Vereinbarkeit Beruf und Familie - Teilzeitregelungen Boardservice

HH-Stew

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Hallo zusammen,

ich suche hier nach Kollegen in der Zugbegleitung welche in einer ähnlichen Situation sind, und mich würde interessieren wie es bei euch geregelt wurde.

Mein zweites Kind wurde vor wenigen Wochen geboren und ich verhandle nun mit meiner Gruppenleiterin über die Teilzeitregelung nach der Elternzeit.
Ich möchte, wie vorher auch, 20 Stunden pro Woche arbeiten. Da mein Mann Vollzeit arbeitet, muss ich zwingend unter der Woche am Nachmittag zu Hause sein um meine Kinder von der Kita/Schule abzuholen. Mit 20 Arbeitsstunden pro Woche bekomme ich maximal eine 6 Stunden Kita-Betreuung bewilligt.
Am Wochenende bin ich komplett verfügbar.
Diese Blockung, also dass ich Mo-Fr 14-18Uhr zu Hause sein muss, wird mir nicht mehr zugestanden.
Vor der Schwangerschaft habe ich genau diese Regelung durchgesetzt bekommen, wenn ich nach der Elternzeit wieder anfange ist die Block-Regelung aber über 2 Jahre alt und somit nicht mehr gültig.

Im Gespräch mit Kollegen anderer Dienststellen habe ich häufig von ganz individuellen Regellungen gehört von denen ich nur träumen kann. Ich hoffe nun, hier von genau solchen Regelungen zu erfahren, die auch aktuell gültig sind. Aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatz hoffe ich dann eine bessere Verhandlungsgrundlage zu haben.

Liebe Grüße aus Hamburg
 

Knallkopf

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Hm , was verstehst du , allgemein , unter dem Gleichbehandlungsgrundsatz ?
 

HH-Stew

Neuling
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Hallo, unter Gleichbehandlungsgrundsatz verstehe ich, dass Mitarbeiter in ähnlichen Positionen halt gleich behandelt werden müssen.
Wird also in Berlin einer Stewardess eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Arbeitszeit-regelung zugestanden, so sollte dies in Hamburg auch möglich sein.
Ich befürchte, dass eine solche Gleichbehandlung nur innerhalb einer Dienststelle beachtet wird, wenn überhaupt.
Rechtlich greift eine solcher Gleichbehandlungsgrundsatz wohl eh nur, wenn es eine allgemeingültige Regelungen für solche Fälle gibt, sodass niemand schlechter gestellt wird als "alle anderen".
Ich konnte bisher nicht in Erfahrung bringen, ob es solche verbindliche Regelungen gibt, also was gestattet wird und was nicht. Daher weiß ich auch nicht was mir zusteht und inweiweit ich auf den Gutwillen meiner Gruppenleiterin oder der Disposition angewiesen bin.

Mich ärgert halt, dass eine Blockung welche mir einige Monate vor der Schwangerschaft schriftlich zugesichert wurde, nun nach Ende der Elternezit keine Gültigkeit mehr haben soll und so auch nichtmehr bewilligt werden kann.
Mit wurde gesagt, eine solche Blockung hat immer nur Gültigkeit bis zum Ende einer Planungsperiode.

Ich bin etwas verzweifelt, die Bahn allgemein stellt sich gerne als ach so Familienfreundlicher Arbeitgeber dar, für Eltern im Fahrdienst sieht es aber düster aus!
Die Gestalltung der Schichten (Start/Ende/Länge) und Verteilung auf die Mitarbeiter (ständiger wechsel zwischen fürhem und späten Dienstbegin usw) ist im Grunde völlig inkompatibel mit individuellen Arbeitszeitregelungen. Ich möchte 50% arbeiten, soll mich dafür aber breit erklären an mindestens 4 Wochentagen vollzeit einsetzbar zu sein.
 

VT605

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Ich weiß das es bei uns Kolleginnen im Zugbegleitdienst gibt die nur am Wochenende arbeiten, aber ich weiß nicht ob es dazu eine Betriebsvereinbarung gibt (kann ich mir nicht vorstellen) oder ob das eine individuelle Absprache ist mit der Chefetage. Ich weiß auch nicht wieviel % Teilzeit die Koll. machen. Was sagt denn euer BR dazu?
 

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Helfen kann ich mangels Kontakten @HH-Stew leider nicht....

Bei dem geschilderten Sachverhalt fehlen mir allerdings die Worte!
Mitarbeiter/in kümmert sich um 2 Kinder und hat nur die Einschränkung das er/sie nicht zwischen 14:00 - 18:00 Uhr in der Woche arbeiten kann. Sogar am Wochenende ist er/sie verfügbar (Wo man ja bekanntlich besonders schwierig personal findet). Und trotzdem soll es nicht möglich sein eine Planung für 20 Stunden Wochenarbeitszeit hin zu bekommen?
Kann ich mir schwer vorstellen.....

Klingt für mich eher nach: Nicht wollen weil es ja immer so gemacht wurde und dann ja jeder kommen könnte!
 

Knallkopf

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Hallo, unter Gleichbehandlungsgrundsatz verstehe ich, dass Mitarbeiter in ähnlichen Positionen halt gleich behandelt werden müssen.
Wird also in Berlin einer Stewardess eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Arbeitszeit-regelung zugestanden, so sollte dies in Hamburg auch möglich sein.
Ich befürchte, dass eine solche Gleichbehandlung nur innerhalb einer Dienststelle beachtet wird, wenn überhaupt.
Rechtlich greift eine solcher Gleichbehandlungsgrundsatz wohl eh nur, wenn es eine allgemeingültige Regelungen für solche Fälle gibt, sodass niemand schlechter gestellt wird als "alle anderen".
Ich konnte bisher nicht in Erfahrung bringen, ob es solche verbindliche Regelungen gibt, also was gestattet wird und was nicht. Daher weiß ich auch nicht was mir zusteht und inweiweit ich auf den Gutwillen meiner Gruppenleiterin oder der Disposition angewiesen bin.

Mich ärgert halt, dass eine Blockung welche mir einige Monate vor der Schwangerschaft schriftlich zugesichert wurde, nun nach Ende der Elternezit keine Gültigkeit mehr haben soll und so auch nichtmehr bewilligt werden kann.
Mit wurde gesagt, eine solche Blockung hat immer nur Gültigkeit bis zum Ende einer Planungsperiode.

Ich bin etwas verzweifelt, die Bahn allgemein stellt sich gerne als ach so Familienfreundlicher Arbeitgeber dar, für Eltern im Fahrdienst sieht es aber düster aus!
Die Gestalltung der Schichten (Start/Ende/Länge) und Verteilung auf die Mitarbeiter (ständiger wechsel zwischen fürhem und späten Dienstbegin usw) ist im Grunde völlig inkompatibel mit individuellen Arbeitszeitregelungen. Ich möchte 50% arbeiten, soll mich dafür aber breit erklären an mindestens 4 Wochentagen vollzeit einsetzbar zu sein.

Gleich ist eben nicht gleich Gleich ! Am Ende willst du als Tarifkraft noch den gleichen Lohn wie der dir Bedingungsgleich ( in Sachen Lebensalter, Ausbildungsstand ) arbeitende Beamte .
Probier doch einmal aus , nur am WE arbeiten zu gehen und dann nur zwei 10 Stundenschichten zu machen . Da haste nur zweimal den Arbeitsweg und Fahrtkosten , als wenn du viermal für je 5 Stunden auf Arbeit gehst und zwischen den kurzen Schichten noch zu lange ( z.B. 24 Stunden ) oder zu kurze Schichtübergänge ( 10 Stunden ) hast .
 

Knallkopf

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Helfen kann ich mangels Kontakten @HH-Stew leider nicht....

Bei dem geschilderten Sachverhalt fehlen mir allerdings die Worte!
Mitarbeiter/in kümmert sich um 2 Kinder und hat nur die Einschränkung das er/sie nicht zwischen 14:00 - 18:00 Uhr in der Woche arbeiten kann. Sogar am Wochenende ist er/sie verfügbar (Wo man ja bekanntlich besonders schwierig personal findet). Und trotzdem soll es nicht möglich sein eine Planung für 20 Stunden Wochenarbeitszeit hin zu bekommen?
Kann ich mir schwer vorstellen.....

Klingt für mich eher nach: Nicht wollen weil es ja immer so gemacht wurde und dann ja jeder kommen könnte!

Vergiß nicht die Neider , das du immer nur am WE zuviel Nebengelder verdienen könntest !
 

HH-Stew

Neuling
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Gleich ist eben nicht gleich Gleich ! Am Ende willst du als Tarifkraft noch den gleichen Lohn wie der dir Bedingungsgleich ( in Sachen Lebensalter, Ausbildungsstand ) arbeitende Beamte .
Probier doch einmal aus , nur am WE arbeiten zu gehen und dann nur zwei 10 Stundenschichten zu machen . Da haste nur zweimal den Arbeitsweg und Fahrtkosten , als wenn du viermal für je 5 Stunden auf Arbeit gehst und zwischen den kurzen Schichten noch zu lange ( z.B. 24 Stunden ) oder zu kurze Schichtübergänge ( 10 Stunden ) hast .

Der gesetzliche Gleichbehandlungsgrundsatz erstreckt sich ja ausdrücklich nicht auf die Bezahlung, sondern verbietet nur Schlechterstellungen einzelner Mitarbeiter gegenüber vergleichbaren Arbeitnehmern in Bezug auf begünstigenden Maßnahmen. Einzelne besser Stellungen gegenüber den restlichen MA sind sogar erlaubt, wenn es Ausnahmen sind. Wird aber "allen" vergleichbaren MA z.B. eine flexible Teilzeitgestalltung eingeräumt, oder es gibt eine allgemeingültige Regelung (Betriebsvereinbarung) so darf dies einem einzelnen nicht verwerrt werden.


Der Punkt mit den WE Schichten. Genau darum geht es ja, ich möchte am liebsten nur am WE lange schichten fahren. Und da dies nicht immer geht (jedes dritte WE muss man frei haben, das ist eine Vorgabe vermutlich auf dem Tarifvertrag) würde ich halt als Ausgleich an den anderen Wochentagen auch sehr frühe oder sehr späte Schichten fahren.
Das wird aber nicht akzeptiert, da angeblich 20 Stunden Pro Woche mit diesen 2 vollen + 5 "halben" Tagen nicht möglich sei.
 

Knallkopf

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Nun flexible Tarifverträge haben wir ja nun zum Glück nicht , obwohl die Auslegung der heutigen Tarifwerke schon ganz flexible Dinge zuläßt , wenn man die nicht verbotenen , zulässigen Möglichkeiten ausreizt .
 

Knallkopf

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Was haben wir und die Finger Wund getippt !
Denn wenn man die letzte Vorraus ( 9/ 19 ) auf den Seiten 12-13 liest was da unter : Einführung des Jahresschichtrasterplanes steht , da macht unser EVG-geführter BR aber echte Freudensprünge aus dem Stand heraus ! Die großen Verlierer , sind die Güterkutscher !
Die Vorplaner / Freizeitverwalter sind schon dabei , das ganz flexibel und kreativ in die Tat umzusetzen ! Und dabei werden dann nur die Mindestruhedauerzeiten angegeben . Da werden die Pläne , wenn überhaupt noch gemacht , aus weißen Wochen , Schichthülsen und nur solch Dingen bestehen , denn schon heute weichen die Vier-Wochen - Monatspläne ganz deutlich von 12-16 Wochen- Jahresschichtplänen ab . Schon heute werden Schichten geändert , das sich die Balken biegen und Ruhen nach dem Urlaub werden gleich mit Schichten belegt , in der Monatsplanung , so das es ungeübte im planlesen , gar nicht erkennen auf dem ersten Blick , da nicht jeder seinen Monatsplan stets auf den Jahresplan legt , um zu wissen wo er gerade ist . Wenn man dann noch betrachtet , wie die Schichten aus die Zulagenzeiten raus optimiert werden , das man statt 01.34 Uhr eben 23.53 Uhr Schichtende hat usw.
Da hat dann das langfristige Privatleben ( Terminplanung Autowerkstatt , Arztbesuche , Kindergartentermin , Elternabend , Kegelclub usw. ) an den Ruhetagen stattzufinden ( oder im Urlaub ) und nicht zwischen den einzelnen Schichten ( Langstrecke , am besten auswärts im Hotel übernachten ) , wo der Übergang entweder zu lang ich ( von 23 auf 22 Uhr ) oder zu kurz ( von 23 auf 10 Uhr ) ist .
 

Gerd Belo

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Was haben wir und die Finger Wund getippt !
Denn wenn man die letzte Vorraus ( 9/ 19 ) auf den Seiten 12-13 liest was da unter : Einführung des Jahresschichtrasterplanes steht , da macht unser EVG-geführter BR aber echte Freudensprünge aus dem Stand heraus ! Die großen Verlierer , sind die Güterkutscher !
Die Vorplaner / Freizeitverwalter sind schon dabei , das ganz flexibel und kreativ in die Tat umzusetzen ! Und dabei werden dann nur die Mindestruhedauerzeiten angegeben . Da werden die Pläne , wenn überhaupt noch gemacht , aus weißen Wochen , Schichthülsen und nur solch Dingen bestehen , denn schon heute weichen die Vier-Wochen - Monatspläne ganz deutlich von 12-16 Wochen- Jahresschichtplänen ab . Schon heute werden Schichten geändert , das sich die Balken biegen und Ruhen nach dem Urlaub werden gleich mit Schichten belegt , in der Monatsplanung , so das es ungeübte im planlesen , gar nicht erkennen auf dem ersten Blick , da nicht jeder seinen Monatsplan stets auf den Jahresplan legt , um zu wissen wo er gerade ist . Wenn man dann noch betrachtet , wie die Schichten aus die Zulagenzeiten raus optimiert werden , das man statt 01.34 Uhr eben 23.53 Uhr Schichtende hat usw.
Da hat dann das langfristige Privatleben ( Terminplanung Autowerkstatt , Arztbesuche , Kindergartentermin , Elternabend , Kegelclub usw. ) an den Ruhetagen stattzufinden ( oder im Urlaub ) und nicht zwischen den einzelnen Schichten ( Langstrecke , am besten auswärts im Hotel übernachten ) , wo der Übergang entweder zu lang ich ( von 23 auf 22 Uhr ) oder zu kurz ( von 23 auf 10 Uhr ) ist .
Oh du Glücklicher!

Mein (diesjähriger) Ruhetagsplan sieht - neben Urlaub - monatlich 2-3 Ruhen vor, nämlich die garantierten 60h-Ruhen. Alles andere wird frühestens 14 Tage vor der Angst bekannt gegeben, allerdings mit dem Vorbehalt, kurzfristiger Änderungen. Voriges Jahr gab es in den Ruhetagsplänen wenigstens noch wöchentliche Ruhen.....

Spitzenleistung in Punkto Wertschätzung der Mitarbeiter ist die derzeitige Umfrage beim FV (die erst vor einer Woche bekannt gegeben wurde und schon am 4.10. beendet sein soll). Da gibt es die Entscheidungsmöglichkeit zwischen zwei großzügigen Varianten:

1. Es werden nur die 60h-Ruhen geplant und garantiert. Dafür wird die Möglichkeit gewährt, 2 Monate vorher Wünsche zu äußern. Dafür wird aber zugestimmt, auf die Planung nach LFTV zu verzichten.

2. Planung nach LFTV, aber nur unter Vorbehalt. Die 60h-Ruhen werden garantiert, der Rest kann mit Zustimmung des Betriebsrates bei Bedarf geändert werden. Die Wunschmöglichkeit wird eingeschränkt. Prinzipiell stimmt unser Betriebsrat so etwas nicht zu, was aber nicht heißt, das ein Dienstplan ohne Zustimmung nicht in Kraft gesetzt wird.

Und zwischen den Zeilen gibt es unverhohlen die Drohung: Wenn ihr das falsche Wählt, werdet ihr schon sehen, was ihr davon habt!

Unter unseren "Neukollegen" macht sich mittlerweile Ernüchterung breit......
 

Knallkopf

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Und diese 60 Stunden-Ruhen werden dann auch keine 100 oder mehr Stunden lang sein , sondern eben nur die 60 Stunden und 05 Minuten . Ebenso wird es mit den anderen Ruhen sein bzw. auch mit den Regelungen voller Kalendertag . Das ganze noch in Kombination mit den 10 Tages und 4 Tages- Änderungs-Regelungen im Vorplan ... Am Ende sind wir dann alle ganz flexibel einsetzbare Rollierer ...
 

VT605

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Das die Wunschmöglichkeit eingeschränkt wird, damit drohen sie bei uns auch. Die Zahl der Wünsche die ich in diesem Jahr hatte kann ich wahrscheinlich an einer Hand abzählen, auch wenn ich sie bekommen habe, 99% der Tauschwünsche kamen vom Disponenten. Ich denke die werden sich das gut überlegen künftig nicht mehr zu tauschen auf unseren Wunsch, denn das würde dann auf Gegenseitigkeit beruhen.
 

Knallkopf

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Du wirst in Zukunft nicht mehr viel zum tauschen haben ! Denn du hast nur den einen aktuellen Monat , ablaufend Vorschau . Für den nächsten Monat weißt du nur , wann du deine Ruhen hast und auch da nur die Mindestruhedauerzeiten . So ein Beisspiel wie große Ruhe , zwei ( Nacht-)Schichten und wieder Ruhe und durch den zwei -Schichtenverkauf aus Überstundenkonto , eine Woche frei , wird so nicht mehr möglich sein .
 

Gerd Belo

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Doch, genau das wird möglich sein! Das wurde im LFTV festgelegt (Guggst du §49b). Und deshalb das große Zittern in unserer Plüschetage, weil die Ablehnung zu begründen ist und "Personalmangel" als Begründung nicht zählt.......
 

Knallkopf

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Theoretisch ! Denn um dies zu machen , mußt du erst einmal diese Konstellation in den vier Wochenplan haben . Und diese wird es eben so nicht mehr geben , die es früher im 16 Wochenplan vielleicht einmal gegeben hat . Denn diese alten Pläne gibt es dann nicht mehr ! Da werden jeden Monat die vier Wochen individuell zusammengestellt . Und sammeln sich dann zuviel Stunden an , dann wird es eben mit Bahnarzt , Simulator , Unterricht und Kurzschichten , das ganze noch verpackt in 30 Stunden Übergänge wieder abgebaut .
Unterschätzt nicht die Kreativabteilung der Vorplaner !
Da ist es in der Güterei eben leichter , Schichten flexibel zu verändern , als da wo eben feste Fensterzugfahrzeiten die Pläne bestimmen .
Die ganze Sache hat auch noch einen anderen , nicht genannten Hintergrund . Es soll auch vermieden werden , das du in deiner , dann wenigen Freizeit noch für dritte oder Museumsbahnen arbeitest ... es könnte ja eine rauf die Idee kommen , 40 Wochenstunden für die Firma zu arbeiten und die anderen 20 Wochenstunden , die das Gesetz noch zuläßt , Geld zu verdienen durch Steine schleppen auf der Baustelle ...
 

Traindriver

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Ick fange nächste Woche wieder an zu arbeiten... Da bin ich gespannt, wie es bei uns läuft.

Bis Ende August war es in meinem Fall so, daß ich auf konkrete Einhaltung der Monatsplanung bestanden habe, wenn Dienständerungen mit privaten Terminen kollidierten.
Das wurde dann Seitens des PED auch umgesetzt, zwar mit Kommentar, aber da wir Meinungsfreiheit haben, steht ihm das auch zu. Für mich war wichtig die Einhaltung des LfTV.

Der Gruppenleiter hatte dann noch Redebedarf. Ich sagte ihm, daß der BR oder eine andere Stelle ihm den LfTV bestimmt besser erklären kann, wie ich. Was Er dann tat, weiß ich nicht.
Werde ich ab nächster Woche dann vielleicht sehen....

Was ich damit sagen will ist, daß der LfTV uns einige Rechte gibt. Wir diese aber auch nutzen müssen und nicht vom AG durch die Hintertür wieder abnehmen lassen dürfen.
Probleme des AG sind seine, nicht unbedingt unsere.
 

Knallkopf

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Traindriver , inwieweit ist dann diese Vier-Wochen -Monatsplanung , vom 10,12 , 16 Wochen Schichtenplan abgewichen , wenn du diese Wochen übereinander gelegt hast ? Schon da passt bei uns nix mehr .
Sicher kommt es auch darauf an , in welchen Interessen die operative Kreativgruppe aus Freizeitverwaltern , Schicht- und Feinschichterstellern um den maximale Arbeitsnutzen aus dem Personal zu generieren .
Und wievielen Lokführern ist es völlig egal , wann sie wie in den vier Wochen arbeiten , weil sie zwischen den einzelnen Schichten eben kein Privatleben haben ? Damit läßt sich dann auch alles und jeder gegeneinander ausspielen .
 

Traindriver

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Traindriver , inwieweit ist dann diese Vier-Wochen -Monatsplanung , vom 10,12 , 16 Wochen Schichtenplan abgewichen , wenn du diese Wochen übereinander gelegt hast ? Schon da passt bei uns nix mehr .
Sicher kommt es auch darauf an , in welchen Interessen die operative Kreativgruppe aus Freizeitverwaltern , Schicht- und Feinschichterstellern um den maximale Arbeitsnutzen aus dem Personal zu generieren .
Und wievielen Lokführern ist es völlig egal , wann sie wie in den vier Wochen arbeiten , weil sie zwischen den einzelnen Schichten eben kein Privatleben haben ? Damit läßt sich dann auch alles und jeder gegeneinander ausspielen .
Bei mir sind die Abweichungen echt selten.
Ich arbeite 3-4 Schichten die Woche, wegen Teilzeit. Habe eine Vereinbarung ausgehandelt, daß diese möglichst in einem Block pro Woche sind, was auch meist mit der Monatsplanung, welche auch schon 10 Wochen mal umfasste, klappte. Spätestens aber in der Woche VOR einer im Monatsplan noch stehenden Blockabweichung, änderte mein PED es, daß es ein 3er voder 4er Block ist.
Ich denke, es liegt auch viel mit an der konsequenz des Mitarbeiters.
Wir haben einige Rechte im LfTV erkämpft. Nutzt diese und lasst Sie Euch nicht einfach wieder abnehmen oder durch die Hintertür aushebeln.
Wenn der AG Probleme hat, muß Er sie lösen. Warum immer wir und das auch noch für NULL??
 
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