Es tut sich was auf der Heidekrautbahn

Streckenstillleger

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Es passiert doch gar nichts ! Es wird lediglich der Spatenstich für die ersten 600 Meter getätigt. Der Bau an sich wird wohl nicht vor 25 beginnen. Bei allem Zweckoptmismus es wird sich gar nichts tun
Mittlerweile, ist das ganze wohl nun am Ende. Es gibt ein Baurecht Wilhelmsruh - Pankow Park ( Hertzstraße ). Nur an anderer Stelle gibt es nichts.
Keine abschließende Maßgaben zur Sicherung, keine BÜ Planung ,keine Endgültige Lage des Haltepunktes Rosenthal/ Märkisches Viertel, auch ob möglicherweise Berlin Blankenfelde,einen Haltepunkt erhält.
Hauptproblem ist Berlin. Die sogenannte Verkehrssenatorin, schafft es nicht den Bezirk Pankow auf Trab zubringen.
Die NEB, möchte ja ab 2022 bauen und spätestens Dezember 24 dort fahren.
Eigentlich sollte der Spatenstich vergangenen Freitag stattfinden, nun am 2.Dezembet, mit der Hoffnung die Finanzierung ist gesichert. Wenn nicht, war es das.
 

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Die Rückmeldung "Zweckoptimismus" find ich eine interessante Interpretation.


Dachte mir, :025:
erster Spatenstich noch in diesem Jahr sichert baurechtliche Genehmigung und Fördergelder.
Wenn das gelingt, muss in Folge dann sozusagen "nur noch" weitergebaut werden, bis es fertig ist. :003:

Herzlichen Dank @Streckenstillleger für die Details!

Wie lange geht das ewige Gezerre um die Wiedereröffnung der Heidekrautbahn-Stammstrecke nun schon?
Zwanzig Jahre? Dreißig Jahre? Ich las mal von prognostizierten Bau-Kosten von lediglich 22 Millionen EUR.
Das entspricht ganz grob überschlagen etwa 200m Autobahn-Neubau.
Mit dem Fluchhafen wollen wir das Vergleichen erst gar nicht anfangen. :026:


Grüße in die Runde!
 

Streckenstillleger

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Das Gezerrt ist ein Irrsinn der nun in die 30. Runde geht, in Jahren gerechnet.
1991 vereinbarten Berlin, Brandenburg, Reichsbahn und die NEB die Reaktivierung.
Eine kurze Zeit später, Geld gab es nicht. Dann gab es die Rückübertragung an die NEB, das zog sich bis 1997. Dann sollte es aber losgehen.....
Zugleich gab es aber das Kasperspiel, wer fährt den Bus, zwischen Berlin und Schildow bis Glienicke Nordbahn. Der Streit eskalierte, so daß es für eine kurze Zeit nur einen 60 Minuten Takt zwischen Berlin und Schildow gab und es drohte die völlige Einstellung. Da war das Thema Eisenbahn und Finanzierung sehr weit. Wir sind da schon im neuen Jahrhundert.
Neuer Anlauf um das Jahr 2001. Die NEB stellte Ihre Pläne vor und auch DB Netz stand bereit. Auch das Land Brandenburg und die örtlichen Kommunen und auch der Berliner Senat begrüßte diese Initiative, aber eine finanzielle Beteiligung, da sprach Berlin...und sagte Nö.
Worauf das Land Brandenburg auch bockte.
Und so geht dieser ganze Blödsinn massiv seit 2002 umher.
Nun lief das Baurecht ab und von daher, aber jetzt geht es los. Und man verkündete, die DB E&C, übernahm die Planung und ab 2. November wird gearbeitet und ab Dezember 23, rollt es wieder.
Doch der Berliner Senat ist ja bekannt, im September 20, gab er kundt ,die Finanzierung ist noch nicht gesichert, aber wir haben noch ein paar Wochen Zeit...
Noch ist Zeit...
Fortsetzung folgt.
 

Streckenstillleger

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Aufgrund von Terminlichen Gründen findet der Spatenstich am Bhf Wilhelmsruh ,nun am Freitag dem 11.12.20 statt.
Aufgrund der Corona Umständen gibt es einen Livestream auf der Seite der NEB.
Eine Vorort Teilnahme,ist nur mit Einladung möglich.
 

Streckenstillleger

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In Berlin Blankenfelde gab es mal einen Anschluss der Stadt Berlin. Bei km 4,8 ging das Gleis raus. Betreiber war die Stadt Berlin. Ein mal um den Stadtmüll abzuladen. Dieses Gleis ging bis kurz vor dem Lübarser Weg, dort wurde der Müll auf Karren umgeladen und verteilt.
Das andere bog links ab und ging etwa 800 Meter noch und diente dem Torfabbau, der Köppchensee zeugt noch heute davon. Es gibt da noch einige Reste, diese konnten noch nicht belegt werden.
Der Anschluss exestierte etwa von 1915 bis etwa 1928. Dieses Gebiet wurde dann als erstes bis 1932 als erstes Landschaftschutzgebiet in Berlin, gelegen zwischen Lübars, Schildow und der Heidekrautbahn,entwickelt.
Bild 1: Kommend vom Bhf Berlin Blankenfelde
Bild2: Weiche, geradeaus, das Müllgleis und lonks das Torfgleis.
Bild 3: Das Torfgleis
Bild 4: Torfgleis richtung Blankenfelde
Bild 5: Müllgleis richtung Blankenfelde
Bild 6: Müllgleis richtung Lübarser Weg / Schildow
 

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Es tut sich was, aber tröpfelnd...
So langsam geht die Luft raus. In diesem Jahr passiert erstmal weiter nichts, zudem sieht die Untergrundboden Untersuchung am Tegler Fließ, bedenklich aus, auch die Sicherungsmaßnahmen im Landschaft und Naturschutzgebiet.....
Und auch die finanzielle Seite ist ,von seiten des Landes Berlin, recht mau aus.
Tatsächlich gibt es erste Überlegungen das Prpjekt abzusagen.
 

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Es liegt nicht an DB E&C, sondern am Land Berlin.
Die Finanzierung war von anfang an zu niedrig.
Noch ,zuckt es....
 

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Persönlich, bin ich ja eigentlich für eine Reaktivierung der Heidekrautbahn. Auch mit der Hoffnung verbunden, mit einem Verkehrs und Wege Konzeptes abseits der Schiene. Da war der Wunsch mehr Gedanke als real.
Mit einer reaktivierung der Heidekrautbahn, dürfen die Anwohner von Lübars und Blankenfelde, sich an richtigen starken Autoverkehr erfreuen, schon jetzt ist der Zustand belastend. Am Wilhelmsruher Damm entsteht ein klassischer BÜ, ebenso an der Quickebornerstraße und im Landschaftsschutzgebiet und Naturschutzgebiet in Blankenfelde entsteht eine Überführung, für PKW. Bravo...
Für Anwohnerinnen in der Bahnhofstraße wird es auch ein wenig dunkler.
Anstatt auch hier einen klassischen BÜ zu errichten und spmit den PKW Fahrer auf den Berliner Außenring drängt, nein mutet man den Anwohnerinnen, nochmal so richtig eins drauf. Von daher ,stopt die Reaktivierung der Heidekrautbahn.
Bei einer ehrlichen Verkehrswende, steht das Auto als letzter Verkehrsteilnehmer.
Anbei ein Bild von der Stelle in Berlin Blankenfelde
 

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