Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

Chung

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

Ich hab vergessen zu schreiben,das de im VKL via Bahnnet schauen musst :009:

War mir schon klar, Einstein hats aber auch aufgenommen.
Naja bis Montag warten^^ (Hab Berufsschule)
lg Chung
 

platte

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Was müsste man denn für den Übergang so anlegen, wenn ich und Frau mit TagesticketM 2Kl in der ersten Klasse von FF nach Dresden Hbf fahren will?
 

liebe70

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

hallo,
meine Frau und ich sind am Sonntag abend mit einem überfüllten ICE gefahren.
Da dieser Zug immer voll ist, haben wir uns Sitzplatzreservierungen (für immerhin je 4 €) besorgt.
Das war, wie Du jetzt weißt, rausgesgeschmissenes Geld.

Wir haben beide für diese Fahrt einen Freifahrtsschein benutzt. Als wir dann kurz nach Abfahrt kontrolliert wurden, rief die `nette` Dame Frau K. durch den gesamten Wagen: SO, HIER HABEN WIR NOCH 2 FREIE PLÄTZE!
Na Super, dann erklärte die uns in einem total unfreundlichem Ton, dass wir diese Plätze für zahlende Kunden freigeben müssen. :s54:
Ob sich das tatsächlich so, wie Du es hier geschrieben hast, abspielte, möchte ich nicht beurteilen. Außer Dir war niemand dabei. Im Übrigen sind Zub - sobald sie etwas für einen selbst Unangenehmes durchsetzen - automatisch unfreundlich, pampig, nicht serviceorientiert, Kollegenschweine und was weiß ich noch. Die Leier ist bekannt und macht auch bei anderen DB-Mitarbeitern nicht halt.
Eine Angehörige eines DB-Mitarbeiters wollte erstens einen Freifahrschein vom Zub ausgestellt haben (geht schon seit Ewigkeiten nicht mehr) und zweitens sollte sie nun zwangsläufig auch ihren Platz für einen anderen Reisenden räumen, da sie auch nicht im Besitz eines Schwerbehindertenausweises war. Natürlich war die Gute damit nicht einverstanden und beschimpfte das Zub auf das Übelste. Der Satz: "Na dann werde ich mal Herrn ... (irgend ein hohes Tier aus der DB-Vorstandsetage) schreiben und ihm von den Machenschaften in diesem Zug berichten müssen." klingt mir heute noch im Ohr. Als Folge dessen schrieb das Zub einen sogenannten Zugbericht, denn beleidigen lassen müssen wir uns nicht, schon gar nicht von Angehörigen von DB-Mitarbeitern. Etwa ein Vierteljahr später bekam das Zub-Team eine Mitteilung, daß die o.g. Angehörige des DB-Mitarbeiters für ein Vierteljahr ihre Freifahrt gestrichen bekam...

Und dann fragten wir sie noch, ob wir mit Zuzahlung dann in der ersten Klasse weiterreisen könnten, was die aber verneinte, das sei ausgeschlossen!
Die Aussage ist falsch gewesen.

Jetzt wollte ich Euch fragen, ob das denn stimmt?
Ich meine, wieso soll das denn nicht gehen?
Und mussten wir die Plätze wirklich frei geben, auch wenn wir für diese ja bezahlt hatten?
Alle Infos dazu findest Du in den ABB - den allgemeinen Benutzungsbestimmungen des Berechtigungsausweises. Die ABB waren Teil des Bogens, wo der Papier-Berechtigungsausweis an der Perforation abgetrennt werden mußte. Alternativ steht es auch im Modul 015.0002A01, Seite 3, Punkt 16 (wobei die "Bitte" eine unmißverständliche Aufforderung ist).

Von einer Beschwerde via Kundendialog wegen dem vermeintlichen Fehlverhalten des Kollegen, wie von anderen hier empfohlen, halte ich nichts. Dann bist Du nämlich auch nicht besser als dieses "Kollegenschwein". Abgesehen davon bezweifle ich nach wie vor, daß sich das wirklich so wie beschrieben zugetragen.

Gruß, Ralf

---====--- Beitrag hinzugefügt um 18:01 ---====--- Vorheriger Beitrag war 17:59um ---====---

Was müsste man denn für den Übergang so anlegen, wenn ich und Frau mit TagesticketM 2Kl in der ersten Klasse von FF nach Dresden Hbf fahren will?
Den Differenzbetrag zwischen den gewöhnlichen Preisen der 1. und der 2.Klasse pro Person und Richtung gemäß dem gewählten Zugprodukt.

Gruß, Ralf
 

platte

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[/COLOR]Den Differenzbetrag zwischen den gewöhnlichen Preisen der 1. und der 2.Klasse pro Person und Richtung gemäß dem gewählten Zugprodukt.

Gruß, Ralf

Danke für die Auskunft. Geht das nur im Zug, oder kann man das auch am Schalter bezahlen?
 

Chung

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

Nun Ralf, du kennst doch den Servicegrundsatz.

Der Kunde hat erstmal IMMER Recht.
"Schuldig bis die Unschuld bewiesen ist"

lg Chung
 

liebe70

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Hallo. Bei diesem Fall sieht mann genau wie sinnlos diese Regel für das freigeben der Plätze ist. Es werden sicher nicht eine grosse Anzahl Plätze durch Freifahrer belegt und keinem sieht man an das er Bahner ist. Also gibts fast nichts zu tun. Wenn es zu wenig platz gibt muss das angebot angepasst werden. Vielleicht bringt mans auch übers Herz einen Bahner in die freie 1kl. zu setzen, so gibts auch plätze für zahlende Fahrgäste.
 

liebe70

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

Hallo. Bei diesem Fall sieht mann genau wie sinnlos diese Regel für das freigeben der Plätze ist.
Die Regelung der Sitzplatzfreigabe ist schon deswegen nicht sinnlos, weil es immer nioch eine recht hohe Anzahl an "Bonzen" gibt, die man mit dieser Regelung gern mal "hochleben" läßt. :16:
Das macht sich besonders dann gut, wenn der "Bonze" sich im Vorfeld so schön daneben benommen hat, daß es dann hintergher eine wirkliche Genugtuung ist, das bewußte Kärtchen zu zücken. Falls er rumzickt, gibt es da noch die Möglichkeit des Zugberichtes schreiben - und eine codierte Meldung "Sitzplatzfreigabe durch DB-Mitarbeiter verweigert" macht sich bei einem jungen aufstrebenden Bonzen garantiert nicht gut. Da versteht die DB nämlich überhaupt keinen Spaß.

Es werden sicher nicht eine grosse Anzahl Plätze durch Freifahrer belegt...
Manchmal kommt es auf die paar wenigen Plätze an. Schon allein die Gewißheit, daß man als Zub noch ein paar Sitzplätze als Reserve in jedem Zug hat, läßt einen ganz anders agieren.

...und keinem sieht man an das er Bahner ist.
Ihm nicht, aber seiner Fahrkarte nebst Berechtigungsausweis.
Also gibts fast nichts zu tun.
Hier irrst Du Dich. Es gibt Relatuionen und Reisetage/-zeiten, die meidet der erfahrene bahnfahrende DB-Mitarbeiter - oder nutzt andere Fahrkarten. Es soll auch DB-Mitarbeiter geben, die mit ner "normalen" Fahrkarte unterwegs sind. So haben sie auch im Verspätungsfall Anspruch auf z.B. Taxigutscheine.

Wenn es zu wenig platz gibt muss das angebot angepasst werden.
Es ist unwahrscheinlich, daß dieses passiert. Für ein oder zwei wenige Verkehrsspitzen paßt man das Platzangebot nicht an. Eher fließt die Elbe rückwärts.

Vielleicht bringt mans auch übers Herz einen Bahner in die freie 1kl. zu setzen, so gibts auch plätze für zahlende Fahrgäste.
Die freie Plätze in der 1.Klasse kosten auch Geld. Dann setzt man eher die zahlenden Gäste in die 1.Klasse.

Ich bitte beispielsweise zuerst bei den "NetzCard M"-Leuten und denen mit DB-Firmenreisetickets unabhängig von der Wagenklasse um Sitzplatzfreigabe. Danach kommen die "normalen" DB-Mitarbeiter und deren Angehörige mit Tagestickets, wobei auch hier die Senioren ganz zum Schluß kommen (also am ehesten sitzen bleiben dürfen). Dann kommen die Kollegen mit Jobticket/Familienheimfahrt und schließlich ganz zum Schluß die Gastfahrer.

Daß das nicht alle Zub so machen, weiß ich selbst und habe dieses auch oft genug persönlich erlebt. Die sind aber kein Maßstab für mich.

Gruß, Ralf
 

sbb.lokmaster

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

Ich kann mich noch zu Bundesbahnzeiten daran erinnern, das es zwar Grundsätzlich damals schon so war, das man als Mitarbeiter, egal ob auf Freifahrt oder auf Fahrkarte A oder B, wie auch mit Personalfahrt, seinen Platz für Zahlende Reisende zu räumen hatte, aber es gab eine kleine Ausnahme: MA, die kleine Kinder dabei hatten, sollten soweit möglich davon verschont werden. Ich weiß allerdings nicht mehr, ob das nur eine Interne Regelung war, die sich halt so eingebürgert hat, oder ob das auch irgendwo niedergeschrieben stand. Wie das heute gehandhabt wird, weiß ich allerdings nicht.
 

liebe70

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

...aber es gab eine kleine Ausnahme: MA, die kleine Kinder dabei hatten, sollten soweit möglich davon verschont werden.
Das ist immer noch so. Auf dem Kärtchen, was der Zub dem Reisenden ggf. unauffällig übergeben soll, steht sinngemäß drauf, daß der/die Reisende bitte seinen Sitzplatz der zahlenden Kundschaft zur Verfügung stellen oder im Falle der Nicht-Möglichkeit den Mutter-Paß bzw. den Schwerbehindertenausweis vorzeigen möge.

Gruß, Ralf
 

zgd

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Die Regelung der Sitzplatzfreigabe ist schon deswegen nicht sinnlos, weil es immer nioch eine recht hohe Anzahl an "Bonzen" gibt, die man mit dieser Regelung gern mal "hochleben" läßt. :16:
Das macht sich besonders dann gut, wenn der "Bonze" sich im Vorfeld so schön daneben benommen hat, daß es dann hintergher eine wirkliche Genugtuung ist, das bewußte Kärtchen zu zücken. Falls er rumzickt, gibt es da noch die Möglichkeit des Zugberichtes schreiben - und eine codierte Meldung "Sitzplatzfreigabe durch DB-Mitarbeiter verweigert" macht

Daß das nicht alle Zub so machen, weiß ich selbst und habe dieses auch oft genug persönlich erlebt. Die sind aber kein Maßstab für mich.

Gruß, Ralf
Ich kenne euer System mit den verschiedenen Mitarbeiterbilletten nicht so genau. Für leistungen die ich in einer form bezahle (auch Steuern) sehe ich keinen Grund schlechter als andere Kunden behandelt zu werden. Wenn zu wenig Plätze da sind stimmt das Angebot nicht -dabei bleibe ich- . Das tägliche Ausfüllen von frequenzblättern sollte doch auch mal erfolg zeigen. Das nicht alle zub gleich handeln hab ich auch schon erfahren. Mit FIP Fahrschein wurde ich schon genötigt meinen Platz zu räumen. Wurde wohl als "Bonze" eingestuft. Ein System bei dem vom Reiniger bis zum Konzernchef das gleiche gilt wäre wohl für die Arbeit auf den Zug auch einfacher.
 

marco1

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

Tja das sind halt die übereifrigen Mitarbeiter unter uns. Ich nehm mal an dass Ihr keine Schild "Eisenbahner" um den Hals hattet. Somit hätte es auch niemand gestört.
Aber mach dir nix draus. Mir ist so was ähnliches auch schon passiert. Eine Zub hat mich auch vom Platz verjagt. Und es sind immer nur die Frauen. Das konnten mir andere auch schon bestätigen. Jetzt holt sicher gleich jemand Gleichberechtigungskeule aus aber die jungen Damen bei den Zubs müssen noch viel lockerer werden.

mfg
 

OL3_R1TschARTs

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

Würde mich mal interessieren wie das denn bei DB & Friends ist. Fahre demnächst mit meiner Freundin mit dem Zug und sie fährt ja auf meiner Freifahrt, mit einer 25 oder 30 Euro Zuzahlung, mit. Müssen wir dann auch aufstehen? Sie ja wohl nicht oder? Sie is ja auch keine Mitarbeiterin im Konzern.


mfg- Ole
 

PBKA

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

Bei gesunden Mitarbeitern ist diese Regelung noch nachvollziehbar,
aber es hat schon Zubs gegeben , die 82jährige Bahnrentner
des Sitzplatzes verwiesen haben .
Deshalb reist meine Familie im Pkw.
 
K

Karibikfan

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

Die freie Plätze in der 1.Klasse kosten auch Geld. Dann setzt man eher die zahlenden Gäste in die 1.Klasse.

Wobei es da ja diesen Satz im Heft "Unser Auftritt im Kundenkontakt" gibt, der eher das Gegenteil von dem sagt, was Du schreibst :003:

Ansonsten stimme ich Deiner Vorgehensweise aber zu 100% zu.
 

liebe70

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

Ich kenne euer System mit den verschiedenen Mitarbeiterbilletten nicht so genau. Für leistungen die ich in einer form bezahle (auch Steuern) sehe ich keinen Grund schlechter als andere Kunden behandelt zu werden.
Du darfst nicht vergessen, daß wir in Deutschland sind. Das Zur-Verfügung-Stellen von stark ermäßigten Fahrkarten stellt hier einen Vorteil dar, den der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter gewährt. Dafür hat er bestimmte Einschränkungen daran geknüpft. Ein VW-Mitarbeiter bekommt auch stark vergünstigte Fahrzeuge aus dem VW-Konzern zu kaufen. An diesen Personalrabatt sind auch bestimmte Bedingungen geknüpft, an die sich der VW-Mitarbeiter zu halten hat. Er muß sich ja kein vergünnstigtes Auto aus dem VW-Konzern kaufen, genausowenig wie der DB-Mitarbeiter vergünstigte Fahrkarten kaufen muß. Er kann es auch lassen.

Wenn zu wenig Plätze da sind stimmt das Angebot nicht -dabei bleibe ich- .
Wenn Du damit glücklicher bist, bitte. :003: Du bezahlst mit dem Kauf der Fahrkarte lediglich die Beförderung in einem Reisezug der auf der Fahrkarte eingetragegenen Strecke, mehr nicht.

Das tägliche Ausfüllen von frequenzblättern sollte doch auch mal erfolg zeigen.
Wenn Du mit den Frequenzblättern die Zählkarten und -hefte meinst: Vergiß es lieber. Bei den Zählkarten wird davon ausgegangen, daß das Zub sowieso falsch zählt - und damit wird ein bestimmter Prozentwert vom Zählwert abgezogen.

Ein System bei dem vom Reiniger bis zum Konzernchef das gleiche gilt wäre wohl für die Arbeit auf den Zug auch einfacher.
Das gibt es nur im Kommunismus und wo der abgeblieben ist...

Gruß, Ralf

---====--- Beitrag hinzugefügt um 12:14 ---====--- Vorheriger Beitrag war 12:06um ---====---

Tja das sind halt die übereifrigen Mitarbeiter unter uns. Ich nehm mal an dass Ihr keine Schild "Eisenbahner" um den Hals hattet. Somit hätte es auch niemand gestört.
Ich finde es immer wieder interessant, wie andere Berufsgruppen Tätigkeiten und Zwänge - denen das Zub unterliegt - beurteilen zu wollen, ohne genaue Kenntnis darüber zu haben. Erdreistet sich dagegen das Zub, dieses beim Tf zu machen, wird es gnadenlos niedergemacht.

Und es sind immer nur die Frauen. Das konnten mir andere auch schon bestätigen. Jetzt holt sicher gleich jemand Gleichberechtigungskeule aus aber die jungen Damen bei den Zubs müssen noch viel lockerer werden.
Wenn Du schon weißt, daß Deine Aussage fragwürdig ist, warum tätigst Du sie dann? Im Übrigen ist das kein Phänomen von den "jungen Damen bei den Zubs", sondern eher das der Unerfahrenheit der Kolleginnen und Kollegen. Ich habe früher auch versucht, gnadenlos die Vorschriften umzusetzen. Wenn man frisch aus der Lehre kommt, will man bloß keinen Fehler machen. Daß man dabei oft übers Ziel hinausschießt, merkt man - wenn überhaupt - zu spät.

Gruß, Ralf

---====--- Beitrag hinzugefügt um 12:18 ---====--- Vorheriger Beitrag war 12:14um ---====---

Wobei es da ja diesen Satz im Heft "Unser Auftritt im Kundenkontakt" gibt, der eher das Gegenteil von dem sagt, was Du schreibst :003:
Das Pamphlet hat die Konzernkommunikation erstellt. Das sagt doch alles. Maßgebend ist nach wie vor was auf der Gastfahrkarte selbst steht, siehe Punkt 3.c) eben dort.

Gruß, Ralf

---====--- Beitrag hinzugefügt um 12:21 ---====--- Vorheriger Beitrag war 12:18um ---====---

Würde mich mal interessieren wie das denn bei DB & Friends ist. Fahre demnächst mit meiner Freundin mit dem Zug und sie fährt ja auf meiner Freifahrt, mit einer 25 oder 30 Euro Zuzahlung, mit. Müssen wir dann auch aufstehen? Sie ja wohl nicht oder? Sie is ja auch keine Mitarbeiterin im Konzern.
Und da sind wir bei dem Problem, daß bei der Bahn auch nicht alles geregelt ist. Das Angebot "DB&Friends" existiert zwar, aber die Frage der Sitzplatzfreigabe für den Nicht-SDB-Mitarbeiter ist nicht geregelt. :002:

Gruß, Ralf
 

zgd

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

Auch der viel zitierte "gesunde Menschenverstand" regelt vieles das nicht geregelt werden kann oder soll.
Sofern die Sicherheit nicht betroffen ist!
Ich war lange Jahre auf dem Zug als Zub tätig (nur in der CH) eine ganz kleine Ahnung habe ich noch wies auf dem Zug zu und her geht.
Wenn Eure Zählungen nicht für Ernst gemömmen werden ist das echt schade.........
 

Oberlausitzer

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

Ich sag immer "Leben und Leben lassen" und "so wie es in mich rein ruft so ruft es auch wieder raus". Ich erlebe fast täglich sollch nette Kollegen (kommen entgegen erkennen mich als Eisenbahner und schon wird man bewusst übersehen!!!) Aber heutzutage wird eben auf "Anscheißen" und "sich für etwas besseres halten" mehr Wert gelegt wie auf "Eisenbahner halten zusammen"/ "Eisenbahner sind eine Familie", traurig finde ich das nur noch, ganz großer Kindergarten:31:...
 
Z

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AW: Sitzplatzaufgabe im überfüllten ICE

...Aber heutzutage wird eben auf "Anscheißen" und "sich für etwas besseres halten" mehr Wert gelegt wie auf "Eisenbahner halten zusammen"/ "Eisenbahner sind eine Familie", traurig finde ich das nur noch, ganz großer Kindergarten:31:...

Aber genau das wird doch von der Obrigkeit so gewünscht. Auch wenn es niemand zugeben wird. Wenn wir an der Basis uns alle miteinander spinnefeind sind, dann kann doch der AG umso leichter seine Interessen durchsetzen...

Das leider immer mehr -vor allem jüngere Kollegen und Kolleginnen- auf dieses "Süßholzraspeln" hereinfallen ist ja nicht verwunderlich. Es wird ihnen ja vorgelebt und sie kennen ja nix anderes. Der vielbeschworene Zusammenhalt der Eisenbahner quer durch alle Berufsgruppen ist nur noch einer älteren langsam aussterbenden Minderheit bekannt. Es fehlt an Möglichkeiten, diesen Zusammenhalt neu zu beleben. Wie auch in einer Zeit, die geprägt ist von der Angst vor Jobverlust und damit Existenzbedrohend. Da ist sich jeder selbst der Nächste-logischerweise...
Traurig aber nicht zu ändern.
 

Christian S.

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Zustimmung zu allen deinen Ausführungen, mit Ausnahme von:

...aber nicht zu ändern.

Jeder von uns hat es in der Hand, seinen Teil dazu beizutragen, daß sich etwas ändert. Damit meine ich nicht Vorteilsnahme für eingeweihte und Kungeleien, sondern das Weiterleben des Eisenbahnergedanken, also daß wir letzten Endes alle im gleichen Boot sitzen und somit besser am gleichen Strang ziehen bzw. in die gleiche Richtung rudern sollten. Ich finde, das steht noch nicht einmal im grundsätzlichen Widerspruch zur Einstellung "Kundendienst vor Kollegendienst".
 


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