Bundestagswahl 2017 - was bleibt von der Demokratie?

maschwa

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Das unwürdige Gezerre geht weiter, auch in der SPD:

http://www.focus.de/politik/deutsch...thema-in-krasse-widersprueche_id_7881872.html

Schulz hat es vorgemacht
SPD abstrus: Ralf Stegner verstrickt sich beim Neuwahl-Thema in krasse Widersprüche

Auch bei den Grünen beginnt die "interne Aufarbeitung":

Boris Palmer: Grünenpolitiker beklagt Trittins "Provokationen"
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer gibt in der ZEIT der FDP die Hauptschuld für das Scheitern der Jamaika-Sondierungen. Doch auch seine Partei habe Fehler gemacht.

Man macht sich ja schon lustig (selbst mittlerweile in der deutschen Presselandschaft - oh Wunder!):
https://www.welt.de/satire/article1...hluss-sonstige-Parteien-bilden-Regierung.html

Steinmeier-Beschluss – sonstige Parteien bilden Regierung

http://www.der-postillon.com/2017/11/neuwahlen-2412.html

Bundeswahlleiter: Neuwahlen sollen am 24. Dezember stattfinden

Wenn es nicht so traurig wäre.....

MfG
maschwa
 

Streckenstillleger

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Ich habe die Tage ein Buch von Frau Rita Kuczynski gelesen , mit dem Namen "Die Rache der Ostdeutschen".
Dabei geht es um die Wahlen in Berlin zum Abgeordnetenhaus von 2001 und die Frage , warum so viele die PDS gewählt haben.
In Interviews liest man von den Menschen , als ob die AfD gewählt wurde.
 

Traindriver

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Jammern können Politiker besonders gut!!!!
Egal, welcher Partei zugehörig.

Ich bin auch nicht für Neuwahlen. Weil außer Kosten wird nicht viel anderes rauskommen, wie am 24.9.17.
Die jetzt gewählten Bundestagsabgeordneten sollen sich gefälligst einigen und dann loslegen mit Problemlösungen.......gelabbert ist genug worden!
Handeln ist angesagt.
 

Knallkopf

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Nun , fragen wir uns doch mal , warum haben die alle Angst vor Neuwahlen ??? Was könnte passieren ??
Die AfD wäre weg vom Fenster , die Nichtwähler sind wieder die größte Fraktion, den Roten und den Schwarzen rennen die Rest-Wähler weg , wovon am Ende vielleicht sogar mehr der Lindner wie die Wagenknecht , profitieren würde , weil er ehrlich den Jamaikaspuk beendet hat . Den Lindner als Kanzler könnten sich jedenfalls im Moment viele Menschen vorstellen , auch wenn sie mit einer FDP nichts am Hut haben .
 

Traindriver

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Nun , fragen wir uns doch mal , warum haben die alle Angst vor Neuwahlen ??? Was könnte passieren ??
Die AfD wäre weg vom Fenster , die Nichtwähler sind wieder die größte Fraktion, den Roten und den Schwarzen rennen die Rest-Wähler weg , wovon am Ende vielleicht sogar mehr der Lindner wie die Wagenknecht , profitieren würde , weil er ehrlich den Jamaikaspuk beendet hat . Den Lindner als Kanzler könnten sich jedenfalls im Moment viele Menschen vorstellen , auch wenn sie mit einer FDP nichts am Hut haben .
Lindner als Kanzler?? Wer soll sich das vorstellen können? Ich kenne keine der solchen Phantasien hat......
 

Knallkopf

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Wer kann denn heute noch die Karre aus dem Dreck ziehen , wer hat das Zeug , das nötige , unabgeschriebene ,Wissen , die Kraft und Energie dafür noch ?
 

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Ist das heute nun ein guter oder schlechter Tag für Deutschland, nach dem die SPD mit 56,4 % der Delegierten beim Sonderparteitag für Koalitionsverhandlungen gestimmt haben?
 

Tom_B

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Weder noch weil bis jetzt die Basis noch nicht mitbestimmen durfte und die ist größtenteils wohl gegen die Groko. Es wird jetzt weiter auf dünnem Eis weiter verhandelt.
 

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Auch wenn man mich gleich teeren und federn wird, aber die SPD agiert aktuell schlimmer als die SED. Dieser Bundesparteitag erinnert mich sehr stark an die Parteitage der SED. Wer nicht auf Linie ist, wird zur Räson gebracht und man tönt mit großen Worten, denen keine großen Taten folgen werden.

Dazu paßt folgendes Lied wie die Faust aufs Auge.

 

Asgard

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Der SPD- Parteitag war ein Lehrbeispiel dafür wie biegsam das Rückgrat eines Politikers ist und wie es um die Glaubwürdigkeit seiner Aussagen bestellt ist. Ich kann mich noch gut an das "Nie wieder Groko" vom EU- Apparatschik Schulz, dem Sauertopf Stegner und der "jetzt gibt es in die Fresse" Nahles erinnern.

Wie erwartet kleben Minister, Staatssekretäre und Abgeordneten der SPD inklusive dem Rattenschwanz an Mitarbeitern, Referenten und sonstigen Zuträgern zu sehr an ihren (von uns) gut dotierten Posten als das sie sich das entgehen lassen würden. Auf zu den nächsten vier Jahren Politik des Stillstandes und gegen die eigene Bevölkerung. Wollt ihr wissen was auf uns zukommt? Ihr hättet der Rede von Schulz in Bonn gut zuhören müssen. "Europa" war ähnlich einer tibetanischen Gebetsmühle wiederkehrendes Mantra. Schon klar, der neue Freund von Schulz in Paris, Herr Macron, benötigt dringend frisches Geld für seine kollabierenden Sozialsysteme und wer soll es bezahlen? Natürlich "Europa" und damit wir nachdem die Briten diesem geldvernichtenden Bürokratiemoloch EU den Mittelfinger zeigten.

Von unseren Sozialsystemen, die ebenfalls wegen permanenter Fremdentnahme ziemlich auf Anschlag laufen kein Wort. Nichts davon wie sich die SPD die Bekämpfung der immer weiter um sich greifenden Altersarmut vorstellt, nichts zur nachweislich stark ansteigenden Ausländerkriminalität, außer "mit uns wird es keine Obergrenze geben" kein Wort zur geduldeten, nein gar geförderten illegalen Einwanderung via Asylticket obwohl die SPD Oberen nur zu gut wissen, dass die auf EU- Ebene anstehende Neuregelung des (bei uns per Erlass Merkel ausgesetzten) Dublin- Abkommens weitere ungezügelte Zuwanderung für uns bedeutet und ein funktionierendes Einwanderungsgesetz inklusive einer robusten Durchsetzung nötiger denn je wäre.

Auf zum Projekt "18%" (oder weniger) für die SPD und vielen, vielen herzlichen Dank für weitere Gründe zukünftig doch lieber AfD zu wählen. Immerhin stellen die schon mal die Gültigkeit von Abstimmungen in Frage wenn weniger als die Hälfte der von uns alimentierten Abgeordneten an Bundestagssitzungen anwesend sind.
 
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Tastendrücker

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Auch wenn man mich gleich teeren und federn wird, aber die SPD agiert aktuell schlimmer als die SED. Dieser Bundesparteitag erinnert mich sehr stark an die Parteitage der SED. Wer nicht auf Linie ist, wird zur Räson gebracht und man tönt mit großen Worten, denen keine großen Taten folgen werden.

Stimmt doch, was Du schreibst! Und für diese mittelalterliche Bestrafungsform des teeren und federn bekommen wir ja ständig Fachpersonal!

Martin Schulz hat die Katze doch während seiner Antrittsrede auf dem gestrigen Sonderparteitag der SPD aus dem Sack gelassen.
Nachdem er sich ziemlich in Rage geredet hatte, sagte er ja unter Anderem, dass es immer „die Partei“ sein müsse, die vorgibt, „was eine Regierung zu tun“ habe.
Das heißt: Im sozialistischen Weltbild des SPD-Vorsitzenden, hat sich die Regierung an den „Interessen der Partei“ zu orientieren.

Nein, dem Rest von Demokratie in diesem Staat hat die SPD keinen Gefallen getan mit ihrer Entscheidung!
Soll Murksel mit einer Minderheitsregierung versuchen, über die Runden zu kommen!
Dann fallen Entscheidungen endlich wieder im Parlament, und nicht in Hinterstübchen!


Der Tastendrücker
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Streckenstillleger

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Die SPD ist sich treu geblieben, oder siehe extra drei vom 18.01..
 

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Dies müsste er sein.
 


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