Wenn einer eine Reise tut....So kann er viel erzählen.

sbb.lokmaster

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Hallo.

Hier ist mal ein Thread dafür, das man mal Reiseerlebnisse Posten kann, egal ob diese Reise Dienstlich oder Privat war. Und eben auch Gute, wie auch schlechte Erfahrungen können hier eingestellt werden.
 

sbb.lokmaster

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AW: Wenn einer eine Reise tut....So kann er viel erzählen.

Hier mal gleich meines von Gestern. Ich wollte nach der Nachtschicht von Lörrach aus nach Oberbayern fahren. Die S-Bahn kam auch Plan, und auch in Basel Bad sah erst mal alles gut aus, denn mein Anschlusszug nach Ulm (ein Wackel Dackel) wurde pünktlich aufgestellt. Abfahrt sollte um 06:36 sein. Dann wurde es aber 06:38, 06:40 und der Zug fuhr nicht los.

Ein Blick nach vorne zum Tf, und ich sah Ihn mit Zugfunkhörer und Handy gleichzeitig hantieren. Das verhieß nichts gutes. Und so kam es dann auch. Denn als der Kollege aufgelegt hatte kam die Durchsage, das die Strecke nach Schaffhausen zw. Albbruck und Murg voll gesperrt sei. Dauer unbekannt.

Tolle Kiste:017:

Aber wenigstens gab es reichlich Durchsagen auch im Bahnhof selber, was zwar nichts daran änderte, das man so nicht weiter kam, aber immerhin, da können sich andere Bahnhöfe mal eine Scheibe von abschneiden.

Also ab zum Servicepoint.

Dort lange Schlange. aber die Kollegin dort war flott, denn die meisten brauchten ja nur eine Bescheinigung für die Schule oder den Arbeitgeber. Auch meine Fahrkarte über Friedrichshafen war ratz fatz über Mannheim gültig geschrieben, und somit konnte ich dann mit dem ICE 78 erst nach RM und dort dann mit Umsteigen auf einen anderen ICE nach MH fahren. Ich erreichte zwar München 1:10 h später als geplant, weil der ICE noch mit + 10 an MH ankam, aber es hielt sich eben in Grenzen. Meinen Anschluss dort erreichte ich dennoch. Hatte auch den Vorteil, das ich das Gewühle wegen der Wies`n in dem Bahnhof 10 min weniger lang ertragen musste.

Zum Glück kam ich da noch zeitig genug weg, bevor mal wieder die Strecke München Hbf- München Süd wegen Personen im Gleis beim Heimeranplatz eine gute Zeit lang gesperrt war.

Aber vor allem wurden die betroffenen Fahrgäste Zeitnah und vor allem umfangreich informiert, und das ist bei sowas erst mal das wichtigste. Auch wenn da eine Zeitlang nichts fährt, fühlen sich die Leute nicht im Stich gelassen.

Danke an die beteiligten Kollegen.
 

ex-schwellenleger

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AW: Wenn einer eine Reise tut....So kann er viel erzählen.

Moin,

mein Reiseerlebnis stammt nicht von der Schiene.

Die nachfolgende Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und wurde von mir an einen Freund (mit genau diesem Text) bei der Post per Mail gesendet:

Und hier noch eine Geschichte(Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig):

Anno domini fuhr ein hauptberuflich sehr beschäftigter Mann nach Weihnachten mit seinem Weib und seinen Nachkommen sowie der Weibesmutter für 1 Woche in den Harz, damit die Nachkommen mal wieder Schnee sehen konnten. Das 13 Jahre alte Vehikel(ein Renault Espace) verrichtete zunächst seine Arbeit gut und brachte die Familie zum Urlaubsort und dort in den ersten 3,5 Tagen die Familie auch überall hin. Am Abend des 4. Tages wurde das Vehikel vor einer Kaschemm abgestellt, worin die Familie zum Essen einkehrte. Nach dem Essen bestieg die Familie das Vehikel wieder, um zu seinem Quartier zu fahren. Doch oh, welch Schreck, die Heizung(das Gebläse) funktionierte nicht. Doch das war nicht schlimm, denn das Quartier war in diesem Fall nur 3 Fahrminuten entfernt, und schließlich, was soll man mit einer Heizung bei Dauerfrost! Am nächsten Morgen, es war der letzte Tag des Jahres, wurde gegen 11:15Uhr eine freundliche Hilfstruppe für Vehikelbeweger, welche sich Andere Denken Auch Chaotisch nennt, angerufen, da sich die Heizung des Vehikels immer noch weigerte, ihren Dienst aufzunehmen. Man solle sich in Geduld fassen und nach 60 Minuten sollte ein freundlicher Wegelagerer der vorgenannten Vereinigung am besagten Vehikel eintreffen, um die besagte Heizung wieder mit Kohlen zum Laufen zu bringen. Nach ca. 80 Minuten erschien dann eine freundliche Stimme am Kommunikationsknochen der modernen Zeit, welche dem Vehikelbesitzer mitteilte, das der eingeteilte Wegelagerer der Vereinigung im Stau stecken würde, da ein mit Holz beladener Lkw vor dem besagtem Wegelagerer umgekippt sei, er somit im Stau stehen würde und von der Zentrale der Vereinigung umdisponiert würde. Ein anderer Wegelagerer würde nun in voraussichtlich weiteren 40 Minuten die Kohlen für das mit kaputter Heizung stehende Vehikel bringen. Tatsächlich erschien ca. 120 Minuten nach dem gegen 11:15Uhr erfolgtem Anruf einer von diesen Wegelagerern, widmete sich dem besagtem Vehikel mal dort, mal woanders und stellte dann gegen 13:45Uhr fest, das der Gebläsemotor der Heizung seinen Dienst verweigerte und auch mit Kohlen nicht zur Arbeit zu bewegen wäre. Da der Vehikelbesitzer jedoch ein „PlusMitglied“ der vorgenannten räuberischen Vereinigung war, rief er diese im Beisein des Vehikelbesitzers mit seinem Kommunikationsknochen an, teilte den Sachstand der Vereinigung mit und beantragte einen sogenannten „Pick-up-Service“ für den Vehikelbesitzer und die Seinen für die Rückfahrt nach Hause für den dritten Tag des neuen Jahres, also den letzte Urlaubstag. Doch ach du Schreck, dieser Dienst sollte nur für Vehikelbesitzer und ihre Angehörigen sein, deren Vehikel nicht fahren könne, so sagte jedenfalls die Zentrale der räuberischen Vereinigung und dies obwohl der Vehikelbesitzer auf seine 9 + 12 jährigen Nachkommen sowie die 73 jährige Weibesmutter hinwies, wurde der Service verweigert, weil das besagte Vehikel ja fahren könne und lediglich die Heizung bei anhaltendem Dauerfrost ausgefallen war.

Nun ja, Ihr könnt Euch denken, wie die Geschichte ausging. Der Vehikelbesitzer und sein Weib, die Nachkommen und die 73 jährige Weibesmutter fuhren am letzten Urlaubstag mit offenen Fenstern, damit die Scheiben nicht beschlugen, und bei Dauerfrost in Ihrem Vehikel frohen Mutes fast 400 Km nach Hause, wo sie noch heute von studierten Medizinern als Relikte der Eiszeit wieder aufgetaut und reanimiert werden.

Falsch gedacht!!!

Denn das Denken sollte man lieber den Pferden überlassen, denn die haben größere Köpfe! Vergesst also den vorherigen Absatz! Doch wie endete das Dilemma für den Vehikelbesitzer, seinem Weib, den Nachkommen und der 73 jährigen Weibesmutter? Nun denn, lest einfach unten weiter!

Der gutaussehende und überaus intelligente Vehikelbesitzer, also nicht einer der uniformierten Posthornträger, überlegte, wie er das sich ankündigende Leiden für sich, seine Nachkommen, seinem Weib und der 73 jährigen Weibesmutter verkürzen oder vermeiden könne und fragte sich, mit wem der freundliche Wegelagerer, welcher die Dienstverweigerung der besagten Vehikelheizung festgestellt hatte, wirklich mit dem besagten Kommunikationsknochen gesprochen hatte. Schließlich hatte er hochoffiziell klingende Stimmen gehört, nachdem der freundliche Wegelagerer die Dienstverweigerung am besagtem Vehikel festgestellt hatte. Der Vehikelbesitzer besann sich darauf, dass sich die Zentrale der räuberischen Vereinigung ja nicht im eigenen Lande, sondern im größten Dorf der Region des Stammes der Bajuwaren seinen Sitz hatte. Er nahm also all seinen Mut zusammen, seinen Kommunikationsknochen in die linke, nein es war die rechte Hand und wählte die ihm bekannte Nummer der Zentrale im Lande der Bajuwaren, wo nicht nur die Uhren anders laufen sollen! Eine freundliche Stimme stellte sich ein und der Vehikelbesitzer nannte seine Mitgliedsnummer und sein Anliegen, also die besagte dienstverweigernde Heizung im besagtem Vehikel, nannte seine Mitreisenden, also seine Nachkommen, 9 + 12 Jahre alt, sein Weib und ihre Mutter, welch 73 Jahr alt wäre, und tat kund, das sich die Besagten sehr auf die Frostfahrt am letzten Urlaubstag nach Hause freuen würden und bedankte sich für den guten Service bei der vorgenannten räuberischen Vereinigung für seine Mitglieder in Notfällen, welcher er jedoch nicht sei, da sein besagtes Vehikel ja noch fahren könne. Doch oh je, der nächste Schreck!!!!!!!!!!!!!!!!

Nunmehr sprach die Stimme im oberen Teil des Kommunikationsknochens, das die nunmehr geplante Lustfahrt nach Hause für den gutaussehenden und überaus intelligenten Vehikelbesitzer, seinem Weib, den Nachkommen und der Weibesmutter nicht im Sinne der räuberischen Vereinigung sei, schließlich sei die besagte Vereinigung dafür da, solche Frost.- oder Lustfahrten für die Mitglieder zu unterbinden. Auch dem zuvor vom Vehikelbesitzer im Beisein des freundlichen Wegelagerers erbetene Pick-up-Service wurde für den letzten Urlaubstag eine Absage erteilt, schließlich würde diese Serviceleistung und somit eine Fahrt mit einem Pick-up-Fahrzeug, dem besagtem Vehikel auf der Lastfläche und dem Weib, ihren Kindern und ihrer Mutter sowie dem Schwiegersohn ihrer Mutter schließlich mindestens 5-7 Stunden dauern und die räuberische Vereinigung wäre nicht dafür da, ihren Mitgliedern derartige dauerhafte Belustigungen zu gestatten.

Nun drohte die räuberische Vereinigung dem armen, aber gutaussehenden und sehr, sehr intelligenten, hautberuflich immens beschäftigten und nicht dem Stamme der uniformierten Posthornträger angehörigen Vehikelbesitzer an, das er doch mit seinem Weib, der Weibesmutter sowie deren Enkeln selbst mit einem seinem Vehikel möglichst vergleichbaren Vehikel an seinem letzten Urlaubstag nach Hause fahren solle und gewährte ihm daraufhin kostenlos eine Gewöhnungszeit an dem seinem Vehikel möglichst vergleichbarem Vehikel, nämlich einem Toyota Corolla Verso, Laufleistung unter 17000 Km, 7-Sitzer, Klimatronic, Radio-CD und diverse andere Extras, von 3 Tagen, die der besagte Vehikelbesitzer und seine Angehörigen auch zu nutzen wussten. Zusätzlich sollte das besagte Vehikel mit der besagten Heizung von der besagten räuberischen Vereinigung kostenlos in einem Sammeltransport innerhalb von 7-10 Tagen zur Lieblingswerkstatt des geschädigten Vehikelbesitzers gebracht werden. Doch oh wee, der nächste Schreck!!

Der Kofferraum des 7-Sitzers war bestenfalls für eine Fahrt und das Gepäck Derer vom Stamme der sieben Zwerge geeignet und nicht für das Gepäck des Vehikelbesitzers und der Seinen.

Doch ich möchte die Geschichte selbstverständlich so kurz wie möglich halten. Die Schlitten der Nachkommen, welche für den Winterurlaub im zuvor besagtem Espace ihren Platz hatten, sowie 2 weitere Gepäckstücke wurden noch am zweiten Tage des neuen Jahres zu besagtem Espace und in Denselben gebracht und harren jetzt dort in der Hoffnung aus, in der nächsten Zeit wieder nach NRW gebracht zu werden. Der Vehikelbesitzer, die 73 jährige Weibesmutter, die Nachkommen und das Weib fuhren voll des Lobes über die Reisschüssel mit Derselben am letzten Urlaubstag nach Hause und dürfen die Reisschüssel noch bis zum Nachmittag des 7. Tages des neuen Jahres wegen guter Führung kostenlos benutzen.

………………… und wenn sie nicht erfroren sind, so leben sie noch heute und haben sich alle lieb!!

Gruß an Alle

Dieses Erlebnis stammt aus dem Winter 2008/2009
 

Blocksignal

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AW: Wenn einer eine Reise tut....So kann er viel erzählen.

Und die Moral von der Geschicht`... fahr Toyota und Du frierest nicht.

Blocksignal
 

Knallkopf

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AW: Wenn einer eine Reise tut....So kann er viel erzählen.

Urlaub mit der Weibsmutter und Auto kaputt - und da wundert ihr euch noch über Selbstmörder ???
 

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Urlaub mit der Weibsmutter und Auto kaputt - und da wundert ihr euch noch über Selbstmörder ???

Moin,

ich verstehe Deine Aussage nicht, ich lebe doch noch!

Gruß an Alle
 

Knallkopf

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Was ist flüssiger als Wasser ??? Die Schwiegermutter , die ist überflüssig ! - Besonders im Urlaub ....
 

ex-schwellenleger

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AW: Wenn einer eine Reise tut....So kann er viel erzählen.

Was ist flüssiger als Wasser ??? Die Schwiegermutter , die ist überflüssig ! - Besonders im Urlaub ....

Moin,

Du hast wohl schlechte Erfahrungen machen müssen. Mein Beileid dazu!

Gruß an Alle
 

CNL-Schaffner

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AW: Wenn einer eine Reise tut....So kann er viel erzählen.

Letztes Wochenende fuhr ich privat an ein Forumstreffen nach Walsrode. Da wir freifahrten haben nahm ich natürlich "mein" CNL 478 nach Hannover und von dort weiter nach Walsrode.
Wir hatten um 10h abgemacht, 9.30h war ich pünktlich vor dem Vogelpark.
Kurz vor 10h rief mich die Eine an, es könnte etwas später werden da sie in Hamburg am Flughafen zwei Userinnen abholen mussten, da ihr Flug gestrichen worden war. So kamen sie um 11.45h an, um 12.45 kam die Düsseldorfer User an, sie waren mit ihrem Auto im Stau.
All die User sind keine Freunde der DB, so konnte ich es mir nicht verkneifen ihnen bei der Begrüssung zu sagen:"ICH war mit der DB pünktlich, ihr mit den Flieger und Autos nicht, somit eins zu null für die Deutsche Bahn!":004:
 

FBZugBus

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" Lokführer ohne Schlüssel, Zug steht 45Minuten bis Kollege hilft "

ein Bekannter von mir fuhr genau dort mit in diesem Monat...
zuerst dachte ich er macht Scherze als per WhatsApp die Geschichte erzählte
weil es klang nicht real,
hab es dann nicht weiter verfolgt ;

Nun zufällig die Bestätigung in der Presse gefunden :

->

https://www.noz.de/lokales/melle/ar...-sich-aus-zug-wartet-bei-melle-auf-schluessel

Bruchmühlen. Ein Zug der Westfalenbahn hatte am Dienstagnachmittag einen ungewöhnlich langen Aufenthalt im Bahnhof Bruchmühlen: Der Lokführer hatte sich ausgesperrt und konnte nicht weiterfahren.


"
Der Grund: Der Lokführer hatte sich selbst ausgesperrt und konnte weder das Führerhaus entern, noch weiterfahren. Und er konnte auch keine Durchsage machen, weshalb der Unglückliche gezwungen war, durch die Waggons zu laufen und alle Fahrgäste persönlich über seinen Fauxpas zu informieren. Manche lachten, andere schimpften, berichtet eine Mitreisende, nach deren Schätzung der Zug etwa eine dreiviertel Stunde stand, bevor der Führer eines weiteren Zuges die Tür schließlich öffnen konnte

"
 
Zuletzt bearbeitet:

Tom_B

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das passiert öfters als man denkt. Wer hat nicht mal Schlüssel vergessen? Gab auch mal ein Kollege der den 2. Schlüssel für den Tz vergessen hatte. Bü-Sichern war zu der Zeit dann ziemlich ungünstig. Die Tür hätte auch nicht zufallen dürfen wenn er draußen war und alleine.

Auch schon gehört dass Fst-Tür mit Feuerlöscher geöffnet wurde weil man sich ausgesperrt hat...
 

FBZugBus

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; )

ja gut mit Hemmschuh Zutritt in Steuerwagen hab ich auchschon erlebt,
war aber im Abstellgleis.
Bzw. jetzt so mitten am Bahnsteig mit den Fahrgästen im Zug bei einem Unterwegshalt habe ich nochnie von solch einem peinlichen Fehler gehört.

Aber stimmt schon was Du sagst,
habe selbst was vergessen und es passiert einem Menschen eben mal.
Das Gespött hast dann natürlich paar Tage am Hals...
 

Simulant

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Ist mir selbst auch schon dreimal passiert. Einmal war ein Kollege direkt greifbar, einmal musste ich etwa eine halbe Stunde auf einen Kollegen warten, und einmal musste ich zur nächstgelegen "Schlüsseldeponie" laufen. Alles drei aber ohne nennenswerte Verspätung. Ein Kollege hat mal berichtet dass er sich unglücklich gestoßen hat und ihm der Schlüssel aus der Hand gefallen und hinter die gerade zuschlagende Tür gefallen ist.
 

Gerd Belo

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Gehört eigentlich zu den antrainierten Handlungsweisen: Führerstand verlassen - Schlüssel mitnehmen! Trotzdem, auch schon selber ausgesperrt..... :106:
 

FBZugBus

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gibt ja auch so tolle Baureihen wo man Pult-Aktiv Schlüssel stecken lassen muss bei Störungsbehebung.

Wenn man da nicht drandenkt und seinen Zweiten Schlüssel nicht bei hat oder bzw. teilweise geben Betriebe dem Lokführer keinen zweiten Fahrzeugschlüssel ...
huch oha ups , ausgesperrt
 

Hamsterbacke

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Gehört eigentlich zu den antrainierten Handlungsweisen: Führerstand verlassen - Schlüssel mitnehmen! Trotzdem, auch schon selber ausgesperrt..... :106:

Das hab ich auch schon geschafft... letztes Jahr habe ich mich mal ausgesperrt, obwohl ich einen Schlüssel dabei hatte! :039:

Ein paar Minuten vor Plan angekommen, dazu 2-3min Standzeit. Die Blase hat ordentlich gedrückt, also mal eben den Führerstand im 760er Steuerwagen verlassen und das Wasser beiseite gestellt. Ich komme zurück, drehe den Mühlhausen im Türschloss einmal um... aber denkste, der Schnapper bewegt sich auch nur nen Millimeter zur Seite? Probiert und probiert, es ging nicht, die Abfahrtszeit war dann nun auch schon ran.
Nun, dacht ich, erstmal den anderen Bescheid geben und... oh.... tjaaaa, Diensthandy lag natürlich aufm Führerpult, wer braucht das denn auch auf Klo?! :021:
Also erstmal den Zug nach der KiN abgesucht und von dem Dilemma berichtet. Zum Glück kam sie dann auf die Idee, den Schnapper mit ihrem Schlüssel zusätzlich noch hochzudrücken, während ich an der Tür zog.

Abfahrt nur mit +5, aber der Puls war wahrscheinlich +50... :35:
 

Wachsamtastensucher

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Hallo,

passiert schneller und unglücklicher als einem lieb sein kann.:13: Folgendes ist einem Kollegen passiert: Rollirampe muss bedient werden, Pultschlüssel vorschriftsgemäss stecken gelassen, man hat schliesslich einen Zweitschlüssel für die Fst-Türe. Der bricht dummerweise im Schloss der Rollirampe ab, die Fst-Türe ist bauartbedingt zu und die Fst-Seitentüren von innen verriegelt...:017:

Mir selber ist mal die Fst-Türvariante Bauart klinkenlos des VT 628 durch ganz blöden Zufall zugefallen während allerlei Utensilien gerade im Fst lagen. Passierte "nur" in einer Ausfahrgruppe beim Vorbereiten einer Leerfahrt, aber wer will schon sofort mehrere hundert Meter hin- und herlaufen um sich einen Ersatzvierkant zu organisieren?! Zum Glück war (m)eine metallische Gürtelschnalle letztendlich die Lösung.:003:
 

FBZugBus

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huch Respekt ...
Gürtelschnalle beim 628er ; )
kenne durch Vorführung eines Kollegen in meiner Ausbildungszeit ne Türöffnung mit Kamm beim 628, auch ned ohne gewesen.


Wenn der Schlüssel beim Rollirampe-Kasten abbricht waren es diese billigen grauen Plastik ET-Schlüssel mit DB-Logo ... furchtbarer Murks, Originale vom Hersteller kosten Regio zuviel :010: naja
 

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passiert schneller und unglücklicher als einem lieb sein kann.:13: Folgendes ist einem Kollegen passiert: Rollirampe muss bedient werden, Pultschlüssel vorschriftsgemäss stecken gelassen, man hat schliesslich einen Zweitschlüssel für die Fst-Türe. Der bricht dummerweise im Schloss der Rollirampe ab, die Fst-Türe ist bauartbedingt zu und die Fst-Seitentüren von innen verriegelt...:017:
Ist das vor gut 3/4 Jahr zwischen Ulm und Geislingen in einem 425 passiert?
 

Wachsamtastensucher

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Hallo allerseits,

Vorführung eines Kollegen in meiner Ausbildungszeit ne Türöffnung mit Kamm beim 628, auch ned ohne gewesen.
Muss jedenfalls ein solides Teil gewesen sein, ein kleines billiges Plastekämmchen dürfte sowas nicht mitmachen:003:...

Wenn der Schlüssel beim Rollirampe-Kasten abbricht waren es diese billigen grauen Plastik ET-Schlüssel mit DB-Logo ... furchtbarer Murks
Keine Ahnung welche Bauform bei dem Kollegen betroffen war. Ich hatte mit meinem grauen Schlüssel jedenfalls nie Probleme, meine aber mal gehört zu haben, dass es da verschiedene Chargen gegeben hat (?). Wenn man dann einen aus der "Montagsserie" erwischt hat, kann ich mir Probleme durchaus vorstellen.
Viel unangenehmer fand ich die Version mit dem kleinen weissen Plastikkopf, bei schwergängigen Schlössern an den Aussentüren konnte man sich den Schlüssel erst gar nicht abbrechen - dies geschah nämlich gefühlt viel eher mit deinen Fingern.:35:
[OT]Richtiger Müll waren diese halben Kreuzbarte in Plastikfassung, erst recht in Kombi mit halb verrotteten Schlössern des Stwg-WK. Zum Glück bekam man bei uns auch die Vollmetallvariante ausgehändigt bei Nachfrage.:001:[/OT]

Ist das vor gut 3/4 Jahr zwischen Ulm und Geislingen in einem 425 passiert?
Nein, die Geschichte dürfte außerdem mittlerweile mehrere Jahre lang her sein. An das Ende erinnere ich mich nicht mehr genau, laut Erzählung jedoch kein ganz großes Bohei gewesen, muss folglich relativ schnell geklappt haben mit Öffnung der Türe mithilfe eines anderen Schlüssels (Gastfahrer an Bord oder Gegenzug fix greifbar?).
 


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