Blendattacke durch Laser

Georg.M

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AW: Blendattacke durch Laser

Um es mal aufzuklären ich bin 22 Jahre alt. Da ich Probleme in der Vergangenheit hatte mache ich jetzt leider erst jetzt eine Ausbildung. Der Zug Stand am Bahnhof während der "Anfänger" geblitzt hatte, der Blitz war " von einer kleinen Digitalkamera". Ob ich(wir) den aufgeklärt haben , weiß jetzt nicht mehr.

Mit kotzen meinte ich,dass wir schön nebeneinander mit Stativ standen und ohne Streit(Bildausschnitt). Und der Anfänger kam relativ spät hinzu und stellte sich vor uns und machte dann Bilder mit Blitz, die Bilder konnte man von er Entfernung eh in den Virtuellen Papierkorb verschieben. Hätte er von fahrenden Zügen mit Blitz aufgenommen, wäre ich mir sicher das ich was gesagt hätte.

Bin mal mit dem Auto(Beifahrer) aus Tunnel rausgefahren und da war ein Pressefotograf am ende des Tunnels und hat geblitzt(der Tunnel war einige Zeit gesperrt und wurde am dem Tag wieder Freigegeben). Da sieht man erst mal für einige Zeit nichts mehr. Von daher kann ich es nachvollziehen wie das ist.

Gruß
Georg
 

kague

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AW: Blendattacke durch Laser

Ich erwarte in einem solchen Fall die Courage von Dir einen Anfänger auf die Gefährlichkeit seines Tuns hinzuweisen. Fehlt Dir die Courage, kannst Du immer noch 110 anrufen!

Für was die 110 rufen? Doch nicht etwa für "der da hat den Zug mit Blitzlicht fotografiert", da lacht sich doch der Polizist am Telefon kaputt.
Wenn das schon gemeldet werden soll, kann es nur der Lokführer selber machen, denn nur er weiß, ob er geblendet wurde oder nicht. Auch stand der Zug, der Tf war vielleicht gerade im Maschinenraum oder außerhalb des Zuges bei der Einnahme des Eisenbahnermotivationsgetränkes.

Also bitte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, oder meldest Du auch jeden Tf, die mitten in der Nacht zum Grüßen nicht abblenden, sondern aufblenden. Das nervt mehr als so ein Mini-Blitzgerät.
An meiner ersten Digiknipse mußte ich den Blitz nach jedem Einschalten des Fotoapparates manuell ausschalten. Wenn ich das vergessen habe, kam eben der Blitz mit.

Georg.M hat sich eben aufgeregt, weil der andere sich direkt vor ihn gestellt hat und dadurch (sowie auch durch den Blitz) seine Langzeitaufnahme zerstört hat.

Da denke ich immer an die Sonderfahrten in den 80-er Jahren zurück. 20, 30 oder 50 Fotografen standen in einer Linie und haben aufeinander Rücksicht genommen, aber es kam garantiert 1 oder 2 Vögel, die sich weit vor alle anderen gestellt haben. Da flogen nicht nur Schimpfwörter hin und her.
Auch ein Grund, warum ich nie ein Fan von Sonderfahrten war.
 

Martin

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AW: Blendattacke durch Laser

Da es sehr viele verschiedene Laser und entsprechende Wellenlängen gibt, wird das wohl sehr schwer.
Laserschutzbrillen sind immer auf eine spezifische Anwendung zugeschnitten - exaktk auf die Wellenlänge des verwendeten Laserlichtes.
Größtes Problem: Die meisten sichtbaren Laserdioden sind rot oder grün, also müsste man eben jene Wellenlängen ausfiltern. Bloß blöd, wenn dann jedes Signal weder rot noch grün wahrgenommen wird sondern bloß noch finster ist...
 

CNL-Schaffner

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AW: Blendattacke durch Laser

Größtes Problem: Die meisten sichtbaren Laserdioden sind rot oder grün, also müsste man eben jene Wellenlängen ausfiltern. Bloß blöd, wenn dann jedes Signal weder rot noch grün wahrgenommen wird sondern bloß noch finster ist...

Stimmt daran hab ich jetzt nicht gedacht.:002: Dann kann man nur hoffen das man härter durchgreift.
 

Mr. Re421

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AW: Blendattacke durch Laser

Für was die 110 rufen? Doch nicht etwa für "der da hat den Zug mit Blitzlicht fotografiert", da lacht sich doch der Polizist am Telefon kaputt.
Wenn das schon gemeldet werden soll, kann es nur der Lokführer selber machen, denn nur er weiß, ob er geblendet wurde oder nicht. Auch stand der Zug, der Tf war vielleicht gerade im Maschinenraum oder außerhalb des Zuges be

Also bitte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, oder meldest Du auch jeden Tf, die mitten in der Nacht zum Grüßen nicht abblenden, sondern aufblenden. Das nervt mehr als so ein Mini-Blitzgerät.
An meiner ersten Digiknipse mußte ich den Blitz nach jedem Einschalten des Fotoapparates manuell ausschalten. Wenn ich das vergessen habe, kam eben der Blitz mit.

Das Aufblenden des Fernlichtes ist bei weitem nicht so grell wie das Licht eines Fotoblitzes. Es ist auch nicht der erste Fall. Kürzlich meinte ein Spinner im Rheingau um 2:49 (nachts) mit Blitz Züge zu fotografieren. Die BuPol Ffm hat sofort gehandelt und eine Streife entsandt. Im Fall Buldern wird der BuPol Dein sprichwörtliches "Lachen" noch vergehen.
Die Feuerwehr zum Beispiel würde niemals bei einer ernsthaften Feuermeldung sich 60 Minuten Bedenkzeit heraus nehmen und erst dann ausrücken. Bei Verkehrpiloten wird da wesentlich restriktiver vorgegangen, warum nur? Vielleicht weil die Eisenbahn systembedingt spurgeführt unterwegs ist, aber dann könnte man ja auch gleich blinde Tf einstellen, die beschweren sich nicht. [Sarkasmus aus]

In Zukunft werde ich mich an die LaPol wenden, auch wenn primär nicht zuständig, die kümmern sich wenigstens. Dies ist keineswegs meine subjektive Meinung sondern leider erlebte Erfahrung.

Hier noch ein Appell an alle hier lesenden Fotografen: Bittet achtet darauf, daß der Blitz Eurer Kamera ausgeschaltet ist. Ein entgangenes Motiv in der Dämmerung/ Dunkelheit erspart Euch und den Tf eine Menge Ärger. Danke für Euer Verständnis
 

Wachsamtastensucher

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AW: Blendattacke durch Laser

Also bitte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, oder meldest Du auch jeden Tf, die mitten in der Nacht zum Grüßen nicht abblenden, sondern aufblenden. Das nervt mehr als so ein Mini-Blitzgerät.
Es gibt Baureihen, da ist die Funktion des Abblendens erst gar nicht installiert... und somit gäbe es als Alternative nur, das Spitzenlicht kurzzeitig vollkomen erdunkeln zu lassen.
Problem: je nach BR bedeutet dies unmenschliche Verrenkungen oder, je nach Anbringungsort des Schalters, ein durch Vergreifen herbeigeführter sehr ungewünschter Betriebszustand des Tfz.:003:

Das Aufblenden des Fernlichtes ist bei weitem nicht so grell wie das Licht eines Fotoblitzes.
Genau so ist es, ein kurzes Aufblinkernlassen stört mich jedenfalls kaum bis gar nicht.
Viel problematischer sind meiner Meinung nach die "Dauer-Fernlichtfahrer", die beim Entgegenkommen entweder erst kurz vor mir abblenden oder am besten erst gar nicht.:31:
Natürlich kann es dafür unter Umständen mannigfaltige Gründe geben warum man es nicht rechtzeitig bis an den Schalter geschafft hat, aber spätestens nach dem dritten Zug der nachts fröhlich und mit voller Wucht in mein Antlitz strahlt langt es langsam... vor allem wenn man unter totaler Blendung gerade seinen Bahnsteig anbremsen und mehr oder weniger treffen will - diese Aktion mutiert folglich zum Russisch Roulette, finde und treffe ich ihn oder nicht?:0102:
 

Mr. Re421

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AW: Blendattacke durch Laser

Viel problematischer sind meiner Meinung nach die "Dauer-Fernlichtfahrer", die beim Entgegenkommen entweder erst kurz vor mir abblenden oder am besten erst gar nicht.:31:
Natürlich kann es dafür unter Umständen mannigfaltige Gründe geben warum man es nicht rechtzeitig bis an den Schalter geschafft hat, aber spätestens nach dem dritten Zug der nachts fröhlich und mit voller Wucht in mein Antlitz strahlt langt es langsam... vor allem wenn man unter totaler Blendung gerade seinen Bahnsteig anbremsen und mehr oder weniger treffen will - diese Aktion mutiert folglich zum Russisch Roulette, finde und treffe ich ihn oder nicht?:0102:

Wenn jeder Tf (egal von welchem EVU) die für ALLE EVU gültige Ril 492.1001 beachten würde, gäbe es das Problem nicht. Dort steht zwar nicht mehr wirklich viel drin, aber zur Benutzung des Fernlichtes gibt es da ganz klare Regelungen. Ich habe allerdings das Gefühl, es gibt scheinbar einige Tf die fehlende Streckenkenntnis mit Fernlicht ersetzen.
 

Einmannbetrieb

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AW: Blendattacke durch Laser

Problem: je nach BR bedeutet dies unmenschliche Verrenkungen oder, je nach Anbringungsort des Schalters, ein durch Vergreifen herbeigeführter sehr ungewünschter Betriebszustand des Tfz.:003:
Das erinnert mich an eine Geschichte, die sich Ende des letzten Jahrtausends bei der Berliner S-Bahn ereignete:
Ein im Grunewald (zwischen dem gleichnamigen S-Bahnhof und Nikolassee) fahrender 481er wurde in der Nacht von einem Kollegen gegrüßt, auf dessen BR man mit dem Licht blinkern konnte. So eine "Funktion" ist bei der mit Teelichtern ausgestatteten BR 481 nicht vorgesehen. Der Zwang zum Grüßen bestand jedoch. Also griff der Kollege nach hinten, um mittels des Kippschalters die Freigabe der Fahrgastraumbeleuchtung kurz zurücknehmen und sie dann wieder freizugeben. Dabei geht die gesamte Innenbeleuchtung für Sekundenbruchteile ganz kurz aus. Naja, jedenfalls vergriff sich der Kollege und schaltete die Batterie komplett aus. Somit war, wenn auch unfreiwillig, seinem Gruß Genüge getan, kam er doch völlig im Dunkeln mitten im Grunewald zum stehen und mußte seine Bude erstmal wieder aufrüsten. Wir haben damals Tränen gelacht... :24:

Mike
 

kague

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AW: Blendattacke durch Laser

Es gibt Baureihen, da ist die Funktion des Abblendens erst gar nicht installiert... und somit gäbe es als Alternative nur, das Spitzenlicht kurzzeitig vollkomen erdunkeln zu lassen.
Problem: je nach BR bedeutet dies unmenschliche Verrenkungen oder, je nach Anbringungsort des Schalters, ein durch Vergreifen herbeigeführter sehr ungewünschter Betriebszustand des Tfz.:003:


Ja, das ist bekannt.


Genau so ist es, ein kurzes Aufblinkernlassen stört mich jedenfalls kaum bis gar nicht.


Kommt ganz auf die Baureihe an, die da entgegen kommt. Bei einem 648, oder wie die Dinger heißen, stört es besonders. Da schaut man nach vorn und dort wo man hinschaut, geht auf einmal das Flutlicht an.


Viel problematischer sind meiner Meinung nach die "Dauer-Fernlichtfahrer", die beim Entgegenkommen entweder erst kurz vor mir abblenden oder am besten erst gar nicht.:31:
Natürlich kann es dafür unter Umständen mannigfaltige Gründe geben warum man es nicht rechtzeitig bis an den Schalter geschafft hat, aber spätestens nach dem dritten Zug der nachts fröhlich und mit voller Wucht in mein Antlitz strahlt langt es langsam... vor allem wenn man unter totaler Blendung gerade seinen Bahnsteig anbremsen und mehr oder weniger treffen will - diese Aktion mutiert folglich zum Russisch Roulette, finde und treffe ich ihn oder nicht?:0102:


Passiert das bei Euch so oft?
Wem von uns Tf ist dies noch nicht passiert?
Sollte jetzt einer antwortet, das ihm dies noch nicht passiert ist, dann glaube ich ihm nicht.
 

Knallkopf

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AW: Blendattacke durch Laser

@ Kague,

da schau dir mal so manche 152 bei uns an , die mußt du mit Aufblendlicht fahren , wenn du nicht in Dunkeln fahren willst . Deren `Grundlicht/ Abblendlicht `ist noch schwächer als beim Russen, mit seinen Ersatzkarbidlampen .
 

Waschbaer

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AW: Blendattacke durch Laser

Gegenfrage, was machst Du bei einer BR 140 bzw. 155 ( obwohl die is nich ganz so schlimm mit der Ausleuchtung ) ?

interressiert gefragt
Gruß
Der Waschbär
 

kague

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@ Kague,

da schau dir mal so manche 152 bei uns an , die mußt du mit Aufblendlicht fahren , wenn du nicht in Dunkeln fahren willst . Deren `Grundlicht/ Abblendlicht `ist noch schwächer als beim Russen, mit seinen Ersatzkarbidlampen .


Gegen Aufblendlicht hat ja niemand was, hier ging es doch nur darum, das ab und zu nicht abgeblendet wird und der entgegenkommende Tf geblendet wird.
Und beides ist garantiert auch schon Dir passiert, Du wurdest geblendet und hast sicher auch schon mindestens einmal nicht abgeblendet. Das passiert leider ab und zu, mir meist in Kurven vor neuen La-Stellen, wo man nochmal kurz in die La schaut, wo es denn nun genau losgeht. Da reichen manchmal wenige Sekunden und der Gegenzug, den man vorher noch nicht gesehen hatte, rauscht vorbei.
 

Knallkopf

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Klar ist mir das auch schon passiert !

Kurz was mir vor kurzen in einer Mondlosen, stockfinsteren Nacht passierte, mit BR 152 . Ich hatte auf einem schön beleuchteten Bahnhof abgelöst und abgefahren , kurz danach in die finstere Pampa und vor mir wurde es immer dunkler !?? Ich dachte , waddn nu ??? Licht kaputt ??? Also aufgeblendet und siehe da, es wurde hell ! Beim nächsten Halt ich also wieder abgeblendet und raus gegangen um zu schauen was da nun los ist . Jawohl Grundlicht ging mit einer Helligkeit von drei Räucherkerzen , welche nicht mal die eignen Puffer überstrahlten , also Zettel schreiben für Werstatt und weiter mit erster Aufblendstufe und immer am versuchen rechtzeitig abzublenden.
 

kague

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Klar ist mir das auch schon passiert !

Kurz was mir vor kurzen in einer Mondlosen, stockfinsteren Nacht passierte, mit BR 152 . Ich hatte auf einem schön beleuchteten Bahnhof abgelöst und abgefahren , kurz danach in die finstere Pampa und vor mir wurde es immer dunkler !?? Ich dachte , waddn nu ??? Licht kaputt ??? Also aufgeblendet und siehe da, es wurde hell ! Beim nächsten Halt ich also wieder abgeblendet und raus gegangen um zu schauen was da nun los ist . Jawohl Grundlicht ging mit einer Helligkeit von drei Räucherkerzen , welche nicht mal die eignen Puffer überstrahlten , also Zettel schreiben für Werstatt und weiter mit erster Aufblendstufe und immer am versuchen rechtzeitig abzublenden.


[OT]Das war Energiesparlicht :24::24:
Oder eher Energiesparräucherkerzen :039: [/OT]
 

Knallkopf

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AW: Blendattacke durch Laser

Warte erst mal , bis die Elektriker mit Netzen über Wald und Wiese rennen und Glühwürmchen einfangen !

Aber , wie hält man sie am Leben ?? Mit was füttert man dann die Glühwürmchen ??? Natürlich muß die Glühwürmchenfütterung auch bei einer A1A durchgeführt und protokolliert werden !
 

Wachsamtastensucher

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Da schaut man nach vorn und dort wo man hinschaut, geht auf einmal das Flutlicht an.
Wenn man den Schalter nur ganz kurz antippt ist es durchaus schaffbar, nur ein kurzes Blinkern zu produzieren ohne währenddessen die volle Entfaltung der Fernlichtwirkung zu generieren... ich denke niemand von uns will damit den Kollegen extra erblinden lassen.

Passiert das bei Euch so oft?
Wem von uns Tf ist dies noch nicht passiert?
Ob wir oft mit Fernlicht fahren?
Ganz ehrlich, manchmal schenkt man der Knautschzone eines Leichtbautriebwagens doch nicht ganz so viel Vertrauen wie einer massiven Lok und dann ist auch bei mir das Fernlicht an.
Und natürlich passiert es schnell, wie hier schon einige schrieben, dass man es nicht rechtzeitig an den Taster schafft zum Abblenden... nur bin ich leider auch nur ein normaler Mensch, wo es irgendwann auf der Netzhaut zwiebelt.

Gegenfrage, was machst Du bei einer BR 140 bzw. 155 ( obwohl die is nich ganz so schlimm mit der Ausleuchtung ) ?
Nicht umsonst heißt die "offzielle" Bezeichnung des Spitzenlichtes dort Positionsfunzeln!:24:
 

Gelöschtes Mitglied

Gelöscht
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AW: Blendattacke durch Laser

Und natürlich passiert es schnell, wie hier schon einige schrieben, dass man es nicht rechtzeitig an den Taster schafft zum Abblenden... nur bin ich leider auch nur ein normaler Mensch, wo es irgendwann auf der Netzhaut zwiebelt.

Klar ist das unangenehm doch was hat man in der Fahrschule gelernt? Nicht direkt ins Licht starren sondern zum Fahrbahnrand.

Wir alle sind nur Menschen und gerade uns 411/415 Fahrern geht das oft so das wir wütend angeblinkt werden...dummerweise dauert bei unseren tollen Fahrzeugen das Abblenden technisch ziemlich lange und wenn dir das in einer Kurve mit eingeschränkter Sichtweise passiert brauchst du nicht nach dem Schalter zu greifen....Sorry aber guckt einfach nach Rechts ;-)
 

kague

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Wenn man den Schalter nur ganz kurz antippt ist es durchaus schaffbar, nur ein kurzes Blinkern zu produzieren ohne währenddessen die volle Entfaltung der Fernlichtwirkung zu generieren... ich denke niemand von uns will damit den Kollegen extra erblinden lassen.


Hm, da müssen einige Kollegen noch viel üben, denn oftmals ist das kein kurzes Blinken.


Ob wir oft mit Fernlicht fahren?


Nö, ob bei Euch so oft das Abblenden vergessen wird. Bei uns kommt es auch vor, aber ich kann nicht sagen, das es hier überdurchschnittlich oft wäre. Und gar nicht abblenden ist wirklich selten.
 
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