Tagesticket M

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Neues zur Freifahrt:

Der Anhang wurde entfernt, da keine Quellenangabe angegeben ist.
Ralf, Moderator
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Flo

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Bist Du Dir hierbei sicher? War es nicht eher so, daß die Mitarbeiter vom Fernverkehr auf das TaTi M Fern einen Rabattfreibetrag bekommen, nicht jedoch auf die Regiotickets? Siehe auch im DB-Reisemarkt auf der Seite DB Ermäßigungen > Nützliches > Versteuerung:
"Mitarbeiter der DB Regio AG und DB Fernverkehr AG erhalten bei einigen Fahrkartenarten anteilig für ihre Produktklassen den Rabattfreibetrag (§ 8 Abs. 3 EStG)."
Leider nicht, es gab mal für das Jobticket M FV eine Anrechnung der 1080€ zu annährend 75%, da man ja auch NV-Züge damit nutzen kann, was mittlerweile aus unbekannten Gründen auch nicht mehr geht, aber für das Tagesticket M Fern gab es seltsamerweise noch nie eine Anrechnung des Rabattfreibetrags für Mitarbeiter beim FV.
 

VT605

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Ein weiteres Problem unseres Freifahrwesens ist ja auch, dass es nur Regioticket oder Tagesticket gibt, keine Möglichkeit ermässigte Fahrkarten zu erwerben wie es früher einmal möglich war.
Im Prinzip gibt es die doch, mit den Tagesticket für 20€.
 

Martin

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Flo meint wohl die Möglichkeit zum Fahrkartenkauf ohne steuerliche Behandlung also etwa wie heute FIP-Fahrten im Ausland.
 

VT605

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Da würde aber der Finanzminister sicher auch die Hand aufhalten, denn es bliebe ja ein geldwerter Vorteil. Bei den FIP-Fahrten dürfte das kein Problem sein, da die Fahrten im Ausland stattfinden und der deutsche Fiskus da kein Zugriff hat.
 

Dachauer

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Ich pack ma meine Frage hier rein da ich denke das die hier rein paßt und zwar konnte mir noch keiner so wirklich erklären wie das mit den Freifahrten abläuft.
Wir haben im Jahr 16 Freifahrten zu 0,60€ (ICE) und unbegrenzte für 20€ soweit richtig oder?
Wenn ich jetzt alle 3,5 Wochen ein Ticket für 0,60 € ziehe muss ich dann nix mehr versteuern bzw wird mir dann nix mehr abgezogen?
Kann ich wirklich so viele 20€ Tickets ziehen wie ich möchte?
Frage deshalb da ich jedes 2te Wochenende in meine Heimat fahre.
Bei den Regio Tickets hab ich angeblich auch unbegrenzte Wahl wenn ich dazu zahle oder?
Gibts eigentlich auch Rabatte wenn ich mit Kumpels irgendwo hinfahren mag?
Ich weiß dass die Sachen bestimmt in meinen Unterlagen sind aber bin im Urlaub und ich möchte es einfach wissen und schwarz auf weiß haben :004:
 

Altersstarrsinn

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Du hast ja garkeine 16 Freifahrten. Du hast 12. Denn Du kannst pro Kalendermonat nur eine Freifahrt ziehen. Ziehst Du zwei, versteuerst Du den Gesamtbetrag, also die erste plus alle weiteren in diesem Monat gezogenen Freikarten. Die 0,60 € Zuzahlung dient ja nur dazu, den Grenzbetrag des Geldwerten Vorteil nach der Preiserhöhung zu umgehen.

So habe ich jedenfalls die Augenwischerei "Freifahrt als soziale Leistung des AG" verstanden.


Gruß

A.
 

Martin

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So habe ich jedenfalls die Augenwischerei "Freifahrt als soziale Leistung des AG" verstanden.
Für das ganze kann der AG jedenfalls nichts. Schlimmer noch: Wird die Bagatellgrenze überschritten bezahlt auch der AG seinen Anteil an Sozialabgaben. Insofern ist das nichts worüber man sich gegenüber dem AG beschweren könnte.

Btw: Wird eine Freifahrt mit irgendeiner anderen Fahrvergünstigung (außer JobTicket/Familienheimfahrt) kombiniert (z.B. Regio-Ticket), so ist die Bagatellgrenze bereits überschritten.
Günstiger würde man dann z.B. fahren wenn man im Januar die Grenze absichtlich deutlich überschreitet (genug TagesTickets und RegioTickets für die nächsten 6 Monate ziehen) und dann die nächsten 5 Monate nur eine Freifahrt mit Zuzahlung. So hat man effektiv 5 abgabenfreie TagesTickets. Würde man jeden Monat ein TagesTicket und ein RegioTicket rauslassen müsste man alles versteuern.
 

VT605

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Kann ich wirklich so viele 20€ Tickets ziehen wie ich möchte?
Ja, zu beachten ist aber das die von den Privat-EVU, die ansonsten die Freifahrten anerkennen, nicht akzeptiert werden.
Gibts eigentlich auch Rabatte wenn ich mit Kumpels irgendwo hinfahren mag?
Da käme z.B. DB&Friends in Frage, die Begleitperson zahlt 27€, das gibts aber nur auf ausgewählten Zugverbindungen, da muß man am Fahrkartenautomaten schauen ob so eine Verbindung auf der Reisestrecke verfügbar ist.
 

Dachauer

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Günstiger würde man dann z.B. fahren wenn man im Januar die Grenze absichtlich deutlich überschreitet (genug TagesTickets und RegioTickets für die nächsten 6 Monate ziehen) und dann die nächsten 5 Monate nur eine Freifahrt mit Zuzahlung. So hat man effektiv 5 abgabenfreie TagesTickets. Würde man jeden Monat ein TagesTicket und ein RegioTicket rauslassen müsste man alles versteuern.
Also praktisch jetzt im Januar 6x 0,60€ ICE Tickets ziehen und ab Juli wieder einen im Monat?

Ja, zu beachten ist aber das die von den Privat-EVU, die ansonsten die Freifahrten anerkennen, nicht akzeptiert werden.
Fahre eigentlich nur ICE somit erledigt sich das mit den Privaten.

Da käme z.B. DB&Friends in Frage, die Begleitperson zahlt 27€, das gibts aber nur auf ausgewählten Zugverbindungen, da muß man am Fahrkartenautomaten schauen ob so eine Verbindung auf der Reisestrecke verfügbar ist.

Ok, dann werd ich mich mal schlau machen.
 

Martin

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Also praktisch jetzt im Januar 6x 0,60€ ICE Tickets ziehen und ab Juli wieder einen im Monat?

Wenn dann würde ich gleich die ohne freiwillige Zuzahlung nehmen, über die Bagetellgrenze kommst du eh:
Januar: 3 ohne Zuzahlung
Februar-Juni: je 1 mit MFZ
Juli: 3 ohne Zuzahlung
August-Dezember: je 1 mit MFZ
Dadurch bleiben Feb-Juni und Aug-Dez ohne jegliche Steuern/Sozialabgaben

Wenn du noch mehr als die 16 Tage pro Jahr brauchst, dann im Januar und Juli eben noch mehr nehmen.
Mit all diesen Methoden kann es dir nur passieren, dass du evtl. im Januar und Juli zum Teil mit einem höheren Einkommensteuersatz belegt wirst. Mit Abgabe der Steuererklärung würdest du möglicherweise zu viel bezahlte Steuern allerdings wieder zurückbekommen.

Solltest du doppelte Haushaltsführung haben, könntest du für die ganzen Heimfahrten auch eine Familienheimfahrt beantragen.
 

sebi-damrat

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hallo zusammen,
weis jemand wie es mit dem übertragen der freifahrten (tagesticket fern) ist?
meine frau hat aus ihrem partnerkontigent noch freifahrten übrig. Kann ich diese auch nutzen, da diese fahrten ja mein kontigent ohnehin belasten (es steht halt ihr name drauf).
anders ist es ja mit den 59km tickets, die sind ja eh ohne namen.
 

VTG

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weis jemand wie es mit dem übertragen der freifahrten (tagesticket fern) ist?
meine frau hat aus ihrem partnerkontigent noch freifahrten übrig. Kann ich diese auch nutzen, da diese fahrten ja mein kontigent ohnehin belasten (es steht halt ihr name drauf).
anders ist es ja mit den 59km tickets, die sind ja eh ohne namen.
Soviel ich weiß ist dies leider nicht (mehr) möglich. Schon lang, lang her
 

liebe70

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hallo zusammen,
weis jemand wie es mit dem übertragen der freifahrten (tagesticket fern) ist?
meine frau hat aus ihrem partnerkontigent noch freifahrten übrig. Kann ich diese auch nutzen, da diese fahrten ja mein kontigent ohnehin belasten (es steht halt ihr name drauf).
Nein, geht nicht. Das sind personengebundene Fahrkarten - und die sind nicht übertragbar. Das geht auch nicht, wenn es in der Familie bleibt. Macht man es trotzdem, ist das Mißbrauch und man ist gemäß EVO 12/2 Reisender ohne gültigen Fahrschein. Zusätzlich werden die Fahrvergünstigungen aller Beteiligten über einen individuellen Zeitraum gestrichen.
Als Mitarbeiter kommen obendrein noch arbeitsrechtliche Konsequenzen hinzu, die sich im Bereich einer Abmahnung bewegen. Das ist es nicht wert.

anders ist es ja mit den 59km tickets, die sind ja eh ohne namen.
Du meinst die 50km-Tickets. Die sind auf andere Fahrvergünstigungsberechtigte übertragbar, auf alle anderen nicht.
 

sebi-damrat

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am besten die db würde auf bahncard 100 umstellen. die bahncard 100 als dienstticket laufen lassen.
die einsparungen wären immens, allein das abrechnen der dienstfahrten, familienheimfahrten und das verwalten der freifahrten würde entfallen. allein dieser aufwand würde diese bahncard schon bezahlt machen und der monatliche geltwerte vorteil wäre für andere aktionen frei, z.B. sportstudio, fahrradleasing, gesundheitsangebote usw.
dies wäre ein schritt zum top arbeitgeber.
 

Traindriver

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am besten die db würde auf bahncard 100 umstellen. die bahncard 100 als dienstticket laufen lassen.
die einsparungen wären immens, allein das abrechnen der dienstfahrten, familienheimfahrten und das verwalten der freifahrten würde entfallen. allein dieser aufwand würde diese bahncard schon bezahlt machen und der monatliche geltwerte vorteil wäre für andere aktionen frei, z.B. sportstudio, fahrradleasing, gesundheitsangebote usw.
dies wäre ein schritt zum top arbeitgeber.
Das würde Verwaltungsarbeitsplätze kosten....meinste das ist gewollt????
 

sebi-damrat

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das muss die verwaltung ja zusätzlich machen, das heist die hätte mehr zeit für andere dinge.
die steuerersparnis für die db ist da auch nicht zu verachten.
 

Traindriver

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das muss die verwaltung ja zusätzlich machen, das heist die hätte mehr zeit für andere dinge.
die steuerersparnis für die db ist da auch nicht zu verachten.
Wie zusätzlich machen?? In Ihrer Freizeit???
Das denke ich nicht.....Sie bekommen dafür AZ und wenn es keine Freifahrten etc. mehr in diesem Umfang gibt, werden Verwaltungsarbeitsplätze zusammen gelegt und ein paar Arbeitsplätze fallen weg.
 

liebe70

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am besten die db würde auf bahncard 100 umstellen. die bahncard 100 als dienstticket laufen lassen.
Auch für die BC100 fallen Kosten an. Außerdem muß strikt zwischen Dienst- und Privatreisen getrennt werden. Würde die BC100 als "Dienstticket" laufen, ist eine weitere private Nutzung verboten. Der Kontroll- und Prüfungsaufwand würde ins Unermessliche steigen.
die einsparungen wären immens, allein das abrechnen der dienstfahrten, familienheimfahrten und das verwalten der freifahrten würde entfallen. allein dieser aufwand würde diese bahncard schon bezahlt machen
Wer das glaubt... Jede BC100 muss die DB beim Finanzamt erklären, auch wie sie die Trennung von Dienst- und Privatreisen vornimmt. Hier ist es nämlich nicht die böse DB sondern das böse Finanzamt, was diese "Vereinheitlichung" unmöglich macht. Außerdem gibt es DB-Mitarbeiter, die keine Privatreisen mit der DB machen und z.B. auch im Fahrdienst als Tf, Gastronomen und Zub arbeiten. Diese Mitarbeiter sind auch in der GDL organisiert. Wenn die GDL streikt und diese Mitarbeiter sind auswärts unterwegs: wie sollen die dann nach Hause kommen? Eine Nutzung von Dienstfahrkarten - was die BC100 ja dann wäre - ist in solchen Fällen verboten. Sollen sie nicht streiken? Das verstößt gegen das Grundgesetz.

... und der monatliche geltwerte vorteil wäre für andere aktionen frei, z.B. sportstudio, fahrradleasing, gesundheitsangebote usw.
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Nochmals: Wer es glaubt. Das Finanzamt würde hier einfach den kompletten geldwerten Vorteil auf die BC100 ansetzen. Der wäre komplett weg - und da man da so oder so drüber ist, wird die komplette BC100 versteuert.

Was hat man gekonnt? - Richtig, nix!
 


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