National Wenn der Einsatz wichtig ist und man mit der Feuerwehr den Zug übersieht

Zugegeben, da niemandem etwas passiert ist, musste ich schmunzeln! Ich habe aber irgendwie für alle Seiten ein gewisses Verständnis!


MfG maschwa
 
Zugegeben, da niemandem etwas passiert ist, musste ich schmunzeln! Ich habe aber irgendwie für alle Seiten ein gewisses Verständnis!


MfG maschwa
Wer weiß wie lang der Zug war??
Wenn an den letzten Wagen eines langen Zuges, was gegen fährt und es zu keiner Entgleisung o.ä. kommt, wie willst Du das vorne merken?
Außerdem ist der Güterzug Schritt gefahren und die Feuerwehr wohl auch, wie kann bei solch geringer Geschwindigkeit gegen den Zug fahren??
 
Wie gesagt, ich habe für beide ein gewisses Verständnis! Der Tf bemerkt es auch bei einer kurzen Leine nicht, zumal es das Einsatzfahreug weggedreht hat. Und den Einsatzkräften im Stress bei einsetzender Dunkelheit sei es nachgesehen auch wen es nicht passieren sollte! Aber mal Verständnis für die Kameraden der FFW! Die kommen im Stress zur Besetzung und fahren wenn alle da sind im Stress zum Einsatz und wollen natürlich keine Zeit verlieren. Mich würden auch die Lichtverhältnisse interessieren, denn beide mit Schrittgeschwindigkeit und trotzdem getroffen? Aber eigentlich sollten seitlich auch die Scheinwerfer genügen um so einen "kleinen" Güterwagen zu sehen.

MfG maschwa
 
Auszug aus dem Artikel
Der Lokführer scheint die Kollision nicht bemerkt zu haben – er setzte seine Fahrt in Richtung Herdorf fort. Die Polizei konnte ihn nicht erreichen – auch über den Arbeitgeber, die Kreisbahn, konnte kein Kontakt hergestellt werden. Er scheint, Feierabend gemacht zu haben.

Wie kann es sein das ein Tf nicht erreichbar ist auch wenn er evtl nix aussagen kann außer "ich habe nix gemerkt / gesehen" ?
Es muß doch feststellbar sein wo der Zug angekommen ist und wo der Tf "abgeblieben" ist und hat nicht jedes EVU / EIU eine "Notfallnummer" zu haben ? MFG Daniel
 
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Bei diesem Unfall kommt ja hinzu, das die feuerwehr ja gerade erst aus Ihrem Gerätehaus ausgerückt war (Auf einem Bild sieht man es rechts im Hintergrund) und die Kameraden dort sicher noch damit beschäftigt waren, sich sozusagen zu "ordnen". Und schwupps ist man auf/an dem BÜ, den man ja klar kennt, aber eben im Gewusel im Fahrzeug dann eben "Übersieht". Diesmal war eben noch der Rest eines Zuges auf dem BÜ und schon war es passiert. Glücklicherweise muß man sagen, ohne schwere Personenschäden.
 
Wie kann es sein das ein Tf nicht erreichbar ist auch wenn er evtl nix aussagen kann außer "ich habe nix gemerkt / gesehen" ?
Es muß doch feststellbar sein wo der Zug angekommen ist und wo der Tf "abgeblieben" ist und hat nicht jedes EVU / EIU eine "Notfallnummer" zu haben ? MFG Daniel

Schön für dich, wenn der Dienstregler dich noch nie verärgert hat.

Dem AG steht es auch nicht zu, die private Rufnummer eines AN zu haben. Geht allenfalls mit Zustimmung des AN.

Ich habe ein Diensthandy zur Verfügung gestellt bekommen, dessen Nummer dem AG selbstverständlich bekannt und in den einschlägigen Datenbanken hinterlegt ist. Nach Feierabend bis zum nächsten Dienstbeginn ist mein Handy aus bzw. im Flugmodus.

Der Tf des Güterzuges hier kann auch außerhalb seiner Wohnung übernachten.
 
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Schön für dich, wenn der Dienstregler dich noch nie verärgert hat.
Hallo
Warum muß man gleich wieder "motzen" und was hat das mit meinem Dienstregler zu tun und wer hat geschrieben das man Privat erreichbar sein muß ? :mad:
Alles weitere spare ich mir. Irgendwie macht das BF überhaupt keinen Spaß mehr oder woher kommt es das es immer weniger Beteiligung gibt ? Denk mal drüber nach !!!!
 
Hallo
Warum muß man gleich wieder "motzen" und was hat das mit meinem Dienstregler zu tun und wer hat geschrieben das man Privat erreichbar sein muß ? :mad:
Kam so rüber. Da steht ja auch nicht, dass die Polizei ihn nie mehr erreichen konnte, sondern halt nur an dem betreffenden Tag. Der Tf hat seinen Dienst beendet und war im verdienten Feierabend. Alles andere geht seinen Lauf, wenn er wieder im Dienst ist. Abseits davon, ist das ja kein Straßenverkehr, Eisenbahn hat Vorrang und es ist bei Unfällen mit Straßenverkehrsteilnehmern erstmal zu untersuchen, ob alle technischen Einrichtungen auf der Strecke falls vorhanden bzw. alle relevanten im Fahrzeug funktioniert haben und deren Aufzeichnung. Der Tf ist für Ermittlung eigentlich völlig außen vor, höchstens Bü und Tfz müssten zeitnah für das Erstellen eines Unfallberichtes untersucht werden. Im Prinzip zeigt der Fall nur wieder die völlige Ahnungslosigkeit/Hilflosigkeit der Polizei bei Kollisionen von Schienenfahrzeugen mit Straßenverkehrsteilnehmern. Aber was will man auch erwarten, wenn es so von Politik und Judikative schwammig vorgelebt.
Gab schon Fälle, wo Lokführer polizeilichen und juristischen Trouble bekamen, weil sie angeblich mit ihrem Zug eine Person nachts unerkannt überrollt hatten. Weil das muss man ja sehen. Die Polizei hat da von nix ne Ahnung.
 
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Es gab auch schon Polizisten die wollten den Fahrzeugschein von der Lok sehen. Generell steht die Bundespolizei fester in der Bahnmaterie als die Landespolizei. Schon zuständigkeithalber.
 
.Der Tf ist für Ermittlung eigentlich völlig außen vor, höchstens Bü und Tfz müssten zeitnah für das Erstellen eines Unfallberichtes untersucht werden. Im Prinzip zeigt der Fall nur wieder die völlige Ahnungslosigkeit/Hilflosigkeit der Polizei bei Kollisionen von Schienenfahrzeugen mit Straßenverkehrsteilnehmern. Aber was will man auch erwarten, wenn es so von Politik und Judikative schwammig vorgelebt.
Gab schon Fälle, wo Lokführer polizeilichen und juristischen Trouble bekamen, weil sie angeblich mit ihrem Zug eine Person nachts unerkannt überrollt hatten. Weil das muss man ja sehen. Die Polizei hat da von nix ne Ahnung.

So nicht ganz richtig, als "Unfallbeteiligter" hat er zumindest die Zeugenfunktion. Und da ist er Aussageverpflichtet! Dein Rechtsempfinden halte ich zumindest für merkwürdig. Auch wenn die Polizei manchmal eigenartige Ansätze verfolgt, bleibt es ihre Ermittlungspflicht! Du wirfst rechtlich gesehen einiges durcheinander und nicht immer ist menschliches Versagen auszuschließen und das zu ermitteln ist Aufgabe der Polizei.

Der Tf ist jedoch für eine Aussage nicht aus der Welt sondern im Gegensatz zu Straßenverkehrsteilnehmern sicher identifizierbar und zu befragen.

MfG maschwa
 
@DaSi dann lies bitte deinen allerletzten Absatz - den mit der Notfallnummer - noch einmal. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, welchen ich in meinem Beitrag versucht habe, in Worte zu fassen.

(Für mich ist dort zu viel unbotmäßige Forderung drin.)
 
@DaSi dann lies bitte deinen allerletzten Absatz - den mit der Notfallnummer - noch einmal. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, welchen ich in meinem Beitrag versucht habe, in Worte zu fassen.

(Für mich ist dort zu viel unbotmäßige Forderung drin.)
................und hat nicht jedes EVU / EIU eine "Notfallnummer" zu haben ? MFG Daniel
Die Notfallnummer bezog sich auf das EVU / EIU und nicht auf den Tf.
 
So nicht ganz richtig, als "Unfallbeteiligter" hat er zumindest die Zeugenfunktion. Und da ist er Aussageverpflichtet!
Klar, aber die Polizei muss beim oder über'n Arbeitgeber nicht den Tf, wissentlich dass er Feierabend, hat versuchen telefonisch zu belästigen und ihm den Feierabend damit sinnlos versauen. Der Tf läuft nicht weg, sollen lieber ordentlich die Spuren am Bü möglichst mit Gutachtern sichern, den Zug ausfindig machen und untersuchen. Das ist sinnvoll und dann über den Arbeitgeber einen Befragungstermin vereinbaren. Dann können sie das Bürokratenprotokoll schon früh genug fertig stellen.
 
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Klar, aber die Polizei muss beim oder über'n Arbeitgeber nicht den Tf, wissentlich dass er Feierabend, hat versuchen telefonisch zu belästigen und ihm den Feierabend damit sinnlos versauen. Der Tf läuft nicht weg, sollen lieber ordentlich die Spuren am Bü möglichst mit Gutachtern sichern, den Zug ausfindig machen und untersuchen. Das ist sinnvoll und dann über den Arbeitgeber einen Befragungstermin vereinbaren. Dann können sie das Bürokratenprotokoll schon früh genug fertig stellen.

Zum Glück gibt es da Regularien die genau das fordern! Feierabend ist dem Gesetz herzlich egal! Unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit klingelt es je nach Ereignis auch mitten in der Nacht! Zur Spurensicherung gehört auch die Zeugenbefragung. Da ist übrigens der arme verteidigte Tf nicht der Einzige, sondern das würde allen so ergehen.

Ihr schaukelt euch an dem unsachlich und reißerisch geschriebenen Artikel auf! Der Tf hat nach derzeitigen Erkenntnissen nix falsch gemacht. Der Versuch ihn zu erreichen ist legitim, genauso wie sein Feierabend! Aber gesetzlich ist der Polizei u.U. der Feierabend egal, denn die haben gesetzliche Ermittlungsaufträge! Ob das hier allerdings passiert ist verschweigt der Artikel. Alles andere sind lediglich Tatsachenfeststellungen, nur ihr und andere Foren Werten diese.... warum eigentlich?

MfG maschwa
 
Hat der Tf nicht auch das Recht seine Aussage kurz nach einer langen Schicht z.B. erstmal zu verweigern und innerhalb von 24h seine Aussage zu machen??
Bei solchen Aussagen muss man sehr auf die Wahrheit achten und schnell wird einem eine schnelle ggf. voreilige Aussage im Munde rumgedreht.
 
Hat der Tf nicht auch das Recht seine Aussage kurz nach einer langen Schicht z.B. erstmal zu verweigern und innerhalb von 24h seine Aussage zu machen??
Bei solchen Aussagen muss man sehr auf die Wahrheit achten und schnell wird einem eine schnelle ggf. voreilige Aussage im Munde rumgedreht.
Bestimmte Angaben, wie Personalien, Arbeitgeber, etc. ist der Mitarbeiter jederzeit verpflichtet, gegenüber den Ordnungsbehörden anzugeben.

Der Mitarbeiter hat weiter das Recht, zum Hergang zunächst zu schweigen. Ob er zum Schweigen verpflichtet ist, ergibt sich aus den internen Regelungen und Weisungen des EVU.
 


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