International China stellt weltweit ersten Hochgeschwindigkeitsgüterzug vor

Es geistert schon einige Tage durch diePresse. Ich habe aber durch die SuFu im Forum nix gefunden dazu... (oder falsch gesucht)


Am 23. Dezember lief in Tangshan (Provinz Hebei) offiziell der erste von chinesischen Ingenieuren entwickelte Hochgeschwindigkeits-Güterzug der Welt vom Band. Der Zug ist in der Lage, auf bis zu 350 km/h zu beschleunigen. Eine Fahrt über 1.500 km dauert dann 5 Stunden. Außerdem verbraucht der Zug nur 8 % der Energie pro Gewichtseinheit im Vergleich zum Flugzeug, berichtet das Wirtschaftsportal ChinaLogist.

Hier gehts fdür den Interesseierten weiter...

China ist längst nicht mehr so rückständig, wie allgemein angenommen wird. Im Gegenteil. Naja bei uns wir dhalt lieber gekleckert und sich zu Tode diskutiert ehe was passiert. In Ländern klotzt man lieber. Ich finde diese Idee mit einem solche HGV GZ gar nicht so schlecht. Könnte man in DE auch einführen sowas. Aber dazu müsste der ploitische Wille da sein...
 
Wenn du in Deutschland eine durchgehende Strecke von 1500km hast, warum nicht?
Mir geht's mehr um das Konzept eines HGV in der Güterei. Bsp. München - Hamburg für die Post könnte man das nutzen. Würden sich die vielen Nachtfahrten per LKW reduzieren. Gibt sicher noch mehr Anwendungsmöglichkeiten...
 
Für Hochgeschwindigkeitsverkehre brauchst du auch Hochgeschwindigkeitsstrecken. Diese müssen erst gebaut werden. In einem weitläufigen Land wie China (und ohne Planfeststellungsverfahren und ohne Möglichkeit von Anwohnerprotesten) ist sowas eher machbar. Deutschland ist dafür von der Fläche her einfach zu klein. Selbst mit der heutigen Infrastruktur sind Sendungen zumeist am nächsten Tag beim Empfänger, viel Möglichkeit zur Optimierung sehe ich da nicht. Mehr Pakete auf Schiene, ok. Aber dafür brauchen wir in Deutschland was anderes als Hochgeschwindigkeitsverkehre.

Mein damaliger Chef (außerhalb der Eisenbahn) war ganz stolz auf seinen neuen Porsche. "Hey Chef, dein Porsche macht doch 300 km/h Spitze?" - "Jaa! (stolzgeschwellte Brust)" - "Dann bist du ja in einer halben Stunde in Köln." - "Hä?`Wie?" - "Na, bis Köln sind es 150km. Bei 300 km/h ist das eine halbe Stunde." - "Nee, das ist nicht zu schaffen!"
 
Ich denke schon, das es machbar ist. Wenn man es richtig anstellt und bei der Trassenvergsne berücksichtigt. Theoretisch kannst Du die Dinger ja nonstop durchjagen. Max 1 Zwischenhalt auf Nord- Süd und Ost - West. Mach meinetwegen Hannover. Hänge dort 1 Einheit ab und fahre weiter. Kann innerhalb von 2Min. erledigt sein. Wenn Tf Wechsel nötig mach von mir aus 5 min draus.
Schnelle Stecken gibt es schon in DE. Alte und Neue. Würzburg - Hannover oder via Wolfsburg von Berlin aus...
 
Selbst wenn per Hochgeschwindigkeit der Kram von Hamburg nach München schon in 2 Stunden erledigt ist, dann hängt noch etwas mehr an Logistik im Vor- und Nachlauf dahinter. Extrem viel früher wird der Kram dadurch nicht beim Empfänger sein (oder willst du bereits um 4 Uhr morgens mit deinem Paket beglückt werden?)

Hochgeschwindigkeit muss erstmal beschleunigt werden, und nachher auch wieder abgebremst werden. Bei 7000km quer durch China machbar. Selbst auf 700km Hamburg-München kaum rational erzielbar.
 
Mir geht es mehr um das Prinzip HGV Güter. Könnte man z.B. für die Post starten. Na

Mir geht's mehr um das Konzept eines HGV in der Güterei. Bsp. München - Hamburg für die Post könnte man das nutzen. Würden sich die vielen Nachtfahrten per LKW reduzieren. Gibt sicher noch mehr Anwendungsmöglichkeiten...
Den PiC (Post in Container) gibt es schon, Hg max 140 Km/h LZB-geführt, 120 Km/h signalgeführt. Allerdings nur ein Zugpaar täglich.
Der Zug durfte sogar mal 160 Km/h auf LZB fahren, aber dann meinte man sparen zu müßen und baute die Bauteile der ep-Bremse ab oder hatte für defekte Bauteile keinen Ersatz.
Und sollte mal ein "normaler" Tragwagen dazwischen geraten, ist eh bei 120 Km/h Schluß.
Übrigens, die Wagen dürfen tatsächlich nur LZB-geführt 140 Km/h fahren. Dazu gibts sogar eine separate Anschrift am betreffenden Fahrzeug.

Und jetzt mal ehrlich, was nützen uns 350 Km/h schnelle Güterzüge, wenn keine technischen Personale vorhanden sind. Sei es Tf oder Wagenmeister.

Und dann sind da noch die Grünen, die am liebsten den Güterverkehr auf der Schiene auf 30 Km/h in und 50 Km/h ausserhalb von Ortschaften runterbremsen wollen.
 
Hallo Schweitzkutscher
es gibt noch ein Zugpaar PiC von und nach Berlin 50008/50007.
Vor ein paar Jahren liefen sie auch mit LZB 140 Km/h, jetzt nur noch 120 Km/h.

Gruß Tender
 
Den PiC (Post in Container) gibt es schon, Hg max 140 Km/h LZB-geführt, 120 Km/h signalgeführt. Allerdings nur ein Zugpaar täglich.
Der Zug durfte sogar mal 160 Km/h auf LZB fahren, aber dann meinte man sparen zu müßen und baute die Bauteile der ep-Bremse ab oder hatte für defekte Bauteile keinen Ersatz.
Und sollte mal ein "normaler" Tragwagen dazwischen geraten, ist eh bei 120 Km/h Schluß.
Übrigens, die Wagen dürfen tatsächlich nur LZB-geführt 140 Km/h fahren. Dazu gibts sogar eine separate Anschrift am betreffenden Fahrzeug.

Und jetzt mal ehrlich, was nützen uns 350 Km/h schnelle Güterzüge, wenn keine technischen Personale vorhanden sind. Sei es Tf oder Wagenmeister.

Und dann sind da noch die Grünen, die am liebsten den Güterverkehr auf der Schiene auf 30 Km/h in und 50 Km/h ausserhalb von Ortschaften runterbremsen wollen.

Hm. Alles soweit richtig und nachvollziehbare Gründe GEGEN einen solchen Verkehr. Bestärkt mich aber in der Meinung, das der politische Wille fehlt. Mittlerweile bei allen bekannten Altparteien incl. Grünen. Wobei es durchaus in jeder Partei Ausnahmen gibt. Die haben aber so wenig zu melden, das es nicht ins Gewicht fällt, was sie sagen oder eben auch nicht. Die Einen wollen auf Teufel komm raus Autos in allen Größen und Farben fahren dürfen und den Anderen wäre es am Liebsten, wenn alle wieder mit Lendenschurz und Keule um die Bäume tanzen. Sowohl das Eine als auch das Andere ist grundverkehrt.
 
Hm. Alles soweit richtig und nachvollziehbare Gründe GEGEN einen solchen Verkehr. Bestärkt mich aber in der Meinung, das der politische Wille fehlt. Mittlerweile bei allen bekannten Altparteien incl. Grünen. Wobei es durchaus in jeder Partei Ausnahmen gibt. Die haben aber so wenig zu melden, das es nicht ins Gewicht fällt, was sie sagen oder eben auch nicht. Die Einen wollen auf Teufel komm raus Autos in allen Größen und Farben fahren dürfen und den Anderen wäre es am Liebsten, wenn alle wieder mit Lendenschurz und Keule um die Bäume tanzen. Sowohl das Eine als auch das Andere ist grundverkehrt.
Der politische Wille war, die Bahn muß an die Börse. Das erste was nicht mehr gebraucht wurde waren Presonal und Ersatzteile. Das Ergebnis siehst Du jeden Tag. Es gibt noch den einen oder anderen Güterzug der mit 120 Km/h fahren darf (auch ohne LZB). Wobei ich mir da jetzt nicht mehr so sicher bin. Da man seit 01.01.2021 nur noch mit K,-L- oder LL-Sohlen fahren darf und sich die LL-Sohlen als die billigste Variante herausgestellt hat, werden (fast) alle 120-Km/h-fähigen Wagen auf 100 Km/h runtergestutzt, weil die LL-Sohlen wohl nicht für einen Betrieb bei 120 Km/h geeignet scheinen. Hintergrund sind technischer Natur (Bremsverhalten/Bremszylinderdrücke/Bremsfähigkeit-Bremsgewichte usw.) Und damit werden die Züge wieder ausgebremst, statt "beschleunigt".
 
Der politische Wille war, die Bahn muß an die Börse. Das erste was nicht mehr gebraucht wurde waren Presonal und Ersatzteile. Das Ergebnis siehst Du jeden Tag. Es gibt noch den einen oder anderen Güterzug der mit 120 Km/h fahren darf (auch ohne LZB). Wobei ich mir da jetzt nicht mehr so sicher bin. Da man seit 01.01.2021 nur noch mit K,-L- oder LL-Sohlen fahren darf und sich die LL-Sohlen als die billigste Variante herausgestellt hat, werden (fast) alle 120-Km/h-fähigen Wagen auf 100 Km/h runtergestutzt, weil die LL-Sohlen wohl nicht für einen Betrieb bei 120 Km/h geeignet scheinen. Hintergrund sind technischer Natur (Bremsverhalten/Bremszylinderdrücke/Bremsfähigkeit-Bremsgewichte usw.) Und damit werden die Züge wieder ausgebremst, statt "beschleunigt".

Ich hab täglich mit diesem Unsin n zu tun in mehr oder weniger deutlicher Ausprägung...mehr möchte ich an dieser Stelle nicht sagen...
 
Der nächste politische Wille ist tagsüber Nahverkehr überall im 30 Minuten Takt zu fahren und selbst mitten in der Nacht- also der Güterzeit- flächendeckend ÖPNV anzubieten. Was dieser Wille für die Zukunft und insbesondere den Güterverkehr bedeutet kann sich jeder selbst ausmalen. Da brauchen wir nämlich gar nicht mehr abfahren, pünktliche Verkehre sind damit reine Illusion. Wir kommen dann nämlich wegen "Zugfolge" aus bestimmten Bahnhöfen gar nicht mehr raus. Denn da gibt es ein Konzernbestandteil in der immer noch das Denken von 1950 vorherrscht als Güterzüge mit 50 km/h unterwegs waren. Für die ist ein Gz langsam und hält alles auf. Was natürlich nicht stimmt. Der ÖPNV ist UNS im Weg und nicht umgekehrt. Bekommst du in die Köpfe dort einfach nicht rein.

Das führt dann schon heute dazu, dass dich DB Verkehrsbehinderung an bestimmten Knoten, selbst wenn du auf die Minute pünktlich bist, mit Gewalt ausbremst und dir so einen besch**** Nahverkehr vor die Nase packt hinter dem du dann eine Stunde und mehr mit 50- 60 km/h hinterher gurkst obwohl du mit 120 km/h eingelegt bist. Die Herrschaften interessiert es nicht ob das ein internationaler Gz ist auf den ein Schiff wartet, nein die hochwichtige S-Bahn oder der als Bahnsteigsucher ausgelegte "RE" mit Halt an jedem Bahnsteig muss egal wie auf Biegen und Brechen davor gequetscht werden. Wenn du nachfragst kommt nur zu oft der Sinnlosspruch "Personenverkehr hat Vorrang". Ausgebremst obwohl der Gz pünklich und in der gebuchten Trasse war. Blick über den Tellerrand komplette Fehlanzeige.

So summieren sich künstlich erzeugte Verspätungen von einem Ballungsgebiet zum nächsten zusammen- denn ist der eine Nahverkehr weg bekommst du garantiert den nächsten davor gesetzt- und schlussendlich hat der Gz im ungünstigsten Fall ein paar Stunden Verspätung und DB Cargo zahlt Strafe obwohl der alleinige Schuldige so gut wie immer ein anderer Konzernbestandteil ist.

Hört also bitte auf von HGV- Güterverkehr für Deutschland zu träumen. Hier bekommen wir es ja nicht mal hin die Infrastruktur für einen einigermaßen störungsfrei funktionierenden Betrieb zu unterhalten, geschweige denn neu zu bauen. Unsinnigste Prestigeprojekte werden gegen jedweden Sinn und Verstand durchgezogen wo Investitionen und zielführender Ausbau in den Bestand die bessere Lösung wären.
 
Dazu kommt noch erschwerend, dass der Energieverbrauch quadratisch ansteigt: doppelte Geschwindigkeit benörtigt vierfache Energie. Wenn ich mit 200 kWh auf 75 km/h komme, benötige ich für 150 km/h bereits 800 kWh und für 300km/h sogar 3200 kWh! Aufgrund der kurzen Entfernung in Deutschland ist das sinnlose Energieverschwendung für höchsten wenige Minuten Fahrzeitgewinn.
Bei über 7000km störungsfreie Fahrt in China jedoch durchaus lohnendswert.
 
Na 350 und mehr ist in DE eh sinnlos aufGrund der Entfernungen. Das stimmt wohl. Aber für bestimmte Züge, wie bspw. die "Langläufer" Garmisch / München-Hamburg/Kiel/Flensburg (<- fiktive Zugläufe zur Verdeutlichung, was ich mit Langlauf meine) halte ich solche Züge durchaus für machbar. Durch die geschlossene "Außenhaut" gibt es weniger Verwirbelungen und damit auch weniger Luftwiderstand und somit dürfte auch der Stromverbrauch nicht so enorm sein. Hoch bleibt er trotzdem .
Wenn man mal etwas weiter denkt, könnte man solche Züge Europaweit fahren lassen. (Wunschräume, ich weis...)
 
Na 350 und mehr ist in DE eh sinnlos aufGrund der Entfernungen. Das stimmt wohl. Aber für bestimmte Züge, wie bspw. die "Langläufer" Garmisch / München-Hamburg/Kiel/Flensburg (<- fiktive Zugläufe zur Verdeutlichung, was ich mit Langlauf meine) halte ich solche Züge durchaus für machbar. Durch die geschlossene "Außenhaut" gibt es weniger Verwirbelungen und damit auch weniger Luftwiderstand und somit dürfte auch der Stromverbrauch nicht so enorm sein. Hoch bleibt er trotzdem .
Wenn man mal etwas weiter denkt, könnte man solche Züge Europaweit fahren lassen. (Wunschräume, ich weis...)
Na dann wäre aber spätestens an Deutschlands Aussengrenzen (ausser AT und CH) sowieso Ende, schon wegen der verschiedenen Spannungssysteme. Dazu kommt die fehlenden Kapazitäten auf den Nord-Süd-Achsen, sei es zwischen Hamburg-Hannover-Würzburg-München/Passau oder Emmerich/Ruhrgebiet/Aachen-Köln-Rheintal-Mannheim-Basel oder auch Rostock-Berlin-Bad Schandau.
Auch auf den Ost-West-Strecken wirds nicht besser. Emmerich/Aachen-Hamm-Seelze-Braunschweig-Magdeburg-Berlin/Leipzig/Halle/Dresden oder Bayern-Saalfeld-Halle/Leipzig-Dresden/Berlin bzw. Fulda-Erfurt-Halle/Leipzig/Berlin/Dresden sind nachts mit Güterzügen vollgestopft und tagsüber kommen dann auch noch die Problemzüge des FV und NV dazu.
 
Na dann wäre aber spätestens an Deutschlands Aussengrenzen (ausser AT und CH) sowieso Ende, schon wegen der verschiedenen Spannungssysteme. Dazu kommt die fehlenden Kapazitäten auf den Nord-Süd-Achsen, sei es zwischen Hamburg-Hannover-Würzburg-München/Passau oder Emmerich/Ruhrgebiet/Aachen-Köln-Rheintal-Mannheim-Basel oder auch Rostock-Berlin-Bad Schandau.
Auch auf den Ost-West-Strecken wirds nicht besser. Emmerich/Aachen-Hamm-Seelze-Braunschweig-Magdeburg-Berlin/Leipzig/Halle/Dresden oder Bayern-Saalfeld-Halle/Leipzig-Dresden/Berlin bzw. Fulda-Erfurt-Halle/Leipzig/Berlin/Dresden sind nachts mit Güterzügen vollgestopft und tagsüber kommen dann auch noch die Problemzüge des FV und NV dazu.

Du hast auch immer was auszusetzen oller Mekkerkopp. Mach lieber kosntruktive Vorschläge bei Netz, wie man das ändern könnte. ;)
 
Du hast auch immer was auszusetzen oller Mekkerkopp. Mach lieber kosntruktive Vorschläge bei Netz, wie man das ändern könnte. ;)

Nee, Recht hat er und was willst du vorschlagen? So ist die Realität und verstärkt wird das Kapazitätsproblem noch durch Baustellen verstärkt wird. Auf der derzeitigen Infrastruktur ist es illusorisch und HGV würde das Gefüge noch inhomogener machen...

MfG maschwa
 
Nee, Recht hat er und was willst du vorschlagen? So ist die Realität und verstärkt wird das Kapazitätsproblem noch durch Baustellen verstärkt wird. Auf der derzeitigen Infrastruktur ist es illusorisch und HGV würde das Gefüge noch inhomogener machen...

MfG maschwa

Wees ich doch...

Wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wäre....wäre vieles besser... (und ich müsste nur noch zum Spaß und Zeitverteib arbeiten)
 
Selbst wenn Hochgeschwindigkeitsgüterverkehre in Deutschland möglich wäre, einen signifikanten Zeitgewinn sehe ich da eher nicht. Eher sehe ich da (wie schon vorgerechnet) wesentlich höhere Transportkosten, die mal jemand zu tragen gewillt sein muss.

Dein Bäcker liefert dir pünktlich um halb 7 deine Brötchen, und teilt dir mit: "für einen etwas höheren Preis liefere ich dir deine Brötchen schon um 5 Uhr", da wirst du sagen "Du blöder Idiot, da schlafe ich noch!"
 


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