrag des Landes Brandenburg und des Zweckverbands für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) den Zuschlag für das „Netz Lausitz“ DB Regio Nordost erteilt. Mit neuen Direkt-, Früh- und Spätverbindungen und einer zusätzlichen Linie zwischen Cottbus und Senftenberg verbessert sich das Angebot für die Fahrgäste in der Lausitz weiter. Der neue Verkehrsvertrag hat eine Laufzeit von dreizehn Jahren und beginnt im Dezember 2022.

Mit einem Gesamtvolumen von jährlich 4,6 Millionen Zugkilometern umfasst das Netz Lausitz die Regionalexpress- und Regionalbahn-Linien:
  • RE10 Frankfurt (Oder) – Cottbus – Leipzig
  • RE13 Cottbus – Senftenberg – Elsterwerda
  • RB11 Frankfurt (Oder) – Cottbus – Calau – Falkenberg (Elster)
  • RB49 Cottbus – Senftenberg – Elsterwerda – Falkenberg (Elster)

Im künftigen Netz Lausitz wird zusätzlich zu den bereits heute fahrenden Linien RE10, RB11 und RB49 künftig die neue RE-Linie RE13 zwischen Cottbus und Senftenberg eingeführt. Dadurch entsteht auf dieser Strecke ein attraktiver Halbstundentakt, der den Fahrgästen unter anderem eine neue Umsteigeverbindung von Großräschen nach Cottbus ermöglicht. Mit der zukünftig durchgehenden Verbindung zwischen Frankfurt, Cottbus, Falkenberg und Leipzig (RE10, RB11) gibt es zusätzliche Direktverbindungen (z.B. Guben – Finsterwalde oder auch Eisenhüttenstadt – Leipzig).

Im Netz Lausitz wird DB Regio Nordost neue 3-teilige Siemens Mireo Fahrzeuge mit 180 Sitzplätzen einsetzen, die noch mehr Komfort und ein barrierefreies Reisen ermöglichen. Alle Fahrzeuge verfügen über WLAN, Steckdosen mit integrierten USB-Ladestellen, induktive Lademöglichkeiten an den Tischen mit vis-á-vis-Bestuhlung sowie einem hochwertigen 1. Klasse-Bereich. Im Bereich der Fahrradabstellplätze werden sich für je drei Pedelecs Ladesteckdosen befinden.

Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann:
Das verbesserte Netz Lausitz leistet einen bedeutenden Beitrag für Pendlerinnen und Pendler, zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Region und auch überregional zur sächsischen Metropole Leipzig.

Landrat Kai Emanuel, Verbandsvorsitzender des ZVNL:Wir freuen uns, den Fahrgästen zwischen Leipzig, Torgau und Cottbus weiterhin ein stabiles Angebot unterbreiten zu können, das künftig auch mehr Sitzplätze und interessante Verbindungen ins Land Brandenburg beinhaltet.

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel:Wir halten unseren Fahrplan, mehr Angebote und Qualität auf der Schiene zu schaffen, auch in der Lausitz ein: Dichtere Takte, moderne neue Fahrzeuge mit attraktiven Reisezeiten und mehr Platz für alle Fahrgäste sowie kostenlosem W-LAN Zugang stehen mit Start dieses Netzes dann auch in diesem Teil Brandenburgs zur Verfügung.

ZVNL-Geschäftsführer Oliver Mietzsch:Erstmals fahren die Züge von Leipzig über Cottbus weiter bis Frankfurt/Oder und ermöglichen so wieder die historische Eilzugverbindung zwischen diesen Städten.

DB Regio AG, Vorsitzender der Regio Nordost Dr.-Ing. Joachim Trettin:Wir freuen uns sehr, dass sich DB Regio mit einem attraktiven Angebot im Ausschreibungsverfahren durchsetzen konnte. Der Gewinn des Netzes Lausitz bedeutet vor allem Beschäftigungssicherung für rund 200 Kolleginnen und Kollegen im Südosten Brandenburgs – eine sehr gute Nachricht zum Jahresende.
 

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https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:112408-2020:TEXT:DE:HTML 2020/S 047-112408
*********************************************

II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
Verkehrsleistungen SPNV Netz Prignitz

II.2.3)Erfüllungsort
Hauptort der Ausführung:
RB 74 Kyritz Bürgerpark-Meyenburg
RB 73 Neustadt (Dosse)- Kyritz Bürgerpark

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Der unter Abschnitt I.1 genannte Auftraggeber beabsichtigt, einen öffentlichen Dienstleistungsauftrag im Schienenpersonennahverkehr zu vergeben. Die Betriebsaufnahme ist für Dezember 2020 vorgesehen. Die zu vergebenden Leistungen betreffen das fahrplanmäßige Angebot folgender Linien:
RB 74 Kyritz Bürgerpark-Meyenburg
RB 73 Neustadt (Dosse)-Kyritz Bürgerpark.

Der Leistungsumfang beträgt ca. 0,25 Millionen Zugkilometer pro Jahr.

II.2.7)Voraussichtlicher Vertragsbeginn und Laufzeit des Vertrags
Beginn: 15/12/2020
Laufzeit in Monaten: 96


VI.1)Zusätzliche Angaben:
Bei dieser Vorinformation handelt es sich um die Berichtigung der Vorinformation 2016/S 180-323256 vom 17.9.2016 in der Fassung der Berichtigung 2017/S 127-259551 vom 6.7.2017. Die Berichtigung erfolgt unter Verwendung des Formulars für die Vorinformation für öffentliche Dienstleistungsaufträge, weil ein Formular für eine Berichtigung nicht zur Verfügung steht. Diese Berichtigung bezieht sich auf folgende Punkte der bereitsveröffentlichten Vorinformation:

II.1.3:
Anstatt:
„Die Betriebsaufnahme ist voraussichtlich für den Dezember 2018 vorgesehen. Die zu vergebenden Leistungen betreffen das fahrplanmäßige Angebot folgender Linien: RB 74 Pritzwalk-Meyenburg, RB 73 Neustadt (Dosse)-Pritzwalk. Der Leistungsumfang beträgt ca. 0,23 Millionen Zugkilometer pro Jahr."
Muss es heißen:
„Die Betriebsaufnahme ist voraussichtlich zwischen Dezember 2020 und Dezember 2021 vorgesehen. Die zuvergebenden Leistungen betreffen das fahrplanmäßige Angebot folgender Linien: RB 74 Kyritz Bürgerpark-Meyenburg, RB 73 Neustadt (Dosse)-Kyritz Bürgerpark. Der Leistungsumfang beträgt ca. 0,25 Millionen Zugkilometer pro Jahr."

II.3:
Anstatt:
„Geplanter Beginn und Laufzeit des Auftrags oder Schlusstermin
Beginn: 9.12.2018, Laufzeit in Monaten: 120 (ab Auftragsvergabe)"
Muss es heißen:
„Geplanter Beginn und Laufzeit des Auftrags oder Schlusstermin Beginn: frühestens 15.12.2020, Laufzeit in Monaten: 84-96 (ab Auftragsvergabe)

VI.3:
Anstatt:
„Der Auftraggeber beabsichtigt, der CO2 Einsparung bei der Durchführung des Auftrags besonderes Gewicht beizumessen. Angebote, die während der Vertragslaufzeit oder eines Teils der Vertragslaufzeit den Einsatz von Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien und/oder Speichersystemen vorsehen, werden begrüßt, dies soll Gegenstand der Verhandlungen sein. Näheres regeln die Vergabeunterlagen."
Muss es heißen:
„Der Auftraggeber begrüßt CO2 Einsparungen bei der Ausführung des Auftrags."
 
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************************************

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Direktvergabe von Verkehrsdienstleistungen im „Chemnitzer Modell"

II.1.4)Kurze Beschreibung:
Verkehrsvertrag zur Personenbeförderung im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf folgenden Linien im Gebiet des ZVMS:
— Linie C 11 Chemnitz Hbf. – Chemnitz Zentralhaltestelle – Altchemnitz – Stollberg;
— Linie C 13 Burgstädt – Chemnitz Hbf. – Chemnitz Zentralhaltestelle – Chemnitz Technopark – Thalheim – Aue;
— Linie C 14 Mittweida – Chemnitz Hbf. – Chemnitz Zentralhaltestelle – Chemnitz Technopark – Thalheim;
— Linie C 15 Hainichen – Chemnitz Hbf. – Chemnitz Zentralhaltestelle – Chemnitz Technopark;
— Linie C 12 Chemnitz Hbf. – Chemnitz-Center – Limbach – Oberfrohna;
— Linie CB 2/523 Stollberg – St. Egidien (– Glauchau);
— optionale Leistungen für Linie C 14, Linie RB 80/C 17, Linie RB 81/C 16.
Die Verkehrsleistungsanteile auf dem Gebiet der Stadt Chemnitz sind überwiegend entsprechend der Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (BOStrab) zu erbringen, außerhalb des Gebiets der Stadt Chemnitz überwiegend entsprechend der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO).

[...]

IV.1.1)Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten aufgeführten Fälle)
  • Der Auftrag fällt nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie
Erläuterung:
Der Verkehrsvertrag wird an einen internen Betreiber vergeben. ZVMS ist an der City-Bahn Chemnitz GmbH mehrheitlich beteiligt.
Die Voraussetzungen für eine Inhouse-Vergabe im Sinne von Art. 5 Abs. 2 VO (EG) 1370/2007 bzw. von § 108 GWB liegen vor.

[...]


V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: City-Bahn Chemnitz GmbH
Postanschrift: Bahnhofsstraße 1
Ort: Chemnitz
NUTS-Code: DED41
Postleitzahl: 09111
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
 

KnutR

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******************************************

II.1.4)Kurze Beschreibung:
Erbringung von Verkehrsleistungen zur Beförderung der Allgemeinheit im öffentlichen Personennahverkehr (Schienenpersonennahverkehr) einschließlich dazugehöriger Nebenleistungen auf der Eisenbahninfrastruktur der DB Netz AG und der DB Station&Service AG, Vergabe der Leistungen für das „Teilnetz Ostseeküste-Überbrückung“ (Hamburg – Schwerin – Rostock) mit ca. 2,3 Mio. Zugkm p. a. im Zeitraum 12/2021 bis 12/2025 (4 Jahresfahrplanperioden), des Weiteren das „Teilnetz Ostseeküste II“ (Rostock – Stralsund – Rügen/Züssow) mit ca. 1,8 Mio. Zugkm p. a. im Zeitraum 12/2021 bis 12/2034 (13 Jahresfahrplanperioden) und das „Teilnetz Ostsee-Alster (OSTA)“ (Hamburg – Schwerin – Rostock) mit ca. 2,5 Mio. bis ca. 3,1 Mio. Zugkm p. a. im Zeitraum 12/2025 bis 12/2040 (15 Jahresfahrplanperioden).
Es ist vorgesehen, weitere Leistungen im Volumen von ca. 1,0 Mio Zugkm p. a. in das „Teilnetz Ostsee-Alster (OSTA)“ zu integrieren. Diese sollen auf dem Streckenabschnitt Lübeck – Bad Kleinen nach Abschluss der dort vorgesehenen Ausbaumaßnahmen, insbesondere der Elektrifizierung einschließlich des Baus einer Verbindungskurve, erbracht werden. Dies wird frühestens 12/2029 der Fall sein.

VII.1.2)In der ursprünglichen Bekanntmachung zu berichtigender Text
Abschnitt Nummer: II.1.4)

Stelle des zu berichtigenden Textes: Kurze Beschreibung:

Anstatt:
Erbringung von Verkehrsleistungen zur Beförderung der Allgemeinheit im öffentlichen Personennahverkehr (Schienenpersonennahverkehr) einschließlich dazugehöriger Nebenleistungen auf der Eisenbahninfrastruktur der DB Netz AG und der DB Station&Service AG, Vergabe der Leistungen zur Überbrückung „Teilnetz OSTSEEKÜSTE I auf II“ mit ca. 3,4 bis 4,0 Mio. Zugkm p.a. im Zeitraum 12/2019 bis 12/2023 (4 Jahresfahrplanperioden).

muss es heißen:
Erbringung von Verkehrsleistungen zur Beförderung der Allgemeinheit im öffentlichen Personennahverkehr (Schienenpersonennahverkehr) einschließlich dazugehöriger Nebenleistungen auf der Eisenbahninfrastruktur der DB Netz AG und der DB Station&Service AG, Vergabe der Leistungen für das „Teilnetz Ostseeküste-Überbrückung“ (Hamburg – Schwerin – Rostock) mit ca. 2,3 Mio. Zugkm p. a. im Zeitraum 12/2021 bis 12/2025 (4 Jahresfahrplanperioden), des Weiteren das „Teilnetz Ostseeküste II“ (Rostock – Stralsund – Rügen/Züssow) mit ca. 1,8 Mio. Zugkm p. a. im Zeitraum 12/2021 bis 12/2034 (13 Jahresfahrplanperioden) und das „Teilnetz Ostsee-Alster (OSTA)“ (Hamburg – Schwerin – Rostock) mit ca. 2,5 Mio. bis ca. 3,1 Mio. Zugkm p. a. im Zeitraum 12/2025 bis 12/2040 (15 Jahresfahrplanperioden).
Es ist vorgesehen, weitere Leistungen im Volumen von ca. 1,0 Mio Zugkm p. a. in das „Teilnetz Ostsee-Alster (OSTA)“ zu integrieren. Diese sollen auf dem Streckenabschnitt Lübeck – Bad Kleinen nach Abschluss der dort vorgesehenen Ausbaumaßnahmen, insbesondere der Elektrifizierung einschließlich des Baus einer Verbindungskurve, erbracht werden. Dies wird frühestens 12/2029 der Fall sein.


Anstatt:
Weiterhin wird bekannt gemacht:
— Als Betriebsaufnahmezeitpunkt für das Teilnetz ist der Fahrplanwechsel für den Jahresfahrplan 2020, 1. Betriebstag 15.12.2019, vorgesehen.
— Das Vergabeverfahren ist für eine Umsetzung im Jahr 2018 terminiert. Die Angabe unter Ziffer II.3) bezieht sich auf den frühestmöglichen Startzeitpunkt.
— Der vergabegegenständliche Leistungsumfang wird zwischen 3,4 und 4,0 Mio. Zugkm p.a. liegen. Diese Summe umfasst auch die Leistungsanteile in der Zuständigkeit von Schleswig-Holstein und Hamburg. Die Vergabe der Überbrückungsleistungen erfolgt gemeinsam mit den Aufgabenträgern in Schleswig-Holstein und Hamburg. Die Federführung wird beim Land Mecklenburg-Vorpommern liegen.
— Die Laufzeit des Überbrückungsverkehrsvertrages wird bei 4 Jahren liegen.

muss es heißen:
Weiterhin wird bekannt gemacht:
— Als Betriebsaufnahmezeitpunkt für die Teilnetze „Ostseeküste II“ und „Ostseeküste-Überbrückung“ ist der Fahrplanwechsel für den Jahresfahrplan 2022, 1.Betriebstag 12.12.2021, vorgesehen,
— Als Betriebsaufnahmezeitpunkt für das Teilnetz „Ostsee-Alster (OSTA)“ ist der Fahrplanwechsel für den Jahresfahrplan 2026, 1. Betriebstag 14.12.2025, vorgesehen,
— Die Vergabeverfahren sind für eine Umsetzung im Jahr 2020 terminiert. Die Angabe des frühestmöglichen Startzeitpunktes der Vergaben unter Ziffer II.3) wird ebenfalls angepasst,
— Der vergabegegenständliche Leistungsumfang wird je nach Teilnetz zwischen 1,8 und ca. 3,1 Mio. Zugkm p. a. liegen. Diese Summe umfasst auch die Leistungsanteile in der Zuständigkeit von Schleswig-Holstein und Hamburg für die jeweiligen Teilnetze „Ostseeküste-Überbrückung“ und „Ostsee-Alster (OSTA)“. Die Vergabe der Leistungen für das Teilnetz „Ostseeküste-Überbrückung“ erfolgt gemeinsam mit den Aufgabenträgern in Schleswig-Holstein und Hamburg, dies gilt auch für das Teilnetz „Ostsee-Alster (OSTA)“ (ab 12/2025). Die Federführung wird beim Land Mecklenburg-Vorpommern liegen,
— Die Laufzeit des Teilnetzes „TN Ostseeküste-Überbrückung“ wird bei 4 Jahren liegen,
— Die Laufzeit für das Teilnetz „Ostseeküste II“ wird bei 13 Jahren liegen,
— Die Laufzeit für das Teilnetz „Ostsee-Alster (OSTA)“ wird bei 15 Jahren liegen.


Anstatt:
Der Betriebsaufnahmezeitpunkt erfordert eine sofortige Fahrzeugverfügbarkeit zum Betriebsaufnahmezeitpunkt 12/2019.

muss es heißen:
Der Betriebsaufnahmezeitpunkt erfordert eine Fahrzeugverfügbarkeit für das Teilnetz „Ostseeküste-Überbrückung“ zum Betriebsaufnahmezeitpunkt 12/2021.
Der Betriebsaufnahmezeitpunkt für das Teilnetz „Ostsee-Alster (OSTA)“ erfordert eine Fahrzeugverfügbarkeit zum Betriebsaufnahmezeitpunkt 12/2025.


Abschnitt Nummer: II.3)
Stelle des zu berichtigenden Textes: Voraussichtlicher Tag der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung:

Anstatt:
Tag: 01/01/2018

muss es heißen:
Tag: 04/05/2020
 

KnutR

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Brandenburg plant mit BEMU-Fahrzeugen im kommenden Ostbrandenburg-Vertrag:

https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:173301-2020:TEXT:DE:HTML 2020/S 072-173301
********************************************

{Linien bleiben gleich}
— RB12 Berlin Ostkreuz – Oranienburg – Templin Stadt;
— RB25 Berlin Ostkreuz – Werneuchen;
— RB26 Berlin Ostkreuz – Müncheberg (Mark) – Bundesgrenze DE/PL;
— RB35 Fürstenwalde (Spree) – Bad Saarow Süd;
— RB36 Frankfurt (Oder) – Königs Wusterhausen;
— RB54 (Berlin Gesundbrunnen/Lichtenberg–) Löwenberg (Mark) – Rheinsberg (Mark);
— RB60 Eberswalde – Frankfurt (Oder);
— RB61 Schwedt – Angermünde;
— RB62 Angermünde – Prenzlau;
— RB63 Eberswalde – Joachimsthal (-Templin).


VII.1.2)In der ursprünglichen Bekanntmachung zu berichtigender Text
Abschnitt Nummer: VI.1)

Anstatt:

Die Auftraggeber planen derzeit:
a) das Risiko der Wiederverwendung von Neufahrzeugen nach Ablauf des Verkehrsvertrags unter bestimmten Voraussetzungen zu übernehmen; (Wiedereinsatzgarantie),
b) Maßnahmen zur Reduzierung des Ausstoßes von Kohlendioxid (CO2), Schadstoffen und Lärm bei der Wertung der Angebote zu berücksichtigen.
Die Linie RB26 soll bis Kostrzyn verkehren. Darüber hinaus sollen die Verkehre auf polnischem Territorium weiterentwickelt werden.


muss es heißen:
Die Aufgabenträger planen derzeit:
a) das Risiko der Wiederverwendung von Neufahrzeugen nach Ablauf des Verkehrsvertrags unter bestimmten Voraussetzungen zu übernehmen; (Wiedereinsatzgarantie),
b) das Risiko der Nachnutzung einer für diesen Vertrag neu errichteten Werkstatt nach Ablauf des Verkehrsvertrags unter bestimmten Voraussetzungen zu übernehmen; (Nachnutzungszusage Werkstatt),
c) auf den Linien RB12, RB25, RB35, RB54, RB61, RB62 und RB63 zwingend den Einsatz von Batterie-Hybrid-Triebwagen (BEMU) mit Kapazitäten von 120 bis 140 Sitzplätzen vorzuschreiben,
d) auf den Linien RB26, RB36 und RB60 Maßnahmen zur Reduzierung des Ausstoßes von Kohlendioxid (CO2), Schadstoffen und Lärm bei der Wertung der Angebote zu berücksichtigen,

Die Linie RB26 soll bis Kostrzyn verkehren. Darüber hinaus sollen die Verkehre auf polnischem Territorium weiterentwickelt werden.
 

BLOaner

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c) auf den Linien RB12, RB25, RB35, RB54, RB61, RB62 und RB63 zwingend den Einsatz von Batterie-Hybrid-Triebwagen (BEMU) mit Kapazitäten von 120 bis 140 Sitzplätzen vorzuschreiben,

Oha.... Hybride will man also einsetzen. Hat man sich das gut überlegt (Ladezeiten / Reichweiten im Batteriebetrieb mit Klima, usw.)? Wieso tonnenschwere Akku´s (mit fragwürdigem ökologischen Fußabdruck) durch die Gegend schleppen, wenn es z.B. auch den Wasserstoffantrieb gibt (zugegeben erst in der Erprobungsphase)?

RB 12: Löwenberg - Templin - Löwenberg = gute 80 km ohne Fahrdraht
RB 25: Ostkreuz - Werneuchen - Ostkreuz = gute 60 km (davon nur ein paar Km zwischen Biesdorfer Kreuz und Lichtenberg unter Draht / die Umläufe der Linien RB12 und 25 derzeit am Ostkreuz verknüpft)
RB 35: Kann nur beim Wenden in Fürstenwalde nachladen (eine Runde = ca. 25 km)
RB 54: Kann nur beim Wenden in Löwenberg nachladen (eine Runde = ca. 70 km)
RB61, RB62 und RB63: RB 61 und 62 sind komplett unterm Draht. Wird hier vllt. ein Fahrzeugumlauf mit RB 63 (Eberswalde - Templin = ca 100 km hin und zurück) angedacht?
 

MD 612

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Hybride will man also einsetzen. Hat man sich das gut überlegt
Nein, hat man nicht. Die werden natürlich nach Deinen Tipps völlig perplex sein...:astonished:

Akku-Hybriden schaffen mit Klimaanlage bzw. Heizung durchaus ca. 150km mit einer Akku-Ladung, wohlgemerkt mit bis zu 160km/h. So jedenfalls u.a. die vom ZVMS bereits fest bestellten Alstom-Coradia Akku-Hybrid für die Strecke Leipzig - Chemnitz. Dort fahren die Triebwagen in einer Richtung rund 80km, ausgelegt sind sie laut PM des ZVMS für besagte 150km und brauchen ca. eine halbe Stunde zum vollständigen Aufladen. Es geht also, wenn man ausreichend Ladezeiten einkalkuliert. Ich fürchte fast, der VBB hat das bei seinen Planungen auch tatsächlich berücksichtigt. Es ist ja nicht so, dass SPNV-Besteller völlig ahnungslos sind, die sind durchaus in der Lage bei der Industrie entsprechende Erkundigungen einzuholen. Und im Gegensatz zur Brennstoffzelle, um die es in der Zwischenzeit merklich ruhig geworden ist, sind Akkuhybriden mittlerweile serienreif.

Gruß Peter
 

BLOaner

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Ok.... das man schon über 100km weit kommt wußte ich nicht.... aber VBB und denken? :024::024::024: Da hab ich meine Zweifel (siehe Talent-Einsatz in einen Großstadtverkehr wie Berlin).
 

Streckenstillleger

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Derzeit hat wohl DB Regio das Netz Südthüringen Franken , den Zuschlag erhalten.
Natürlich gibt es jetzt noch die Zeit der Einspruchsfrist.
 

KnutR

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**************************************************

II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
SPNV-Leistungen Netz Nord-Süd 2 (NOS2)

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Die zu vergebenden Leistungen betreffen das fahrplanmäßige Angebot folgender Linien:

— RE3 Stralsund/Schwedt(Oder) – Angermünde – Berlin – Ludwigsfelde – Lutherstadt Wittenberg;
— RE4 Stendal – Rathenow – Berlin – Ludwigsfelde – Falkenberg(Elster);
— RE5 Rostock/Stralsund – Neustrelitz – Berlin – Ludwigsfelde;;
— RE9 Bundesgrenze DE/PL – Angermünde – Berlin;
— RB66 Bundesgrenze DE/PL – Angermünde.

Die Leistungen umfassen damit ca. 12 Mio. Zug km p. a.

II.2.7)Voraussichtlicher Vertragsbeginn und Laufzeit des Vertrags

Beginn: 13/12/2026
Laufzeit in Monaten: 144 {12 Jahre}

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Verfahrensart

Wettbewerbliches Ausschreibungsverfahren


VI.1)Zusätzliche Angaben:
Der Auftrag betrifft eine gemeinsame Beschaffung. Die anderslautende Angabe unter I.2 beruht ausschließlich darauf, dass das verwendete Onlineformular zwingend diese Angabe erfordert, möchte man bei mehreren zuständigen Behörden mehrere Abschnitte I.1. erstellen. Eine andere und zutreffende Angabe ist im Onlineformular auf Nachfrage beim TED Helpdesk nicht möglich. Für den gegenständlichen Auftrag wird es 4 Auftraggeber geben, welche jeweils für ihr Gebiet Vertragspartner werden. Gegebenenfalls kommt mit der Wojewodschaft Westpommern noch ein weiterer Auftraggeber hinzu.

Die Beschaffung des öffentlichen Dienstleistungsauftrages erfolgt im Wege eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens nach Art. 5 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1370/2007 i. V. m. § 131 Abs. 1 Satz 1 GWB in Form eines Offenen Verfahrens nach § 119 Abs. 3 GWB, § 15 VgV.

Die Linien RE9 und RB66 sollen bis Szczecin Gl.verkehren. Darüber hinaus sollen die Verkehre auf polnischem Territorium weiterentwickelt werden.
Abhängig von der Entwicklung der betriebsplanerischen Rahmenbedingungen behalten es sich die Aufgabenträger vor, für die Leistungen der RE9 und der RB66 ein separates Ausschreibungsverfahren durchzuführen.

Die Auftraggeber planen derzeit:
a) das Risiko der Wiederverwendung von Neufahrzeugen nach Ablauf des Verkehrsvertrags unter bestimmten Voraussetzungen zu übernehmen; (Wiedereinsatzgarantie)
b) Maßnahmen zur Reduzierung des Ausstoßes von Kohlendioxid (CO2), Schadstoffen und Lärm bei der Wertung der Angebote zu berücksichtigen.
Mit der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung gemäß Art. 7 Abs. 2 Unterabs. 1 der Verordnung 1370/2007 begründen die Auftraggeber keine rechtliche Bindung.
 


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