Auto- und Nachtreiseverkehr stehen in Frage!

Waschbaer

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Typisch deutsche Wirtschaftsmathematik, bei Interressenlosigkeit der Thematik.

meint
Der Waschbär
 

Treibrad

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Ist ja ein Spiegelbild von Berlin, die eigentlichen Interesssen sind nur noch Geldverdienen der Lenker durch Aufzehrung der Substanz und Betrug.
Verkehrspolitik ist ja allgemein ein Trauerspiel in Deutschland geworden, wird uns als Naturgesetz verkauft, komisch dass es im Ausland wesentlich anders und besser läuft. Vielleicht ist der Deutsche einfach zu gutmütig und müsste die Berliner Lobby-Parteienfilz-Abwesenheitsbude mal kräftig durchmischen.
 

sbb.lokmaster

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Das war ja schon seit Jahren bekannt, das der Autozug/Nachtzug kaputtgerechnet wurde. Wenn man ehemalige Mitarbeiter fragt, da wurde denen schon 2012 gesagt, das sich der Nachtzug nicht mehr echnet. Es würden nur Verluste eingefahren. Kein Wunder, wenn immer mehr gut ausgelastete Strecken eingestellt wurden. Und dennoch, die verbliebenen Züge waren übers Jahr gesehen über 70 % ausgelastet. Das ist mehr als mancher ICE/IC ausweist. Und was hat nicht alles Versucht, die Fahrgäste zu vergraulen. Fahrzeuge mit Defekten fahren lassen, ausgebuchte Schlafwagen durch Liegewagen ersetzt, weil angeblich der Schlafwagen defekt war usw. Und dennoch nutzen viele Fahrgäste diese Züge, einfach weil Sie bequemer waren, als Paralell fahrende Nacht ICE Züge. Bestes Beispiel: Duisburg- München. Dort fuhr der CNL München-Amsterdam u.z und jeweils um eine Stunde zeitversetzt ein ICE mit annähernd gleicher Fahrzeit. Und ausser auf Teilstrecken wie Duisburg-Frankfurt und Ulm- München war der ICE vergleichsweise leer. Und das man eine so wichtige Strecke wie München-Berlin mit Nachtzügen einstellt war ja wohl die Fehlentscheidung überhaupt. Denn dieser Zug war immer gut ausgelastet. Seit dem kommt man über Nacht nicht mehr ohne Umsteigen zwischen diesen beiden Städten hin und her.
 

BLOaner

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Es geschehen noch Zeichen und Wunder! :024::024::024:

Die Deutsche Bahn überlegt, gemeinsam mit der ÖBB, wieder Nachtzüge zu betreiben. Die Fahrgastzahlen haben sich positiv entwickelt und der Bedarf auf dem Markt gibt es her.

Drei Jahre nach dem Ende des City Night Line prüft die Deutsche Bahn, ob sie ihre Nachtzüge wieder einführen soll. Es gebe Überlegungen, sagt ein mit dem Vorgang vertrauter Konzernmanager. Allerdings wolle die Bahn das Geschäft dieses Mal nicht alleine betreiben, sondern mit Partnern im Ausland. Der Vorstand befinde sich dazu in „ersten Gesprächen“ mit den Österreichischen (ÖBB) und Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), heißt es in Konzernkreisen. Bahn-Chef Richard Lutz selbst treibt die Idee voran.

Wirtschaftswoche
 

Traindriver

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Es geschehen noch Zeichen und Wunder! :024::024::024:

Die Deutsche Bahn überlegt, gemeinsam mit der ÖBB, wieder Nachtzüge zu betreiben. Die Fahrgastzahlen haben sich positiv entwickelt und der Bedarf auf dem Markt gibt es her.



Wirtschaftswoche
Tolle Erkenntnis.... Haben damals schon die Mitarbeiter gesagt, aber auf die hört ja keine FK
 

maschwa

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Wir bauen auf, wir reißen nieder! Arbeit gibt es immer wieder!

Wenn die DB ehrlich wäre, würde sie zugeben, dass damals das Geld fehlte um in das Wagenmaterial zu investieren. Die DDm waren durch, die Schlafwagen hatten die normative Nztzungsdauer erreicht und für den Rest waren die großen Revisionen fällig. Dafür fehlte schlicht das Geld. Und nun will man sich bei der ÖBB ins gemachte Nest setzen... bis wieder Kosten entstehen, von daher ist der Einwand mit CNL nicht falsch!

MfG maschwa
 

maschwa

Antipath
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Mal wieder staubwisch:

Nach vielen Jahren ICE statt Nachtzug ein Erlebnisbericht


Zum Glück springen immer mehr Alternativen in die Breche. Scheinbar rechnet sich Nachtzug nur für DB nicht....

MfG maschwa
 

Schienenputzer

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Ich nicht warum sich der Autor so aufregt.

Ein ICE ist kein Schlafwagenzug!
 

maschwa

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Ich nicht warum sich der Autor so aufregt.

Ein ICE ist kein Schlafwagenzug!

Ich schon! Wenn man gezwungen ist, so eine Verbindung zu nutzen, dann möchte man auch noch eine Mütze Schlaf bekommen. Und im Servicevergleich schneidet das Angebot definitiv schlechter ab!

MfG maschwa
 

Gerd Belo

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Vor gut 15 Jahren hatte ich mal den Vorschlag bei dem (damaligen) betrieblichen Vorschlagswesen eingereicht, in den damals noch zahlreicheren Nachtverbindungen das Licht auf 1/2 zu schalten. Das mußte seinerzeit noch umfangreich begründet werden, also Erhöhung des Reisekomforts und (ganz wichtig!) Energieeinsparung genannt.

Die Ablehnung wurde mit den Arbeitsbedingungen der Zugpersonale (Kontrolle bei gedimmten Licht) und dem Sicherheitsempfinden der Reisenden begründet....
 

Der Zugchef

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Ich kann es auch verstehen. Ich durfte mal eine Nacht in einem verspäteten ICE (BR 411 bzw 415 ) verbringen, weil der gebuchte Nachtzug wegen Unwetter ausfiel. An Schlaf war nicht zu denken, obwohl das Zugpersonal auf lange Durchsagen verzichtet hat. Keine gemütliche Position zum Schlafen zu finden und viel zu hell. Ich war zwar sehr froh, trotz des Unwetters noch halbwegs pünktlich ans Ziel zu kommen, aber ich war doch ganz schön kaputt am nächsten Tag. Das die Rückfahrt am nächsten Abend auch noch schief ging und noch eine weitere Nacht ohne wirklichen Schlaf folgte, machte die Sache natürlich noch etwas härter.
 


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