Lokführermangel beheben leicht gemacht

VT605

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Der Fernverkehr hat kaum Mangel an Lokführern, wozu dann dort einen höheren Lohn?? Dann doch erstmal Regio und die Privatbahnen und der Fernverkehr kann warten...
Das hat die Chefetage auch geglaubt bis vor etwa 2 Jahren, das dem Fv die Bewerber die Türen einrennen, davon träumen sie heute noch. Aber das wir einen Mangel haben haben die GL spätestens gemerkt seit sie selbst wieder Züge fahren mussten, und das sogar am WE, weil sonst IC/ICE stehen geblieben wären. Das Bereitschaften tagelang rund um die Uhr nicht mehr besetzt werden können ist mittlerweile fast normal.
 

Knallkopf

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Mit dieser Arbeitszeitregelung konnte selbst Ver.di nichts dagegen machen, denn der Gesetzgeber erlaubt eine Ruhepause von 10 Stunden bevor ein neuer Schichtintervall beginnt. Die 10 Stunden werden gerechnet ab Dienstschluß in der Firma...so war es bisweilen.
Ich bin Gewerkschaftler und hatte mich mit dem Thema eingehend beschäftigt.
Nicht jede Firma ließ den Mitarbeitern auch Zeit nach Hause zu kommen und die 10 Stunden ab betreten des Hauses zu Hause beginnen zu lassen.
Erst jetzt im Jahr 2019 wurde diesbezüglich eine Neuregelung im Bundestag beschlossen, die aber derzeit beim Bundesrat liegt und noch nicht gültiges Gesetz ist.
Darin wird festgelegt, daß die Zeit zwischen zwei Schichtintervallen mindestens 12 Stunden betragen muß zzgl. der An- und Abreiseweg von und zur Arbeitsstelle. Es sollen dann mindestens 24 Stunden vergehen bevor man wieder für maximal 10 Tage am Stück in einer Schicht arbeiten darf.

Sind Wechselschichten oder Teilungsschichten im Dienstplan, müssen nach der Neuregelung 12 Stunden Freizeit zwischen zwei Schichten liegen (bisher 10 Stunden) zzgl. der Zeitaufwand zum Erreichen der Wohnung (gab es vorher nicht).

Oh Atlanta , ich denke mal hier gibt es noch bessere Paragraphenfachleute als mir . Fest steht jedoch , die 10 Stunden Ruhe lt. ArbZG § 5 (1) zählen von Werktor zu Werktor , inkl. Wegezeit ! Die fangen nicht erst an , zu Hause an der Wohnungstüre mit zählen .
Schichtintervalle , für viele ein Fremdwort , ebenso wie der Beginn der Stundenzählung oder auch Arbeitszeitblock .
Und selbst das neue Gesetz schreibt eben nur 24 Stunden satt einen vollen Kalendertag rein . 19 Uhr bis 19 Uhr , sind eben auch diese 24 Stunden .
 

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Spanische Lokführer für die Deutsche Bahn
WDR 5 Morgenecho - Beiträge . 03.07.2019. 03:30 Min.. WDR 5. Von Marc Dugge.

Wer in Spanien Lokführer werden will, muss die Ausbildung selbst bezahlen. Das können sich viele nicht leisten. Umso verlockender ist das Angebot der Deutschen Bahn: Sie bietet interessierten Spaniern eine kostenlose Ausbildung mit Jobgarantie.

Hier zum nachhören.

Bemerkenswert: Eine Personalmanagerin der DB spricht davon, daß sich erst 2017 herausgestellt hat, daß man mehr Lokführer bräuchte! Respekt!

Mike
 

maulendesmammut

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Bemerkenswert: Eine Personalmanagerin der DB spricht davon, daß sich erst 2017 herausgestellt hat, daß man mehr Lokführer bräuchte! Respekt!
Das konnte doch nun wirklich keiner ahnen, dass Lokführer sich erdreisten, krank zu werden oder in Rente/Pension zu gehen. Auf dem Papier sah doch immer alles so toll und solide aus...
 

Atlanta

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Das konnte doch nun wirklich keiner ahnen, dass Lokführer sich erdreisten, krank zu werden oder in Rente/Pension zu gehen. Auf dem Papier sah doch immer alles so toll und solide aus...

Manchmal frage ich mich, wie bei der Konzernleitung geplant wird?

In kleineren Betrieben klappt doch vieles wesentlich besser.
Zum Abdecken einer Schicht werden eine bestimmte Anzahl an Mitarbeiter benötigt, ein oder zwei MA sind "Schichtspringer" die eingesetzt werden, wo "Not am Mann" ist.

Pro zur Verfügung stehendes Fahrzeug werden fro Woche auch eine bestimmte Anzahl an MA benötigt. Die hat man vorzuhalten, mit Reserven in den "Lenk- und Ruhezeiten."

Während meiner Ausbildung zum Fachlageristen, war auch ich mit der Abteilungsleitung beauftragt, MA speziell ihrer Fähigkeiten einzusetzen.
Der "menschliche Faktor" mußte mit berücksichtigt werden, dieser spielt in den meisten Betrieben keine wesentliche Rolle mehr.
Als "menschlicher Faktor" werden zwischenmenschliche "Beziehungen" der Kollegen untereinander betrachtet, wer kann mit wem zu welchem Zeitpunkt den bestmöglichen Arbeitserfolg in der Effizienz erziehlen, also in welcher Konstellation der eingesetzten MA lassen sich die Unternehmensziele oder Schichtvorgaben in der zur Verfügung stehenden Zeit am besten erfüllen.
Wird jemand krank oder bummelt seine freien Tage ab, müssen Ersatzkräfte ran, im Notfall die Bürokräfte und "Chefs".
Ich machte meine Ausbildung in einer Fa. für mobilitätseingeschränkte Personen mit teilweise vorhandenen Mehrfachbehinderungen, über Personalmangel hatten wir eigentlich nie zu klagen, da ginges eher darum die MA sinnvoll zu beschäftigen und in der Arbeit anzuleiten mit dem Ziel, sie fit zu machen für den 1. oder 2. Arbeitsmarkt.
Meine Idee war es den MA das eigenständige, verantwortungsvolle Arbeiten mit auf den Weg zu geben, als meine zwei Vorgesetzten fürlängere Zeit ausfielen und ich als Azubi etwa 6 Monate der "Chef der Expedition" war.
Auch ich machte typische Anfängerfehler beim "Sprung ins kalte Wasser" hatte aber nur drei Tage Zeit mich einzuarbeiten.

Die "Expedition" ist das Warenannahme und Versandlager eines produzierenden Betriebes in der alten "Deutschen" Bezeichnung.
Dem Expeditor unterstehen die Expedienten, expeditare ist lateinisch und bedeutet (nach)forschen, erkunden.
Lageristen und Magazinverwalter wurden früher auch gerne als Expeditoren bezeichnet, bevor diese Berufsgruppe zum Lehrberuf wurde.

Auch bei der Tourenplanung des Ausliefrungsfahrzeuges mußten die Lenk- und Ruhezeiten berücksichtigt werden aber im Falle des Ausfalls des Fahrers ein Ersatzmann aus einer anderen Abteilung organisiert werden.

Keine leichte Tätigkeit, wenn man die Personalplanung, wie früher ohne technische Hilfsmittel wie Computer bewerkstelligen muß.
 

Simulant

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Solche Reserven werden durchaus geplant, aber die Sache hat zwei Schönheitsfehler:
Erstens ist der (kurzfristige) Krankenstand teilweise höher als Reserven einplant sind. Planst du zwei Reserven ein, es meldet sich ein dritter krank, stehst du blöd da. Planst du drei Reserven und ein vierter meldet sich krank, wieder. Usw.

Zweitens benötigt man für Reserven einen entsprechenden Personalbestand, den der freie Arbeitsmarkt derzeit nicht mehr hergibt. Das betrifft nicht nur die Eisenbahn, das zieht sich wie ein roter Faden quer durch alle Brancen. Von daher ist die Idee mit den Spaniern gar nicht mal verkehrt: dort herrscht noch hohe Arbeitslosigkeit, diese Leute kann man hier dringend gebrauchen.
 

Treibrad

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Zweitens benötigt man für Reserven einen entsprechenden Personalbestand, den der freie Arbeitsmarkt derzeit nicht mehr hergibt.
Bei den Arbeitsbedingungen und der aktuellen pauschalen Micky-Maus-Vergütung mit Zulagen im Wert von einem großen Eisbecher und ohne Ballungsraumzulagen, kein Wunder.
Da scheitert's dann schon daran, etwas über 1000 geeignete Aspiranten pro Jahr akquirieren zu können - Lachnummer, genauso wie die Vergütung.
Aber bald werden von den Konzernen ja wieder gute Leute massenweise freigesetzt, auch gewohnt an Schicht. Da können die Lohndrücker wieder ihren Pool auffrischen.
 
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Simulant

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Mit mehr Geld ist nur bedingt was zu machen, damit ziehst du Personale nur von einer Stelle ab und lockst die zur nächsten, woraufhin auf der ehemaligen Stelle Mangel eintritt. Das ist nur Verschieberei, damit wird das grundsätzliche Problem nicht gelöst dass insgesamt in allen Brancen zuwenig Personale zur Verfügung stehen. Lohndrückerei ist damit auch ausgeschlossen, dazu müsste mehr Personal vorhanden sein als Bedarf ist. Was derzeit auf dem freien Arbeitsmarkt zur Verfügung steht sind Leute mit geringer bis gar keiner Qualifikation. Und bei denen fehlen die Grundlagen um sie überhaupt ausbilden zu können.
 

Treibrad

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Natürlich erstmal ein Verschiebe-Bf, allerdings gestehen sich die Eisenbahn und Staat damit ein, aus Gründen der Abzocke auch bewusst mit der 3. oder 4. Garde Vorlieb zu nehmen oder/und in Kauf zu nehmen, ewig mit Unterbesetzung zu fahren.
Aber dass zuviele Unqualifizierte da sind, ist deutschlandgemacht. Nachtwächterstaat, falsche Masseneinwanderung seit Jahrzehnten und Karnickeln bestimmter Bevölkerungsgruppen wegen staatlicher Anreize. Anständige Leute, die weiter als eine Woche vorausblicken, bekommen immer weniger Kinder, weil die Bedingungen einfach miserabel sind. Die Dynamik ist nicht mehr zu stoppen und wird zum Kollaps der BRD führen.
 
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Traindriver

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Mit mehr Geld ist nur bedingt was zu machen, damit ziehst du Personale nur von einer Stelle ab und lockst die zur nächsten, woraufhin auf der ehemaligen Stelle Mangel eintritt. Das ist nur Verschieberei, damit wird das grundsätzliche Problem nicht gelöst dass insgesamt in allen Brancen zuwenig Personale zur Verfügung stehen. Lohndrückerei ist damit auch ausgeschlossen, dazu müsste mehr Personal vorhanden sein als Bedarf ist. Was derzeit auf dem freien Arbeitsmarkt zur Verfügung steht sind Leute mit geringer bis gar keiner Qualifikation. Und bei denen fehlen die Grundlagen um sie überhaupt ausbilden zu können.
Mit mehr Geld ist schon einiges zu ändern.
Das einzigste was ein Arbeitnehmer hat, was er "verkaufen" muß/kann ist seine Arbeitskraft. Und diese muß Er so teuer, wie möglich "verkafen". Er hat nichts anderes.
Mit besserer Bezahlung wirbt man leichter um Nachwuchs oder Bewerber. Das ist Sinn der Marktwirtschaft.
Wird uns doch andauernd erzählt, das Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen.
Warum nicht auch bei uns?
 

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Aber dass zuviele Unqualifizierte da sind, ist deutschlandgemacht. Nachtwächterstaat, falsche Masseneinwanderung seit Jahrzehnten und Karnickeln bestimmter Bevölkerungsgruppen wegen staatlicher Anreize. Anständige Leute, die weiter als eine Woche vorausblicken, bekommen immer weniger Kinder, weil die Bedingungen einfach miserabel sind. Die Dynamik ist nicht mehr zu stoppen und wird zum Kollaps der BRD führen.
Ich frage mich wirklich, was dieser Absatz hier soll :039: Hier werden pauschal "bestimmte Bevölkerungsgruppen" verächtlich gemacht, ohne dass ein konkreter Bezug zum Personalmangel hergestellt wird. Oder lässt sich die Personalnot einfach dadurch lösen, dass wir alle anständigen Eisenbahner Deutschlands zur Nachwuchsproduktion in die Betten ihrer Ehefrauen schicken?:024:
Klar hast du Recht, dass das Gehalt eine bedeutende Rolle spielt, gerade auch die Höhe der Zulagen (die du mit dem großen Eisbecher sehr treffend beschrieben hast :004:), aber um junge Leute anzuwerben muss vor allem die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gefördert werden. Und zwar nicht nur für die Büroangestellten, sondern auch für die Schichtdienstleistenden. Ein langfristig festgelegter Dienstplan wäre für mich Schritt Nummer 1 um die Bahn als Arbeitgeber attraktiver zu machen. Denn neue Mitarbeiter muss man nicht nur anwerben, sondern auch halten können. Denn Alternativen gibt es in den technischen Berufen zur Zeit mehr als genug...
 

maschwa

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Zumindest im Managerbrteich gibt es wohl demnächst genug: die deutsche Bank will bis 2021 18000 Menschen entlassen. Dazu kommen noch andere Firmen wie VW, Zulieferer, die im vierstelligen Umfang entlassen wollen.... alles potenzielle Mitarbeiter...


Sorry, für meinen Sarkasmus: der Wirtschaftsabschwung und die weitere Renditeorientierung können der Bahn helfen, ihre Recrutingpläne zu verwirklichen... schnell ausbilden und schon ist auf dem Papier alles schick! Und bei den nächsten TV wird wieder mal auf die schlechte Wirtschaftslage verwiesen!

MfG maschwa
 
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Simulant

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Mit mehr Geld ist schon einiges zu ändern.
Das einzigste was ein Arbeitnehmer hat, was er "verkaufen" muß/kann ist seine Arbeitskraft. Und diese muß Er so teuer, wie möglich "verkafen". Er hat nichts anderes.
Mit besserer Bezahlung wirbt man leichter um Nachwuchs oder Bewerber. Das ist Sinn der Marktwirtschaft.
Wird uns doch andauernd erzählt, das Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen.
Warum nicht auch bei uns?
Wie schon gesagt, das löst nicht das grundsätzliche Problem dass zu wenige freie Arbeitskräfte verfügbar sind.
 

maschwa

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Die SPD MV hat ganz tolle Ideen (bei Hr. Grube geklaut!):


AUTONOME ZÜGE
So will die SPD den Lokführer-Mangel in MV beheben
Aus Personalmangel fallen in diesem Monat immer wieder Züge der Deutschen Bahn in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg aus. Doch der verkehrspolitische Sprecher der SPD weiß, was zu tun ist...

Fordern, nicht bezahlen worden und Neueinstellungen noch mehr erschweren, das hat Hr. Grube schon prima gekonnt!!!!! Manchen Politiker braucht wirklich keiner....

Das Grundproblem, den Ausschreibungsirrsinn auf Lohndrückbasis will natürlich niemand beseitigen... Wofür auch bei solchen Ideen!

MfG
maschwa
 

Treibrad

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Ich frage mich wirklich, was dieser Absatz hier soll :039: Hier werden pauschal "bestimmte Bevölkerungsgruppen" verächtlich gemacht, ohne dass ein konkreter Bezug zum Personalmangel hergestellt wird.
Der Bezug zum Personalmangel allgemein/Mismatch auf dem Arbeitsmarkt ist der, dass die Anfordungen an AN wegen Renditebestreben und globaler Ausspielerei von Volkswirtschaften seitens des Großkapitals steigen, gleichzeitig aber salopp gesagt, die Dummen von den Nichtakademikern heute die meisten Kinder bekommen und auch Personen mehrheitlich hier einwandern, mit denen kein Wirtschaftskrieg zu gewinnen ist, eher sogar noch für Reibungsverluste sorgen. Siehe viele ausländischen Clans, (Klein)kriminalität, Schattenwirtschaft, Parallelgesellschaften usw. vornehmlich in Großstädten.

Oder lässt sich die Personalnot einfach dadurch lösen, dass wir alle anständigen Eisenbahner Deutschlands zur Nachwuchsproduktion in die Betten ihrer Ehefrauen schicken?:024:
Tarifkräfte haben dafür kein Geld und die Kinder von Beamten, sei es Fdl oder Lokführer, sind fast allesamt nicht in die Fußstapfen der Eltern getreten, meistens sogar einen weiten Bogen um die Bahn gemacht. Die meisten Altbahner wären totunglücklich gewesen, wenn ihre Kinder zur Bahn wegen Alternativlosigkeit gemusst hätten oder gar freiwillig dort hingegangen wären, um dort Fdl oder Lokführer in Tarifanstellung zu werden.
 

Traindriver

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Wie schon gesagt, das löst nicht das grundsätzliche Problem dass zu wenige freie Arbeitskräfte verfügbar sind.
Wie schon ein anderer schrieb, es werden genug Arbeitskräfte freigesetzt in Kürze, z.B. bei Deutscher Bank, den Autoherstellern, einigen Stahlbetrieben etc...wenn die Digitalisierung richtig losgeht werden es noch mehr.
Die kann man gewinnen...auch mit guter Entlohnung.
 

Traindriver

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Haben wir "Alten" dann auch was davon, oder werden die "Neuen" mit mehr Geld geködert ? Fragen über Fragen.
Der AG denkt wahrscheinlich, das wir sowieso nicht abhauen und er deswegen uns kurz halten kann.
Ich bin gerade dabei mir was anderes zu suchen....
 

Waschbaer

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Auch ich spiele mit dem Gedanken. Mal sehen ob nächste Woche der Bahnarzt meine Gedanken beeinflußt.

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Traindriver

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Auch ich spiele mit dem Gedanken. Mal sehen ob nächste Woche der Bahnarzt meine Gedanken beeinflußt.

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Juter Gedanke. 👍👍

Der Bahnarzt darf nur Empfehlungen aussprechen, an die sich der AG nicht halten muss.
Das ist deutsches Recht.

Der Arzt, der Deinen Arbeitsplatz am Besten kennt bzw. kennen sollte, darf nur Empfehlungen geben, nicht attestieren. Das hat was, oder?

Bei uns gab es dann Gesundheitsgespräche...... Der Rest ist intern.
 


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