Frage Lademöglichkeit von E-Auto/Plug in Hybriden von Mitarbeitern im Dienst

Traindriver

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Immer mehr Kollegen kommen mit E-Autos oder Plug in Hybriden zur Arbeit.
Es wäre doch prima, wenn die Standzeit auf der Dienststelle bzw. Parkplatz in der Nähe der Dienststelle zum nachladen, wenn möglich sogar mit Ökostrom von DB Energie, möglich wäre.

Oder was meint Ihr dazu?

Oder gibt’s bei Euch bereits sowas?

Eine Anfrage meinerseits bei DB Immobilien wurde ausweichend beantwortet.

Bin auf Eure Antworten gespannt….
 

Lonestarr

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Suche mal beim Planeten mit dem Stichwort 'Ladesäulen'. Ein paar Treffer gibt es da. Allzu weit scheint das Thema noch nicht gediehen, aber angekommen ist es wohl mittlerweile. Ich meine auch, im Zusammenhang mit der Betriebssteuerungsstrategie und den künftigen Bedienstandorten was davon gelesen zu haben.
 

Traindriver

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Suche mal beim Planeten mit dem Stichwort 'Ladesäulen'. Ein paar Treffer gibt es da. Allzu weit scheint das Thema noch nicht gediehen, aber angekommen ist es wohl mittlerweile. Ich meine auch, im Zusammenhang mit der Betriebssteuerungsstrategie und den künftigen Bedienstandorten was davon gelesen zu haben.
Das habe ich bereits vorige Woche gemacht und deswegen weiß ich, das dieses Thema interessant ist.

Wie ist es konkret bei Euch?
Haben bereits etliche Kollegen E Autos oder Plug in Hybride und kommen damit zur Arbeit?
 

DaSi

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Hallo
Vom Fuhrparkmanagement wurde ausgesagt: Ja es ist möglich und nach derzeitigen "Regeln" darf der Arbeitgeber das Laden von Strom für E-Kfz Steuerfrei den Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Dazu kann auch die Förderung für Anschaffung (Anschluß / Wahlbox usw) genutzt werden.

Bei uns wurde das Thema vom Anlagenverantwortlichen für "Strom" gleich komplett abgelehnt ohne Begründung.

Besser und wünschenswert wäre gewesen wenn er gesagt hätte: Ok das Thema ist neu wir erkundigen uns und schauen was , wo und wie örtlich möglich ist und dazu wieviel Bedarf bei den Mitarbeitern bzw auch an DB E-Kfz besteht.

Frage wäre zB: Stationäres Personal ( Büro / Stw etc ) könnte an der E-Ladesäule parken und wenn voll nach 1...2...3...Stunden das E-Kfz in einer "kleinen Pause" umparken und somit die Nutzung für andere zu ermöglichen. Aber was macht zB ein Tf oder Zf oder Mitarbeiter LST/FB ? Der hat evtl nicht die Möglichkeit nach 1...2...3...Stunden sein E-Kfz umzuparken ? Dieser würde also viel länger den Parkplatz blockieren was im umkehrschluß mehr Parkplätze mit E-Ladesäulen erfordert.

Der Bedarf hält sich im Moment bei den Mitarbeitern in Grenzen aber wenn das Angebot erstmal da wäre .........und vor allem Kostenfrei bleibt dann könnte der Bedarf steigen. Da sind wir auch gleich beim ""Problem"" ?
Irgendwer muß den Stromverbrauch bezahlen. Die DB bekommt den Strom nicht für umsonst auch wenn die paar Kwh für "Stromlader" im Gesamtverbrauch erstmal nur einen geringen Teil einnehmen. Aber auf Dauer und in der Masse in Zukunft und mit den steigenden Preisen ?

Leider spekulieren einige der derzeitigen E-Autofahrer auf das kostenfrei und irgendwie ist das ungerecht den anderen gegenüber.
Jobticket , Freifahrten , Jobfahrrad etc pp alles unterliegt irgendwie der Steuer bzw Steuerfreigrenzen oder kann nicht von jeden in der Praxis genutzt werden. Nun soll aber der E-Autofahrer den "Bonus" erhalten und für Nix beim Arbeitgeber Strom zu laden ?
Nein .................die Möglichkeit zum laden wenn örtlich möglich -- JA -- sehr gern aber nur mit bezahlten wenn auch "vergünstigten" Strompreis für die geladenen Kwh.

Ach und bei uns sind das im Moment die Kollegen die ihr E-Kfz auch zu Hause mit Strom versorgen könnten weil Hausbesitzer mit festen Stellplatz und Garage etc pp. Sie haben es also auch nicht nötig von der Km Entfernung Wohnort - Arbeitsort.
So sind zumindest bei uns die Gedanken und die Diskussion.
MFG Daniel
 
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Traindriver

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Ja, die Diskussion ist ähnlich.

Plug in Hybride brauchen nur eine Steckdose z.B.

Das lange stehen bei langen Schichten ist auch eine Sache.

Bezahlt sollte der Strom natürlich von dem Mitarbeiter selber.

Ich denke, es sind lösbare Probleme, die aber nicht wirklich angegangen werden.

Es wird viel von Klimawandel erzählt und das jeder einzelne von uns sein Verhalten unbedingt ändern muss, aber dann kommt man bei unserem so großen und klimafreundlichen AG nicht weiter??
Da passt was nicht…..

Wenn es Lademöglichkeiten auf den Dienststellen geben würde, würden sich wahrscheinlich auch mehr Mitarbeiter für ein E Auto oder Plug in Hybriden entscheiden.

So bleiben es Parolen, die nur einseitig umgesetzt werden …..
 

Martin

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Auch ein vollelektrisches Auto kann man an einer CEE blau ("Campingstecker") problemlos laden. Muss der Mitarbeiter eben ein Ladekabel mitbringen. In einer 10 h Schicht kann man da schon 36 kWh nachladen und so ne Steckdose kostet 5€.
Sobald ein Abrechnungssystem für die Ladesäulen installiert werden soll, treibt das die Kosten extrem in die Höhe. Ich kann mir kaum vorstellen, das bei Strompreisen von 40 ct und mehr dort jemand laden würde. So hoch müssten sie aber vermutlich gehen um das ganze Abrechnungssystem zu finanzieren.
 

Traindriver

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Auch ein vollelektrisches Auto kann man an einer CEE blau ("Campingstecker") problemlos laden. Muss der Mitarbeiter eben ein Ladekabel mitbringen. In einer 10 h Schicht kann man da schon 36 kWh nachladen und so ne Steckdose kostet 5€.
Sobald ein Abrechnungssystem für die Ladesäulen installiert werden soll, treibt das die Kosten extrem in die Höhe. Ich kann mir kaum vorstellen, das bei Strompreisen von 40 ct und mehr dort jemand laden würde. So hoch müssten sie aber vermutlich gehen um das ganze Abrechnungssystem zu finanzieren.
Ab 30cent kostet es auch an öffentlichen Ladesäulen.

Was ist Mitarbeiterzufriedenheit wert?

Das Laden und den Verbrauch erfassen, müssen sie auch für eventuell anzuschaffende elektrische Dienstfahrzeuge.

Ausserdem kann die DB doch auch mal Vorreiter sein und nicht nur immer hinterherhinken.
Unser Image kann ruhig wieder steigen.
 

Martin

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Die Preise an öffentlichen Ladesäulen kennen in letzter Zeit (und das war schon vor dem aktuellen Energiespeisanstieg!) noch den Weg nach oben.
EnBW oder Maingau wollen rund 45 ct/kWh im Roaming. Die alldiejenigen die zu Hause nicht laden können, ist dies mittlerweile ein ganz schönes Hemmnis auf dem Weg zum Elektro-Deutschland.

Ein Stromzähler welcher vor der Steckdose hängt, ist natürlich obligatorisch. Eine "richtige" Ladesäule für den öffentlichen Bereich kostet immer noch grob 5000€ (nur die Ladesäule, keine Arbeiten! Vergleich: CEE-Steckdose 5€)
Dazu kommen laufende Kosten für die Anbindung in ein Backend für die Autorisierung, Abrechnung etc.

Viele Firmen verschenken den Strom deshalb an ihre Mitarbeiter - gerade auch um den Arbeitgeber attraktiv zu machen. Der Gesetzgeber lässt das Verschenken derzeit glücklicherweise zu. Der Strom zählt nicht als steuerpflichtiger Sachbezug.
 

maulendesmammut

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Viele Firmen verschenken den Strom deshalb an ihre Mitarbeiter - gerade auch um den Arbeitgeber attraktiv zu machen. Der Gesetzgeber lässt das Verschenken derzeit glücklicherweise zu. Der Strom zählt nicht als steuerpflichtiger Sachbezug.
Noch nicht. Der Gesetzgeber wird schon früh genug merken, dass man da noch melken kann.

Für mich wird ein privates Elektroauto daher nach wie vor erst dann eine Alternative, wenn der Strom auch selbst produziert wird.
 

Traindriver

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Noch nicht. Der Gesetzgeber wird schon früh genug merken, dass man da noch melken kann.

Für mich wird ein privates Elektroauto daher nach wie vor erst dann eine Alternative, wenn der Strom auch selbst produziert wird.
Ein Mitsubishi Outlander Plug in Hybrid produziert seinen eigenen Strom….bis 135kmh fährt er auch nur elektrisch, erst darüber wird auch Benzinmotorkraft direkt mit auf die Vorderräder geschaltet😉
 

Asgard

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Vor einigen Jahren hatte ich das Thema als Verbesserungsvorschlag eingereicht. Nicht mal eine Eingangsbestätigung gab es. Scheint es mit dem propagierten Klimagedöns und "Ökostrom überall" doch nicht so weit her zu sein.

Wer sich die Energieverteilung auf der Euronext anschaut sieht sehr schön wer vom dt. Flatterstrom profitiert. Die Länder mit Pumpspeicherkraftwerken ;) Wir haben wegen ausufernder Bürokratie, Bedenkenträgertum, überzogenen Umweltschutzes und der grün lackierten "wir sind dagegen" Spinner nämlich fast keine. Damit pumpen sich Länder ohne diese Hemmnisse tagsüber mit billigem Strom die Kraftwerke voll und am frühen Morgen wenn hier die Anlagen anlaufen verkaufen sie uns den Strom wieder teuer zurück. Deutsche Schizophrenie halt. Oder energiepolitische Geisterbahnfahrt.

Ganz nebenbei mal die Zahlen von heute morgen 06:00 Uhr. 60 MWh Bedarf, 22 MWh Erzeugung aus Flatterkram, 40 MWh konventionell. Quelle: Bundesnetzagentur

Ein Drittel der in D benötigten Energie wird faktisch eingekauft. Überwiegend aus Atomkraftwerken. :ROFLMAO: Die in Deutschland wegen eines in Japan durchgegangenen Reaktors abgeschaltet wurden. Die Folgen der vollkommen misslungenen Energiepolitik sehen wir jeden Monat auf der Rechnung. Nebenbei noch an den Werbespots des Bundeamtes für Katastrophenschutz die zur Vorsorge u.a. für Stromausfälle raten. Die Strompreise kennen nämlich ebenso wie die für andere Energieträger nur eine Richtung: nach oben. Strommangel ist ein durchaus reales Szenario dann wird Elektromobilität propagiert? Wie dämlich sind diese Politiker eigentlich??

Dann noch die Frage wer Energie durch exorbitante Steuern teuer gemacht hat- das waren CDU und SPD, FDP und Grüne nickten dazu und ihr habt diese Clowns wieder gewählt. Also heult leise. Haltet ganz die Mund wenn Rotz- Grün und FDP ihren Postenschacher rum haben und euch als neue ReGIERung die Energiesteuern zur Finanzierung ihres Wahns noch weiter anheben. IHR habt sie schließlich gewählt, IHR wolltet es so.

Auf das Thema an sich: (Überteuerte) Elektrokarre bringt für Pendler nichts. Ohne eigene Lademöglichkeit mittels PV- Anlage auf dem eigenen Dach, Speicher im Keller und Wallbox sind diese Art Fahrzeuge sinnlos. Wie oben geschrieben: 40ct /kWh an öffentlichen Säulen und nach oben ist noch viel Luft. Dann wäre noch das Thema der Infrastruktur. Welcher AG, die die genutzten Immobilien oft mieten, investiert Unsummen in Ladesäulen?

Was das Thema der Hybridkarren angeht: warum wird dazu geraten Autos möglichst von unnötigem Ballast zu befreien? Um Sprit zu sparen. Autos werden immer größer, immer schwerer, verbrauchen immer mehr. Gerade diese gehypten Hybride sind Spritfresser vor dem Herren. Ab wann springt der Verbrenner an? Irgendwo zwischen 30 und 50 km/h, dann muss der schwerere Akku mitgeschleppt werden. Natürlich in einem mit extrem hoch besteuerten Benzin betriebenen Fahrzeug das allein auf Grund der Motorart mehr verbraucht als ein effizienter Diesel. Der von den gleichen Ökospinnern zum Klimakiller Nummero Uno erklärt wurde.

Zum Glück brauche ich kein Auto um zum Dienst zu kommen, Einkaufen geht noch fußläufig oder ebenfalls mit dem Rad. Zum Glück nur noch wenige Jahre, dann wird das Haus verkauft und ich verschwinde in ein Land in dem es keine Irre hat die ihren eigenen wirtschaftlichen Untergang noch selbst wählen. In diesem Sinn: Hej da!
 

Traindriver

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Vor einigen Jahren hatte ich das Thema als Verbesserungsvorschlag eingereicht. Nicht mal eine Eingangsbestätigung gab es. Scheint es mit dem propagierten Klimagedöns und "Ökostrom überall" doch nicht so weit her zu sein.

Wer sich die Energieverteilung auf der Euronext anschaut sieht sehr schön wer vom dt. Flatterstrom profitiert. Die Länder mit Pumpspeicherkraftwerken ;) Wir haben wegen ausufernder Bürokratie, Bedenkenträgertum, überzogenen Umweltschutzes und der grün lackierten "wir sind dagegen" Spinner nämlich fast keine. Damit pumpen sich Länder ohne diese Hemmnisse tagsüber mit billigem Strom die Kraftwerke voll und am frühen Morgen wenn hier die Anlagen anlaufen verkaufen sie uns den Strom wieder teuer zurück. Deutsche Schizophrenie halt. Oder energiepolitische Geisterbahnfahrt.

Ganz nebenbei mal die Zahlen von heute morgen 06:00 Uhr. 60 MWh Bedarf, 22 MWh Erzeugung aus Flatterkram, 40 MWh konventionell. Quelle: Bundesnetzagentur

Ein Drittel der in D benötigten Energie wird faktisch eingekauft. Überwiegend aus Atomkraftwerken. :ROFLMAO: Die in Deutschland wegen eines in Japan durchgegangenen Reaktors abgeschaltet wurden. Die Folgen der vollkommen misslungenen Energiepolitik sehen wir jeden Monat auf der Rechnung. Nebenbei noch an den Werbespots des Bundeamtes für Katastrophenschutz die zur Vorsorge u.a. für Stromausfälle raten. Die Strompreise kennen nämlich ebenso wie die für andere Energieträger nur eine Richtung: nach oben. Strommangel ist ein durchaus reales Szenario dann wird Elektromobilität propagiert? Wie dämlich sind diese Politiker eigentlich??

Dann noch die Frage wer Energie durch exorbitante Steuern teuer gemacht hat- das waren CDU und SPD, FDP und Grüne nickten dazu und ihr habt diese Clowns wieder gewählt. Also heult leise. Haltet ganz die Mund wenn Rotz- Grün und FDP ihren Postenschacher rum haben und euch als neue ReGIERung die Energiesteuern zur Finanzierung ihres Wahns noch weiter anheben. IHR habt sie schließlich gewählt, IHR wolltet es so.

Auf das Thema an sich: (Überteuerte) Elektrokarre bringt für Pendler nichts. Ohne eigene Lademöglichkeit mittels PV- Anlage auf dem eigenen Dach, Speicher im Keller und Wallbox sind diese Art Fahrzeuge sinnlos. Wie oben geschrieben: 40ct /kWh an öffentlichen Säulen und nach oben ist noch viel Luft. Dann wäre noch das Thema der Infrastruktur. Welcher AG, die die genutzten Immobilien oft mieten, investiert Unsummen in Ladesäulen?

Was das Thema der Hybridkarren angeht: warum wird dazu geraten Autos möglichst von unnötigem Ballast zu befreien? Um Sprit zu sparen. Autos werden immer größer, immer schwerer, verbrauchen immer mehr. Gerade diese gehypten Hybride sind Spritfresser vor dem Herren. Ab wann springt der Verbrenner an? Irgendwo zwischen 30 und 50 km/h, dann muss der schwerere Akku mitgeschleppt werden. Natürlich in einem mit extrem hoch besteuerten Benzin betriebenen Fahrzeug das allein auf Grund der Motorart mehr verbraucht als ein effizienter Diesel. Der von den gleichen Ökospinnern zum Klimakiller Nummero Uno erklärt wurde.

Zum Glück brauche ich kein Auto um zum Dienst zu kommen, Einkaufen geht noch fußläufig oder ebenfalls mit dem Rad. Zum Glück nur noch wenige Jahre, dann wird das Haus verkauft und ich verschwinde in ein Land in dem es keine Irre hat die ihren eigenen wirtschaftlichen Untergang noch selbst wählen. In diesem Sinn: Hej da!
Gebe Dir in vielem recht!!

Ich habe einen neuen Mitsubishi Outlander und da springt der Benzinmotor erst bei voller Batterie (reicht für 54km) über 135kmh an.
Das kann bei anderen Hybriden anders sein.

ich habe vor 2 Wochen einen Verbesserungsvorschlag eingereicht, bekam 2 Tage später eine Eingangsbestätigung und nach 12 Tagen Dir Absage mit für mich Ausrede .
 

Asgard

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Weiter geht es mit dem Irrsinn. Nicht nur, dass wir heute morgen wieder einmal höhere Preise an den Zapfsäulen bewundern dürfen, nein da springt einen diese Schlagzeile förmlich an: "Baerbock gegen Betriebserlaubnis für Nordstream2". Macht natürlich absolut Sinn auf verlässliche Gasversorgung zu verzichten, jetzt da die Speicher ziemlich leer sind und die Energiepreise immer höher klettern. Die leeren Speicher haben einen nachvollziehbaren Grund: Deutschland deckt ganz nebenbei bemerkt sehr viel des Energiebedarfs mit eigentlich als Reserve vorgehaltenen schnell zuschaltbaren Gaskraftwerken und bei Flatterstrom war in diesem Jahr ziemliche Flaute. Also liefen die Gaskraftwerke ziemlich oft. Das dort verbrauchte Gas fehlt jetzt zum Heizen. Aber unsere Politiker erzwingen die Abschaltung unsere Atomkraftwerke und die der Kohlekraftwerke gleich dazu.

Hauptsache die als Außenministerin gehandelte Grüne zeigen Putin was eine Harke ist. Der lacht sich doch einen, erklärt ihr in fehlerfreiem Deutsch wohin sie sich ihre zusammen gestammelten Sätze stecken kann und verkauft sein Gas künftig an die Chinesen. Denen irgendwelche Ökogedanken, Menschenrechte oder sonstige grünen Utopien ganz weit am Verlängerten vorbei gehen. Diese abgrundtief dummen Menschen. Der Russe lieferte immer zuverläsig, pünktlich und in ausreichender Menge. Selbst als im kalten Krieg die Bomber mit untergeschnallten Atomeiern auf den Rollfeldern standen lieferte der Russe Gas. Man könnte fast meinen das Mitglied der "Young global Leaders" des ziemlich anrüchigen Weltwirtschaftsforums will doch noch irgendwie den lang gehegten Wunsch, uns vom US- Frackinggas abhängig zu machen, erfüllen.

Wo lässt die Obergrüne mit dem gefälschten Lebenslauf eigentlich denken? Im Elfenbeinturm abseits der realen Lebenswirklichkeit der noch einer geregelten Arbeit nachgehenden Menschen ist von so etwas schnell daher gefaselt. So will sie eine PV Anlage auf jedem neuen Dach. Verrät die Völkerballerina wo die Dinger herkommen sollen, wer die Speicher baut, vor allem wer das bezahlen soll? Vor allem verrät sie uns nicht wie wir die Häuser und Wohnungen warm bekommen sollen.

BTW: habt ihr eigentlich den gerade laufenden Beschiss mit hochpreisigen Elektrokarren mitbekommen? Das sieht so aus, das du hier einen Tesla 3 kaufst, die 9.000 € Förderung mitnimmst, das Ding ein halbes Jahr fährst und dann in die Beneluxländer oder Dänemark verkaufst in denen es die Förderung nicht gibt und gleich darauf den nächsten Tesla kaufst. Im Endeffekt fährst du wie jeder Gewerbetreibende ein vom Steuerzahler finanziertes Auto.

Dann liest du weiter und was sehen die verwunderten Augen: die Energieversorger sind Schuld an den hohen Preisen! Nein nicht etwa der Staat, die bösen Energieversorger. Von 1,60 € Treibstoffpreis pro Liter sind rund 1,20 € Steuern. Wer ist also der Preistreiber??

Als da noch das Märchen der hohen Rohstoffpreise wäre. 2011 und 2013 waren Hochpreisjahre, da lag das Barrel Brent Rohöl bei 84 $. Benzin kostete im Schnitt 1,40 €, Diesel 1,20 €. Warum ich die 84 $ nehmen? Nun, das war der exakt gleiche börsliche Handelspreis von heute morgen.

Wer also treibt die Preise? Die bösen Energieversorger? Oder doch eher vollkommen unfähige Politiker, die mit einer echten Volkswirtschaft SimCity spielen? Dummerweise gibt es da keine Speicherstände oder einen Resetknopf.
 
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Martin

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BTW: habt ihr eigentlich den gerade laufenden Beschiss mit hochpreisigen Elektrokarren mitbekommen? Das sieht so aus, das du hier einen Tesla 3 kaufst, die 9.000 € Förderung mitnimmst, das Ding ein halbes Jahr fährst und dann in die Beneluxländer oder Dänemark verkaufst in denen es die Förderung nicht gibt und gleich darauf den nächsten Tesla kaufst. Im Endeffekt fährst du wie jeder Gewerbetreibende ein vom Steuerzahler finanziertes Auto.
Das ist doch nicht auf hochpreisige Fahrzeuge beschränkt. Bei "niedrigpreisigen" (<40.000€ netto Listenpreis) bekommt man vom Staat 6000€, bei hochpreisigen Modellen nur 5000€ (den Rest Prämie muss der Hersteller geben).
Vor einigen Jahren kaufte man als Deutscher günstig Elektrofahrzeuge aus Frankreich. Die haben doch erst den "sauberen" Diesel stark subventioniert bis sie gemerkt haben, wie Paris in Stickoxiden und Feinstaub erstickt. Soweit ich weiß, bekam man in Frankreich 10.000€ beim Kauf eines Elektrofahrzeugs, den Diesel musste man verschrotten lassen.
 

Asgard

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Je mehr man diesen grünen Politclowns zuhört um so mehr bekommt man ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln. Sogar bei ihnen Lieblingsthemen, wie der Elektromobilität, sind sie schlicht zu doof einfache physikalische Gesetzmäßigkeiten zu begreifen.

Wusstet ihr, „Wenn ein Auto in Zukunft klimaneutral fährt, weil es ein E-Auto ist, kann es zugleich eben auch als Ladesäule mitfunktionieren, kann als Speicher mitfunktionieren, wenn man das zu Hause bei sich anschließt.“ ?

Kanntet ihr nicht? Ich auch nicht. Da muss die permenent dummes Zeug plappernde Grüne daher kommen um mein Verständnis von Elektrotechnik neu einzustellen. So geschehen in der Sendung "Maybritt Illner" vom 21.10.2021. Hierzu eine nette Glosse, gefunden auf Tichys Einblick.

Von sowas werden wir künftig regiert. Da kommen interessante Zeiten auf uns zu.

Technisch gesehen funktioniert das einen am Stromnetz hängenden rollenden Akkuschrauber während der Ladezeit als Puffer zu nutzen, denn letztlich ist es völlig wurscht ob der Pufferakku im Keller steht oder im Auto steckt. Dumm wird es nur mit der Umsetzung. Denn warum sollte ich denim bsten Fall mit meiner PV Anlage erzeugten Strom anderen zur Verfügung stellen? Zuerst lade ich meinen eigenen Puffer und mein E-Auto, den Rest speise ich ins Netz.

Nicht umgekehrt wie es sich die Grünen das vorstellen. Oder gar nicht wenn das Elektrofahrzeug mit von mir vom Versorger bezahlten Strom geladen wird. Genau darauf läuft das Gerede der Baerbock hinaus. Die Grünen wissen nur zu gut, dass IHRE Klimaziele nur dann realisierbar sind wenn es genügen Pufferspeicher gibt und der in 'schland erzeugte überschüssige Flatterstrom nicht mehr zu Negativpreisen verkauft werden muss und im Land bleiben kann. Was nebenbei bemerkt ein netter Euphemismus für "wir bezahlen damit das Ausland den Strom abnimmt" darstellt.

Im Land fehlen nach Abschaltung aller KKW in 2022 schlicht Grundlastkraftwerke und die im Klimawahn faktisch erzwungene Abschaltung der diese Rolle übernehmenden Kohlekraftwerke fördert den Engpass noch. Wenn wie beschlossen 2038 hier noch die Kohlekraftwerke vom Netz gehen, können wir uns überlegen woher künftig der immer weiter steigende Strombedarf für eine hoch technisierten Industrienation kommt. Es wurde schon durchgerechnet: um alle konverntionellen Kraftwerke mit der heutigen Einergieproduktion zu ersetzen müssten alle 2 km² ein Propeller stehen. Von den zig tausenden Pufferspeichern nicht zu reden, für die massenhaft Rohstoffe verpulvert werden müssten die bereits jetzt Mangelware sind.
 

maschwa

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E- Auto klimaneutral? Hab ich jetzt gesehen. Kollege verkauft sein "altes" steuerbezuschusstes E- Auto nach 2 Jahren (mit Gewinn) und kauft sich ein neues. Kommt aus Schanghai!

Für diese Klimasünde kann man einen Diesel jahrelang fahren und ist klimaneutral!

MfG maschwa
 

BR403

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Wusstet ihr, „Wenn ein Auto in Zukunft klimaneutral fährt, weil es ein E-Auto ist, kann es zugleich eben auch als Ladesäule mitfunktionieren, kann als Speicher mitfunktionieren, wenn man das zu Hause bei sich anschließt.“ ?
Da ich mich viel mit dem Thema Elektromobilität beschäftige, war mir bekannt, dass es auch Autos gibt, die ihren Strom wieder abgeben können. Den Sinn habe ich aber auch nicht verstanden.
 

Traindriver

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Da ich mich viel mit dem Thema Elektromobilität beschäftige, war mir bekannt, dass es auch Autos gibt, die ihren Strom wieder abgeben können. Den Sinn habe ich aber auch nicht verstanden.
Mein Mitsubishi Outlander kann das auch. Ist wohl in Japan so im Gebrauch auch als Stromspeicher.
Er hat einen Wechselrichter eingebaut, den man einschalten kann und dann haben 2 Steckdosen ( eine im Kofferraum und eine im Fond) 230 V Wechselspannung mit bis zu 1500W.
 

Martin H.

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Manche Modelle lassen sich auch untereinander aufladen.

Eine Art Starthilfe, oder Kanister rüberreichen.
 


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