National Güterzüge kollidieren bei Gifhorn

 


Streckensperrung: Fernverkehr ist zwischen Berlin und Hannover bis mindestens 27.11.2022 beeinträchtigt​

Streckensperrung -

bis mindestens Sonntag, 27.11.2022
Aufgrund einer Streckensperrung kommt es bis mindestens Sonntag, 27.11.2022 zwischen Berlin und Hannover zu Verspätungen und Zugausfällen.

Betroffen sind folgende Verbindungen im Fernverkehr:​

  • ICE-Züge NRW - Hamm bzw. Münster/Westf - Hannover - Berlin werden umgeleitet und verspäten sich um mindestens 90 Minuten. Der Halt Wolfsburg entfällt. Ersatzweise halten die Züge in Stendal.
  • ICE-Züge Schweiz - Karlsruhe - Frankfurt(M) - Kassel - Berlin werden umgeleitet. Ersatzweise halten die Züge in Erfurt und Halle.
  • IC-Züge Ostseebad Binz - Berlin - Hannover - Dortmund - Köln fallen zwischen Wolfsburg Hbf und Köln Hbf aus.
  • IC-Züge Leipzig – Magdeburg – Hannover – Bremen – Emden – Norddeich Mole fallen zwischen Leipzig und Hannover aus.
  • IC-Züge Amsterdam - Osnabrück - Hannover - Berlin enden/beginnnen bereits in Hannover Hbf. Die Halte in Wolfsburg, Stendal und Berlin entfallen.
Bitte rechnen Sie in den noch verkehrenden Zügen mit einer sehr hohen Auslastung und sehen Sie von nicht notwendigen Reisen ab!

Alle Fahrgäste, die ihre für den Zeitraum 18.11.2022 bis 27.11.2022 geplante Reise aufgrund der Zugkollision in Leiferde verschieben möchten, können ihr bereits gebuchtes Ticket für den Fernverkehr ab sofort bis einschließlich 7 Tage nach Störungsende flexibel nutzen. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.
Zudem gelten bei Verspätung oder Zugausfall die allgemeinen Fahrgastrechte. Hierzu finden Sie weitere Informationen unter bahn.de/fahrgastrechte.
Wir haben alle Informationen zu Reisen während dieses Ereignisses hier nochmals ausführlich für Sie zusammengestellt.

Sobald uns neue Informationen vorliegen, werden wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.
Bitte informieren Sie sich nochmals vor Reiseantritt über Ihre Verbindung auf www.bahn.de/reiseauskunft, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft Tel. +49 (0)30 2970.
Letzte Aktualisierung 18.11.2022 14:30 Uhr - DB Fernverkehr AG

Ziemlich heftig und schon heute für kommende Woche eingearbeitet. Aus dem Ruhrgebiet kommt man kaum noch vernünftig Richtung Osten und alle Züge sind schon heute als "hohe Auslastung" gekennzeichnet. Über Frankfurt sieht es nicht besser aus

MfG maschwa
 
Planung (Stand gestern 18:00)
- die umgestürzten 4 Kesselwagen sollen abgepumpt werden werden
- funktioniert das Vorhaben wird ab Montag das Bergen der Wagen und der Lok vorangetrieben
- danach Instandsetzung der Infrastruktur (Oberleitung ggf. vorübergehend mit Hilfsmasten)
Ist das Abpumpen der Kesselwagen nicht möglich, dann muß der Inhalt abgefackelt werden. Das soll pro Wagen etwa 10 Tage dauern.

Nebenbei erkundet man auch die Möglichkeit die Totalsperre im Abschnitt Weddel - Braunschweig Hbf (Bauarbeiten am Abzw. Weddel und Schmiedekamp) notdürftig aufheben zu können.

Umleitungsverkehre aktuell:
- bis einschließlich 27.11. fährt DB Fernverkehr mit den Linien 10 und 14 und FlixTrain mit 2 Zugpaaren über Uelzen.
- IC Verkehre erst ab / bis Hannover
- DB Regio Linie RE20 geht im Abschnitt Uelzen- Stendal in den Ausfall, um die Strecke frei zu machen
- ICE von Frankfurt/M werden ab Fulda über Erfurt / Halle umgeleitet

- die ODEG bietet an -zur Anbindung des Bahnhofs Wolfsburg- mit 2 Fahrzeuge einen 2 Stundentakt-Pendelverkehr zwischen Berlin und Wolfsburg fahren zu können... sollte dies von Seitens Netz oder FV gewünscht werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm,

Die Bahn-Mitarbeiterin habe den Güterzug in dem Abschnitt mit Tempo 40 fahren lassen.

Riecht eigentlich nach einem Befehl 12 "Fahren auf Sicht" mit "Grund Nr .1", oder nach etwas vergleichbarem (Zs 7).
Damit hätte der Tf so fahren müssen, dass er vor einem Hindernis hätte anhalten können.

Also Schuldfrage keineswegs geklärt, weitere Ermittlungen abwarten.
 
Hätte Hätte Fahrradkette... auch das Nichtsehen des vorausfahrenden Zuges ist menschliches Versagen. Insofern stimmt die Aussage doch.
 
Hmm,



Riecht eigentlich nach einem Befehl 12 "Fahren auf Sicht" mit "Grund Nr .1", oder nach etwas vergleichbarem (Zs 7).
Damit hätte der Tf so fahren müssen, dass er vor einem Hindernis hätte anhalten können.

Also Schuldfrage keineswegs geklärt, weitere Ermittlungen abwarten.
Bei Zs 7 wäre der Aufprall und Schaden def. nicht entstanden, es sei denn die 2000m (+1000m Beschleunigungsweg) wären abgefahren gewesen.
Bei Sbk mit Zs 1 (wahrscheinlichste Variante) kein AWB, also ab Signal Hgmax (wieder) möglich, es bleiben Spekulationen. Genaueres werden die Ermittlungen ergeben. Das Tf und Fdl im Visier sind, ist eine logische Konsequenz für die Ermittlungen.
 
Ist aber schon lustig, mit welchen Begründungen dadurch Zugausfälle im DB-Navigator auftauchen

Juhu, die selbe Sinnlosdiskussion gab es im gelben Forum schon.... Zum Glück hat noch nie einer einen Fehler gemacht und sich verklickt!!!!

Bei der Masse an zu bearbeitenden Daten und das immer noch von Hand kann das passieren auch wenn es nicht passieren sollte....

Geärgert habe ich mich eher, dass immer noch Verbindungen angeboten werden mit 1 1/2 Stunden Fahrzeit, 30 Minuten Anschluss und dem Hinweis, dass der Anschluss wahrscheinlich nicht erreicht wird. Nach zwei Wochen sollte es da bessere Qualität geben

MfG maschwa
 
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