Hinweis Habt ihr Zeit?

Altersstarrsinn

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Denn Zeit müsst ihr schon mitbringen. 2 Stunden, 48 Minuten und 18 Sekunden genau. So lange dauerte der Untergang der "Titanic" und so lange dauert auch ein Echtzeit-Video ihres Untergangs auf Youtube.

Diesmal nicht mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio sondern als Werbung um Sponsoren für ein Computerspiel, was unter dem Titel "Titanic: Honor and Glory" erscheinen soll.

Der Film hat gewisse .... Längen. In den ersten Sekunden geht es hoch her; der Eisberg wird gesichtet, das Schiff kollidiert damit, Wasser bricht ein, die Schotten werden geschlossen.... Aber dann passiert minutenlang nichts. Erst nach fünf Minuten erfährt man, dass die Titanic anhält und die Schäden begutachtet werden. 14 Minuten später die nächste Nachricht. Das Schiff hält erneut an, diesmal endgültig.

Bis dahin bin ich gekommen, dann habe ich auch angehalten. Aber ich werde mir dden Rest auch ansehen, stückweise wahrscheinlich. Bis dahin kann man nocht nicht einmal sagen, dass er -der Film- langweilig auf Grund seiner Längen ist. Man weiß, wie es ausgeht und grade das macht dieses Echtzeitvideo so beieindruckend. Man schien ja alle Zeit der Welt zu haben und vertraute auf die "unsinkbarkeit" des Schiffes.

Wer Lust und viel Zeit hat, kann sich ja mal die 2 Stunden 40 ansehen.



Gruß

A.
 

olso001

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Zeit hätte ich schon, aber...mir wurde gesagt, ich hätte die Aufmerksamkeitsspanne einer Stubenfliege, ich habe mir die letzten 3 Minuten angeguckt.
 

Altersstarrsinn

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Hab ich auch gemacht, obwohl ich bei Krimis nie zuerst die letzten Seiten lese. Ja, ich war auch etwas enttäuscht. Auch in diesem Film säuft der Kahn ab.

Erdrückend ist aber die lange Zeit, in der nichts passiert. Die Titanic rammte der Eisberg, schlitzte sich den Rumpf auf, stoppte und man machte sich erst mal ein Bild von den Schäden. Fast 20 Minuten lang, also recht gemütlich bei knapp 900 Besatzungsmitglieder, davon allein mehr als 300, die für die Schiffsführung zuständig waren.

Um 23:40 Uhr am 14. April 1912 krachte die Titanic an den Eisberg und man erkundete also die Schäden. Um 0:15 Uhr wurde dann ein Notruf abgesetzt, zunächst der falsche, der CQD-Notruf. Erst nachdem Funker eines vier Stunden entfernten Schiffs die Titanic darauf hinwiesen, erfolgte der seit 1908 gültige, internationale Notruf SOS.

35 Minuten beguckt man sich das das Modell der Titanic (jedenfalls hin und wieder) bis endlich mal was passiert, das SOS abgesetzt wird (Minute 36:05). Bis dahin bin ich schon gekommen :004: . Und eines steht fest, 35 Minuten sind eine verd.... lange Zeit.


Gruß

A.
 

rainer

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[OT]Drei Minuten lang Katrin Göring-Eckardt zuhören? Das wäre mir zu lange. Dann doch lieber 35 Minuten lang der Titanic beim Absaufen zusehen. Das ist nicht so qualvoll.[/OT]


Gruß

A.
 

Knallkopf

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Erdrückend ist aber die lange Zeit, in der nichts passiert. Die Titanic rammte der Eisberg, schlitzte sich den Rumpf auf, stoppte und man machte sich erst mal ein Bild von den Schäden. Fast 20 Minuten lang, also recht gemütlich bei knapp 900 Besatzungsmitglieder, davon allein mehr als 300, die für die Schiffsführung zuständig waren.
ASS, das kommt mir so elende bekannt vor.
Da gibt es ein Unternehmen, das will Top-Ten-Arbeitgeber werden. Ich glaub, da ist das ähnlich, wenn nicht sogar die Vorlage für den Film. Nur das bei dem Unternehmen tausende Besatzungsmitglieder sind und zehntausende für die Führung. Und Minuten werden in dem Unternehmen Jahre. :021:
 

Altersstarrsinn

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ASS, das kommt mir so elende bekannt vor.
[...]

Nicht wahr? Und da sage man nicht, man würde aus der Geschichte nichts lernen. Man hat gelernt.

Titanic:
Die Größe, die Leistung, die technische Ausstattung für die damalige Zeit gewaltig und man dachte, das alles lässt sich durch den menschlichen Intelekt beherrschen.

Deutsche Bahn:
Aus zwei Staatsunternehmen mit über 450.000 MA macht man ein straffes privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen nach den neuesten Erkenntnissen des Neoliberalismus und hoffte, dass der politische Intellekt diesen Konzern beherrschen kann.

Titanic:
Der menschliche Intellekt übersieht ein paar Kleinigkeiten. Zum Beispiel, dass offene Tröge in einer Kaskade voll laufen, wenn man sie ein wenig schräg stellt und Löcher wie Bullaugen und Lüftungsschächte in der Außenwand die Eigenschaft besitzen, das Volllaufen noch zu verstärken, wenn sie unter Wasser geraten.

Deutsche Bahn:
Wie bei der Titanic zieht man ein paar wasserdichte Schotten ein. Sie nennen sich "Verkehrsverbünde" und "Regionalisierungsmittel", "Bundesnetzagentur" und "Diskriminierungsfreier Zugang" usw. Dabei übersieht man, dass "Kapitalmarktfähigkeit" und "Einsparungen" die Öffnungen der Deutschen Bahn sind, in die zwar nichts hineinläuft, sondern aus denen Milliarden an Vermögenswerten herauslaufen.

Titanic:
Nach 35 Minuten funkt man SOS. Trotzdem säuft der Kahn ab und reißt 1.400 Menschen in den Tod. Gerettet werden überwiegend reiche 1.-Klasse-Passagiere, weil für alle nicht genügend Rettungsboote an Bord sind.

Deutsche Bahn:
22 Jahre nach der Privatisierung schwimmt die Deutsche Bahn immer noch und man sieht gar keinen Anlass, SOS zu funken. Man hat zudem aus dem Untergang der Titanic gelernt und das Loch "Kapitalmarktfähigkeit" erst mal mit der Folie "Verschiebung auf unbekannte Zeit" abgedichtet. Weiter nichts. Die Schäden, die durch "Kapitalmarktfähigkeit" und "Einsparungen" entstanden sind, sind nicht übersehbar, aber man sieht auch keinen Grund, die anderen Löcher zu stopfen. Denn noch schwimmt sie und die Pumpen "Finanzierungsmittel des Bundes" laufen auch noch. Nur ab und zu, wenn die Leistungen nicht mehr finanzierbar sind fangen sie an zu spucken und ziehen Luft. Dann keilt man schnell ein paar Bohlen "Zuschüsse des Bundes" rein ohne Rücksicht darauf, dass man dabei mit dem Bohrer "Dividende" neue Löcher bildet.

Bin mal gespannt, wann auf Youtube der Film "DB - Der Untergang in Echtzeit" erscheint. Lauflänge 25, 30 oder mehr Jahre.

Den guck ich mir nicht an.


Gruß

A.
 

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Kein Mensch zu sehen......war die Titanic ein Geisterschiff????

Das kommt Dir nur so vor.

Zwei Lösungen:
Lösung 1: Durch den Einsatz eines starken Graufilters konnten die Macher des Videos die Personen ausblenden.
Lösung 2: Da unbekannt ist, welche Person zu welcher Zeit welche Position eingenommen hat, hat man aus dramaturgischern Gründen auf die Darstellung von Personen verzichtet.

Und noch eine dritte Lösung als Bonus: Die Besatzung und die Passagiere der Titanic werden jeweil im 2. und 3. Teil des Films gezeigt. Jeder Teil ist natürlich ebenfals 2:40 Std lang und zeigt für jede Minute die Position und die Handlungen der Personen auf dem Schiff oder im Wasser und den Rettungsbooten. Zur besseren Übersicht wird dabei das Schiff weggelassen.


Gruß

A.
 


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